Ryzen 5 5600G und Ryzen 7 5700G: Riesiges Interesse im Preisvergleich [Update: Topseller bei Mindfactory?]
Jetzt erneut aktualisiert: Nach dem Test von Ryzen 5 5600G und Ryzen 7 5700G steht heute der offizielle Verkaufsstart an. Im PCGH-Preisvergleich gibt es schon reges Interesse an den beiden Cezanne-APUs.
Aktualisierung vom 06.08.2021
Der Twitter-Nutzer TechEpiphany wollte es genau wissen und hat die Verkaufszahlen bei Mindfactory ausgewertet - wohlgemerkt handelt es sich hier nur um einen Zwischenstand, denn die Woche ist ja noch nicht vorbei. Beim Retailer Mindfactory liegen demnach zwei APUs vor der Desktop-Riege von AMD. Eine kleine Sensation.
Das deckt sich im Übrigen mit der aktuellen Top 10 der CPUs im PCGH-Preisvergleich. Der Ryzen 7 5700G ist auf Platz 1, vor dem Ryzen 5 5600X und dem Ryzen 5 5600G. AMD hat also auf den ersten Blick wohl alles richtig gemacht.
Originalartikel vom 05.08.2021
Aktualisierung: Der offizielle Verkaufsstart ist nun erfolgt, was sich auch deutlich auf die Preise auswirkt. So beginnt der Ryzen 5 5600G nun bei 269 Euro (Mindfactory), die Preise bei bekannten Versendern gehen bis 299 Euro (Caseking). Die UVP in Amerika lautet 259 US-Dollar.
Beim Ryzen 7 5700G geht es nun bei 369 Euro los (UVP: 359 US-Dollar). Bei Caseking oder Saturn geht es hoch bis rund 399 Euro.
Nach dem Test ist vor dem Verkaufsstart: Heute soll der offizielle Verkaufsstart von Ryzen 5000G (Codename: Cezanne) über die Bühne gehen, die Uhrzeit steht noch nicht fest. Doch schon im Vorfeld gibt es Hinweise auf großes Interesse.
Großes Interesse an neuen AMD-APUs
Zu Erinnerung: PCGH konnte bisher schon die größte 5000G-APU testen, den Ryzen 7 57000G - weitere Tests werden folgen. Dieser wird wie seine übrigen Kollegen der Cezanne-Reihe schon seit einigen Wochen im Komplett-PCs verbaut, erst jetzt erfolgt auch der Start für Selbstbauer. Und die scheinen zumindest ein gewisses Interesse an den Kombi-Prozessoren zu haben, wenn man sich die aktuelle CPU-Top-10 im PCGH-Preisvergleich ansieht. Auf den Plätzen 1-3 stehen zwar wie gehabt drei Ryzen-5000-Desktop-CPUs ohne integrierte Grafik, allen voran der Dauerbrenner Ryzen 5 5600X ab 245 Euro vor dem Ryzen 7 5800X ab 374 Euro und dem Ryzen 9 5900X ab 519 Euro, aber dahinter bringen sich schon zwei der neuen APUs in Stellung.
Auf Platz 4 des Suchinteresses steht der Ryzen 7 5700G, ein Achtkerner mit 65 Watt TDP, der auch schon bei den ersten Händlern gelistet wird. Allerdings sind die aktuell vermerkten 460 Euro doch noch deutlich über der UVP von 359 US-Dollar. Hier sind Preise unter 400 Euro zu erwarten. Auf Platz 5 der Top 10 taucht der Ryzen 5 5600G auf, ein Sechskerner mit ebenfalls 65 Watt. Er steht mit 259 US-Dollar in den Büchern, die ersten Angebote liegen bei 350 Euro, auch ein satter Aufpreis. Wie erwähnt, sind das nur Momentaufnahmen, in der Liste der Anbieter fehlen noch die großen Namen, sodass man davon ausgehen kann, dass ab dem Nachmittag eine andere Angebotssituation vorherrscht. Wir überprüfen den Status heute noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt. Die Frage wird auch sein, ob AMD die Ryzen-5000G-APUs in seinem eigenen Shop anbietet. Noch ohne Angebot ist die dritte G-APU im Bunde, der Ryzen 3 5300G. Er geht als Vierkerner ohne bekannten Preis ins Rennen.
AMD Ryzen 7 5700G
Wer sich für die neuen AMD-APUs interessiert, dem legen wir unseren Test des Top-Modells Ryzen 7 5700G ans Herz. PCGH-Fachredakteur Dave hat viel Schweiß und Herzblut in den Test investiert. Und sein Fazit fällt durchaus positiv aus.

Eher etwas für Liebhaber, die Abstriche machen können. Nun müssen die Preise erstmal runter, vorher würde ich nicht mal über einen Kauf nachdenken.
Jellyfish 4k Hevc10 120 Mbps. 200 Mbps ist fürs streaming völlig Praxisfern. Es gibt keine Unterschiede ! Läuft problemlos und ist sogar der selbe Stromverbrauch.
Ich habs mal bei mir gemacht, ohne GPU-Unterstützung sieht das so aus:
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Die CPU nimmt sich quasi ihr volles erlaubtes Powertarget (bei mir 150W) und hat fast Vollast auf 16 Threads (=50% Last, ich vermute mehr Threads können nicht genutzt werden). Es reicht tatsächlich grade so für ne ruckelfreie Wiedergabe bei dem 120MBit-Testfile.
Mit GPU-Beschleunigung bleibt die CPU fast im Idle - also mindestens 100W weniger.
Dass das nicht praxisnah ist beim Streaming ist klar - aber beim Normalsterblichen ists auch nicht praxisnah einen 5950X zu benutzen. Wenn ich die Nummer bei meiner Frau mache auf nem alten 6600K was wohl eher Mainstream ist dann wirds schon bei Bitraten unter 40 MBit manchmal eng - und das wäre schon was, wo man im Streaming durchaus mal hinkommen kann.