AMD Ryzen 7: Mainboard-Handbuch mit Hinweisen zum Overclocking
Noch ist unklar, wie gut man Ryzen wird übertakten können. Bei einem Achtkerner sollte man erfahrungsgemäß keine Wunder erwarten, dennoch ist das Thema für manchen kaufentscheidend. Nun gibt es diesbezüglich weitere Hinweise aus dem Handbuch eines Mainboards. Dort sind die Frequenzen der automatischen Übertaktungsfunktion aufgelistet.
Auch Ryzen wird an den ein oder anderen Übertakter gehen. Das Thema dürfte für manchen sogar kaufentscheidend sein, speziell mit Blick auf den Ryzen 7 1700, der erheblich weniger als seine Geschwister kostet. Manche werden den geringeren Takt einfach manuell "ausgleichen." Doch auch das Spitzenmodell dürfte nicht jeder unangetastet lassen. So oder so bleibt Overclocking ein wichtiges Thema. Mangels offizieller Tests gibt es derzeit noch keine bestätigen Informationen über das Potenzial der Chips, doch das Handbuch eines Mainboards liefert weitere Hinweise.
Konkret geht es dabei um das MSI X370 Titanium und ein Feature namens "Game Boost". Viele Platinen bieten eine solche Funktion. Sie soll das Übertakten vereinfachen, indem das BIOS die Frequenzen und Spannungen automatisch erhöht. Das funktioniert nicht immer richtig und ist oft mit viel zu hohen Spannungen verbunden. Dennoch kann man aus den Daten möglicherweise ableiten, wie hoch man Ryzen wird unter Luft ungefähr treiben können.
Bei besagtem Mainboard stehen mehrere Stufen zur Auswahl. Stufe 1 erhöht den Takt bei einem Achtkerner auf 4,10 GHz, wobei pro Stufe 0,05 GHz drauf gelegt werden, bis Stufe 11 mit 4,4 GHz schließlich das Ende der Fahnenstange erreicht. 4,4 GHz erscheinen als Grenze für einen Achtkerner unter Luft nicht unrealistisch. Die Kollegen von Videocardz merken dazu an, dass ihr Core i7-6800K mit mehr als 4,4 GHz nicht mehr rund läuft. Ein dauerhaft auf 4,5 GHz eingestellter Chip sei ihnen sogar schon abgeraucht.
Unklar bleibt, was das Board beim Autooverclocking noch alles einstellt, ob sich die Angaben auf alle Achtkerner oder nur das Topmodell übertragen lassen und ob dabei verträgliche oder ungesunde Spannungen anliegen. Seltsam mutet an, dass die Funktion bei Sechskernern 100 MHz und bei Vierkerner 200 MHz niedriger ansetzt - tendenziell sollten sich diese eigentlich besser übertakten lassen. Das könnte darauf hindeuten, dass AMD auch teildefekte Chips als Vier- und Sechskerner an den Mann bringt, deren Güte für acht aktivierte Kerne schlicht nicht ausgereicht hat. Möglicherweise ist diese Begrenzung auch rein produktpolitischer Natur. AMD könnte einfach nur darauf bestehen, dass ihre Flaggschiffe nicht nur die meisten Kerne haben, sondern auch mit den höchsten Frequenzen dastehen.
Quelle: Videocardz, Reddit


Ich hatte mit Asus Boards noch nie Probleme. Selbst die billigsten liefen Jahrelang anstandslos.
Mit der Zeit hat sich mal der Onboard Soundchip verabschiedet, aber das war es dann auch schon.
Bei Asrock hingegen hatte ich fast nur Probleme. Ein Brett lief super, aber die beiden anderen waren ein graus.
Hab es auch mal mit Gigabyte probiert, weil es mir ein Arbeitskollege empfohlen hat.
Was soll ich sagen? Der Soundchip hatte ein Weg. Mit 50% Lautstärke war alles ok, aber sobald ich es auf 100% gedreht hat, gab es einen gewissen Tonberech, der sich total verzerrt angehört hat.
Onboard Sound habe ich - mit Ausnahme meines aktuellen Boards, noch nie benuzt. Ich hatte immer Soundkarten im Einsatz, eigentlich fast immer die Audigy. Mit dem neuen Board gibt es auch mal was neues an Soundhardware, da habe ich mich für die Asus Essence STX II entschieden - bin mal gespannt wie die ist.
Laut Hersteller ist bei 2666er DDR4 Schluss, aber wenn man sich die Intel Pendants der Prime Serie anschaut geht da hoffentlich noch was via Bios Updates.
Wenn man sich die Posts sich hier so durchliest bin ich wohl einer der wenigen der auf Luftkühlung setzt beim 1700x.
Meine persönlichen Erwartungen wären deutlich übertroffen.
Wenn man die Voltage hoch genug dreht, geht alles
Thema Langlebigkeit ist da aber auch wieder ein anderes...
AMD Ryzen 1700X Overclocked Bundle LN79234 - Scan R7 OC75 - Scan.co.uk
AMD Ryzen 1700 Overclocked Bundle LN79248 - Scan OC R7 63 - Scan.co.uk
SCAN verkauft fertige Bundles mit Ryzen unter einer H100i AiO, die bereits übertaktet sind:
1800X auf 4,2 GHz (+200 MHz)
1700x auf 4 GHz (+200 MHz)
1700 auf 3,8 GHz (+100 MHz)
Der Arbeitsspeicher ("16GB Corsair Vengeance LPX DDR4 3000MHz) wird bei 2x8GB auf dem Standardtakt mit 3000MHz belassen.
Dahin könnte die Reise beim OC also gehen. Die dürften ja schon gewisse Erfahrungswerte gesammelt haben, ansonsten würden sie die ja nicht mit den Taktraten anbieten. Bleibt nur abzuwarten ob die das alle schaffen oder ob dafür schon selektiert werden muss.
Edit:
Einzelpreis für das erste Bundle wären £967, Bundlepreis £1019. Bei grob £50 für das Zusammenbauen und Übertakten könnte es natürlich auch nur ein leichtes Übertakten ohne großartiges Ausloten sein.
gruß
Allein die Belichtungsmasken können da über alle Revisionen schon mal mit einigen hundert Millionen zu Buche schlagen.
Edit: Außerdem sind selbst "hohe" Leistungsaufnahmen bei CPUs noch relativ gering im Vergleich zu GPUs. Ein stark übertakter 6900K zieht selbst bei 1,5V nur knapp über 200W. Wir hatten schon GPUs, die @Stock fast das doppelte verbraucht haben....