AMD Ryzen-CPUs: VME-Bug wird mit kommenden BIOS-Updates behoben
Bei AMD durchläuft die AGESA-Version 1.0.0.6 gerade den internen Beta-Test und hat einige Verbesserungen im Gepäck. Auch ein aktueller Bug wird dabei in Angriff genommen. Relevant ist der sogenannte VME-Bug allerdings nur für Nutzer von alten 32-Bit-Betriebssystemen.
AMDs aktuelle Ryzen-Prozessoren hatten zum Verkaufsstart mit einigen Problemen zu kämpfen. Dazu zählen der FMA-Bug sowie Probleme mit RAM-Timings. Mittlerweile wurde in Sachen BIOS einiges nachgebessert. Mit dem kommenden Firmware-Update soll ein weiterer, kürzlich entdeckter Bug behoben werden. Dabei handelt es sich um den sogenannten VME-Bug.
Dieser dürfte allerdings keine weiten Kreise ziehen, denn der VME-Bug betrifft lediglich ältere 32-Bit-Betriebssysteme, darunter beispielsweise Windows XP und Windows Server 2003, die die Virtual-8086 Mode Extensions (kurz: VME) nutzen - insofern im BIOS freigeschaltet - und zeigt sich nur, wenn im Real Mode 16-Bit-Code ausgeführt wird. Dementsprechend sind aktuelle 64-Bit-Betriebssysteme nicht betroffen. Bei der Nutzung von Virtual Machines kann es allerdings zu Problemen kommen.
Die Fehlerbeseitigung soll mit dem kommenden Firmware-Modul AGESA 1.0.0.6 erfolgen, welches letztlich von den Mainboard-Herstellern in das BIOS eingepflegt wird. Die Beseitigung des VME-Bugs ist allerdings nicht die einzige Verbesserung der kommenden AGESA-Version. Bereits vor rund einer Woche veröffentlichte AMD einen ausführlichen Blog-Eintrag mit den Neuerungen des kommenden "AMD Generic Encapsulated System Architecture"-Updates, welches sich derzeit im Beta-Test befindet. Im Fokus von AGESA 1.0.0.6 steht laut AMD die Kompatibilität und Verlässlichkeit von Speichermodulen, die außerhalb der JEDEC-Spezifikationen betrieben werden. Eine ausführliche Beschreibung liefert der offizielle Blog-Eintrag von AMD.

Also bei mir gingen bisher mit agesa 1.0.0.4 nur 2400MHz cl 14-15-15-15-28 (DualRank).
Bei laut RAM und Kompatibilitätsliste genannten 2600MHz CL 15-17-17-17-35 (oder auch höhere CL ) hing sich die CPU immer auf.
Seit der aktuellen Beta von Gigabyte gehen 2600MHz leider nur 16-17-17-17-35 aber sie gehen
Auch das ganze BIOS ist stabiler geworden!
Ich hoffe da kommt noch mehr, möchte mich noch an OC wagen, denn das Kit war mit 3200 spezifiert
Der Ram Takt beeinflusst aber auch die Kommunikationsgeschwindigkeit der CCX Module untereinander , das durch Latenzen noch Leistung optimiert werden kann steht da außer Frage