AMD im Q2/2018: Höchster Umsatz seit 10 Jahren dank Ryzen, Epyc und Radeon
AMD hat die Geschäftszahlen für sein zweites Quartal 2018 bekannt gegeben. Die Sparten rund um Ryzen, Epyc und Radeon sind stark gewachsen, was zum höchsten Quartalsumsatz seit zehn Jahren führt: 1,756 Milliarden US-Dollar. Der Endkundenbereich mit Ryzen und Radeon hat erneut die Milliarden-Grenze geknackt. Ebenfalls gut gemacht hat sich das Semi-Custom-Segment.
Den geschäftlich starken Start ins Jahr 2018 konnte AMD im Frühling und Sommeranfang fortsetzen. Gestern Abend hat der Chiphersteller die Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt, das mit dem 30. Juni endete. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 53 Prozent von 1,151 Milliarden US-Dollar auf 1,756 Mrd. USD, was das beste Ergebnis seit dem dritten Quartal 2008 (1,776 Mrd.) darstellt. Statt einem Verlust von 7 Mio. USD fuhr AMD einen Gewinn von 156 Mio. USD ein. Die Marge stieg auf 37 Prozent gegenüber 36 Prozent im Q1/2018 beziehungsweise 34 Prozent im Q2/2017. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung ("Research and Development") stiegen von 285 Mio. USD im Q2/2017 respektive 343 Mio. im Q1/2018 auf nunmehr 357 Mio. USD.
Ryzen, Radeon und Epyc bleiben stark
Die Sparte Computing and Graphics, die alle Endkundenprodukte rund um Ryzen, Ryzen Threadripper und Radeon RX (primär Polaris und Vega) vereint, bleibt mit einem Umsatz von 1,086 Mrd. USD (661 Mio. im Q2/2017, 1,115 Mrd. im Q1/2018) weiterhin die größte, wobei der Abstand zu Enterprise, Embedded and Semi-Custom verglichen mit dem ersten Quartal wieder geschrumpft ist. Letzterer Bereich wächst vor allem wegen der Eypc-Prozessoren auf 670 Mio. USD (490 Mio. im Q2/2017, 532 Mio. im Q1/2018). Die Semi-Custom-Chips für die Playstation 4 (Pro), Xbox One (X) und Intels Kaby Lake-G sollen sich aber ebenfalls gut machen. In der Analystenkonferenz gab AMDs Ceo Lisa Su an, dass das Feld rund um Blockchains, primär Ethereum und Monero, für einen Umsatzanteil von sechs Prozent, also rund 105 Mio. USD, gesorgt haben soll. Vorher waren es noch zehn Prozent beziehungsweise 165 Mio. USD.
Im jetzt laufenden dritten Quartal erwartet AMD einen Umsatz von 1,7 Milliarden US-Dollar (+/- 50 Mio.) und eine Erhöhung der Marge auf 38 Prozent durch die Ryzen(-Threadripper)- und Eypc-CPUs. Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen verhalf AMDs Aktie indes zu einem Sprung auf über 14 Euro.

AMD braucht hohe Margen und Gewinne. Marktanteile wird man auch mit einem starken Ryzen nicht so einfach gewinnen können.
Von "nicht so einfach" gewinnen kann da keine Rede sein, Ryzen hat eine beachtliche Nutzer Anzahl zudem hat AMD den ganzen Markt auf den Kopf gestellt.
AMD braucht hohe Margen und Gewinne. Marktanteile wird man auch mit einem starken Ryzen nicht so einfach gewinnen können.
Gut AMD, so bitte weiter machen und die nächste Mittelklasse-GPU-Generation mal so richtig in Kampfstellung bringen!
AMD braucht hohe Margen und Gewinne. Marktanteile wird man auch mit einem starken Ryzen nicht so einfach gewinnen können.