Ryzen: FMA3-Bug nun offiziell bestätigt
AMD hat vor wenigen Stunden bestätigt, dass man sich des FMA3-Bugs bewusst ist und bereits an einer Lösung arbeitet. Diese kommt in Form eines BIOS-Updates, welches dann zunächst an Mainboard-Hersteller geschickt wird, damit dieses dann implementiert werden kann. Wann es soweit ist, ist noch nicht bekannt.
Dass der Release von Ryzen nicht ganz so reibungslos lief, wie von einigen Fans erwartet wurde, dürfte mittlerweile klar sein. Trotz einiger Bugs macht AMDs neueste CPU-Architektur aber dennoch eine gute Figur, vor allem in Anwendungen und in Spielen, welche bereits für mehr als 4 Kerne optimiert wurden. Vor wenigen Tagen wurde allerdings noch ein weiterer Bug bekannt, der für reproduzierbare Abstürze sorgte.
Wie wir berichteten, standen diese Abstürze im Zusammenhang mit 128 bit breiten FMA3-Befehlen, welche erstmals vom Software-Entwickler Alexander Yee entlarvt wurden. Sein Benchmark-Programm 'Flops' nutzt nämlich genau diesen speziellen Code, welcher auf Ryzen-Systemen wiederholt zu Abstürzen führt. Dank einer Anfrage durch das Online-Magazin Heise hat Hersteller AMD dieses Problem nun offiziell bestätigt und gibt an, dass man bereits an einer Lösung arbeite.
Dies sähe dann so aus, dass man ein eigenes BIOS-Update an die unterschiedlichen Mainboard-Hersteller verschicken werde, damit diese die Fehlerbereinigung in ihre eigenen Updates implementieren können. Wann es genau soweit sein wird, steht momentan noch in den Sternen; es lässt sich allerdings davon ausgehen, dass AMD das Problem bis zum Release von Ryzen 5 am 11. April 2017 behoben haben möchte, damit diese Veröffentlichung möglicherweise noch runder läuft als die des großen Bruders.
Quelle: Heise
Daher ist es zwar unschön aber es ist für den Durchschnittsnutzer vollkommen egal. Denn niemand wird im normalen Betrieb je darauf treffen, selbst Serversysteme nicht. Vor allem in einer Virtuellen Maschine ^^
Daher ist es zwar unschön aber es ist für den Durchschnittsnutzer vollkommen egal. Denn niemand wird im normalen Betrieb je darauf treffen, selbst Serversysteme nicht. Vor allem in einer Virtuellen Maschine ^^
Da sich das ganze ja aber wohl mit einem Bios Update lösen lassen wird, ist alles halb so wild. Naples ist eh noch nicht auf dem Markt, der Fehler wird also im Serverbereich gar nicht mehr ausgeliefert werden, sondern standardmäßig gefixt sein. Solche Fehler sind bei neuen CPU-Architekturen ganz normal, die gab es bei Intel auch mit jeder Generation.
Ich sehe eher das Problem, dass Zen kein AVX512 kann. Dadurch wird er in der reinen Rechenleistung von Skylake-EP plattgemacht werden. Zum Glück gibt es mittlerweile genug Serveranwendungen, die eher Speicherlimitiert sind, so sich dann das achtkanälige Speicherinterface bezahlt machen dürfte.
"Das größere Problem ist vor allem, dass der Absturz aus dem Userspace heraus funktioniert. Soll heißen: Führt ein Programm innerhalb einer VM besagte FMA3 Operation aus, stürzt der gesamte Host ab, was vor allem für Serversysteme als Kritisch einzustufen ist."
Dieses Verhalten käme einer Todgeburt gleich und man ist gut beraten, dies sobald wie möglich zu fixen.
AMD Ryzen: CPU-Bug sorgt für reproduzierbare Abstürze
Daher ist es zwar unschön aber es ist für den Durchschnittsnutzer vollkommen egal. Denn niemand wird im normalen Betrieb je darauf treffen, selbst Serversysteme nicht. Vor allem in einer Virtuellen Maschine ^^
Daher ist er aktuell zu vernachlässigen, dass AMD daran arbeitet, ist dann zumindest nett ^^
"Das größere Problem ist vor allem, dass der Absturz aus dem Userspace heraus funktioniert. Soll heißen: Führt ein Programm innerhalb einer VM besagte FMA3 Operation aus, stürzt der gesamte Host ab, was vor allem für Serversysteme als Kritisch einzustufen ist."
Dieses Verhalten käme einer Todgeburt gleich und man ist gut beraten, dies sobald wie möglich zu fixen.
AMD Ryzen: CPU-Bug sorgt für reproduzierbare Abstürze