AMDs Ryzen 7 5700G ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu

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AMDs Ryzen 7 5700G ... - Das sagen die PCGH-Redakteure dazu
Quelle: PC Games Hardware

Die Redakteure der PC Games Hardware kommentieren aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele, Technik oder Unterhaltung. Lesen Sie die wirklich persönlichen Meinungen der PCGH-Redakteure, heute zum Thema "AMDs Ryzen 7 5700G ..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam oder einer Heft-Kolumne. Jeder PCGH -Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion Intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

AMDs Ryzen 7 5700G ...

Bildergalerie

Hintergrund zu den Ryzen-5000-APUs

Seit dem 5. August sind die AMD-APUs Ryzen 7 5700G und Ryzen 5 5600G im Handel. Sie beerben die Zen-2-Generation Ryzen 7 4700G und Ryzen 5 4600G, welche AMD nur für den OEM-Markt vorsieht (nicht zu verwechseln mit Ryzen 3000, also Zen 2 für den Desktop). Aufmerksamen Lesern dürfte aufgefallen sein, dass die Ryzen-5000-Generation der APUs bereits seit dem 13. April in Komplett-PCs verfügbar sind, AMD hatte 5700G und 5600G nämlich schon für den OEM-Markt freigegeben. Der große Paukenschlag blieb aus, offenbar wollte man nicht noch einmal mit den geplagten Gefühlen der Desktop-User spielen, die bis heute auf eine Möglichkeit warten, eine Sechs- oder Achtkern-APU im freien Handel zu erwerben.

Umso erfreulicher ist der Schritt, Ryzen 5700G und 5600G im Handel jetzt als Boxed-Variante mit Kühler (Wraith Stealth) verfügbar zu machen. Zum Start hat AMD uns den 5700G zur Verfügung und den 5600G in Aussicht gestellt. Beide APUs sind ab dem 5. August für 359 respektive 259 UD-Dollar verfügbar, die Europreise dürften leicht darüber liegen. Zum Ryzen 3 5300G lagen uns bis Redaktionsschluss keine weiteren Informationen vor. Ob die sparsameren GE-Modelle mit 35 Watt ebenfalls vom OEM-Markt zu uns rüberschwappen, ist bisher nicht bekannt.

Was die PCGH-Redakteure zur schnellsten Ryzen-Radeon-APU meinen, lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie - und die Fakten im Test des Ryzen 7 5700G.

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    • Kommentare (94)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gaussmath
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Da haben wir es. Cezanne schwächelt design-bedingt. Es steht natürlich außer Frage, dass AMD das genau so beabsichtigt hat, weil es ursprünglich ein Design für mobile Chips ist. Man kann es nicht als Fail bezeichnen. Oder sagen wir so, es kommt auf die Erwartungen drauf an. Die Frage für mich ist dennoch, warum bringt AMD es genau so für den Desktop? Wie aufwendig wäre es, dieses monolithische Design auf Leistung zu trimmen für den Desktop?

        Für mich persönlich ist das halt enttäuschend, dass Cezanne nicht das Low Latency Design mit ordentlich RAM OC Potential ist. Das OC Potential ist ja da letztlich, aber vieles verpufft davon leider design-bedingt.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von Olstyle
        Wenn das Gesamtpaket 128MB hat und aus randomisierten Bytes ohne Zusammenhang besteht liegen ca. 32/16MB davon immer noch im Cache.
        Kommt drauf an, wie man das erzeugt. Es scheint scheinbar der Standard zu sein, dass man einfach n Cache-Lines erzeugt, die dann immer weiter Richtung RAM "rausswapen", halt entsprechend der Cachehierarchie. Die Frage ist, ob das wirklich der beste Weg ist und ob es nicht anders geht. Vielleicht ist es möglich, die Daten forciert direkt im RAM anzulegen.

        Und was den Prefetcher betrifft, Intels Latency Tool verfügt über ein HW Prefetcher Control. Irgendwie scheint das notwendig zu sein, dessen Einfluss ausschließen zu können. Ob ein Full Random Zugriff das immer gewährleistet, entzieht sich meiner Kenntnis.
      • Von gaussmath
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Da haben wir es. Cezanne schwächelt design-bedingt. Es steht natürlich außer Frage, dass AMD das genau so beabsichtigt hat, weil es ursprünglich ein Design für mobile Chips ist. Man kann es nicht als Fail bezeichnen. Oder sagen wir so, es kommt auf die Erwartungen drauf an. Die Frage für mich ist dennoch, warum bringt AMD es genau so für den Desktop? Wie aufwendig wäre es, dieses monolithische Design auf Leistung zu trimmen für den Desktop?

        Für mich persönlich ist das halt enttäuschend, dass Cezanne nicht das Low Latency Design mit ordentlich RAM OC Potential ist. Das OC Potential ist ja da letztlich, aber vieles verpufft davon leider design-bedingt.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von Olstyle
        Wenn das Gesamtpaket 128MB hat und aus randomisierten Bytes ohne Zusammenhang besteht liegen ca. 32/16MB davon immer noch im Cache.
        Kommt drauf an, wie man das erzeugt. Es scheint scheinbar der Standard zu sein, dass man einfach n Cache-Lines erzeugt, die dann immer weiter Richtung RAM "rausswapen", halt entsprechend der Cachehierarchie. Die Frage ist, ob das wirklich der beste Weg ist und ob es nicht anders geht. Vielleicht ist es möglich, die Daten forciert direkt im RAM anzulegen.

        Und was den Prefetcher betrifft, Intels Latency Tool verfügt über ein HW Prefetcher Control. Irgendwie scheint das notwendig zu sein, dessen Einfluss ausschließen zu können. Ob ein Full Random Zugriff das immer gewährleistet, entzieht sich meiner Kenntnis.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von gaussmath
        Warum sollte bei 128MB Paketgröße überhaupt was über den Cache laufen? Welche Load/Create/Prefetch Szenarien setzt du dabei voraus? Wir reden wohl bemerkt über Full Random Zurgriffe.
        Wenn das Gesamtpaket 128MB hat und aus randomisierten Bytes ohne Zusammenhang besteht liegen ca. 32/16MB davon immer noch im Cache.
      • Von gaussmath
        Zitat von Olstyle
        Wo sie sich einpendelt wenn quasi gar nichts mehr über Cache läuft ist in der Grafik abgeschnitten.
        Warum sollte bei 128MB Paketgröße überhaupt was über den Cache laufen? Welche Load/Create/Prefetch Szenarien setzt du dabei voraus? Wir reden wohl bemerkt über Full Random Zurgriffe.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von gaussmath
        Einmal mit Profis...

        Bei 128MB geht beiden der Cache aus, offensichtlich. Die Frage ist, warum Vermeer dennoch deutlich besser abscheidet. Entweder wurde Cezanne noch heftiger vor die Wand designt als man sich ausmalen kann oder es ist ein Bug im BIOS z.b. oder der Prefetcher ist ein richtiger "Bauer" (im Sinne von Bauernschläue) und läd einfach die ersten X MB des Datenpaketes in den L3 Cache, denn welche Pretetching-Strategie sollte bei Full Random sonst halbwegs erfolgreich greifen?
        Der 5800X hat doppelt so viel L3 Cache.
        Ergo steigt die Kurve später an.
        Wo sie sich einpendelt wenn quasi gar nichts mehr über Cache läuft ist in der Grafik abgeschnitten.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Vielleicht wollte AMD das Interesse an den X-Ryzen einfach nicht gefährden, sie hätten nichts davon, eine APU auf den Markt zu bringen, die jede eigene (bis 8-Kern-)CPU obsolet macht. Du kannst das jetzt akzeptieren, oder dich wieder den ganzen Tag darüber aufregen, dass der 5700G kein 5800XT ist. Ich frage gerne noch mal, wo war der Shitstorm bei 2400G, 3400G und 4700G? Die waren auch alle langsamer als die CPUs der gleichen Architektur. Ein 3400G mit Zen + kann nicht einmal mit einem der ersten Zens mithalten, ein 1800X dreht Kreise um den. Warum hat AMD das gemacht? Nur um dich zu ärgern?
      Direkt zum Diskussionsende
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