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AMD Ryzen 5 7600X3D im PCGH-Test: Heilige Makkaroni, ist der effizient!

AMD überrascht und bringt eine Sechskern-Version des überaus beliebten Ryzen 7 7800X3D. Wir haben den Ryzen 5 7600X3D auf Her(t)z und Nieren geprüft und liefern jetzt die volle Packung Benchmark- und Effizienz-Vergleiche.

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Test David Ney
AMD Ryzen 5 7600X3D im PCGH-Test: Heilige Makkaroni, ist der effizient!
Quelle: PCGH

Vorwort: Das Testsample des Ryzen 5 7600X3D hat uns sehr spontan erreicht (am Dienstag erreichte uns die Mail von AMD, heute Morgen gegen 10 Uhr kam das Sample an). Eigentlich sind wir gerade dabei, alle Ryzen-9000-Prozessoren mit dem neuen Windows-Update KB5041587 neu zu testen, welches die Sprungvorhersage erheblich verbessert und so für (deutlich) mehr Leistung in Spielen sorgt. Auch Ryzen 7000 und 5000 profitieren davon. Diese Tests sind allerdings sehr zeitaufwendig und sind bis jetzt nicht abgeschlossen. Sie finden in diesem Artikel daher noch die "alten" Zahlen. Wir haben den Ryzen 5 7600X3D ohne das neue Windows-Update getestet, damit die Zahlen vergleichbar bleiben. Es wird somit auch bald neue Zahlen zum Sechskerner geben, Sie dürfen sehr gespannt sein.

Erinnern Sie sich noch an den AMD Ryzen 5 5600X3D, den PCGH als einzige deutsche Redaktion getestet hat? Als wir neulich vom Ryzen 5 7600X3D hörten und abermals klar wurde, dass dieser wieder nur exklusiv in den USA vertrieben werden soll, haben nicht nur wir traurig drein geblickt. Zu unserer Überraschung hat uns AMD Deutschland dann jedoch einen Ryzen 5 7600X3D organisiert, der exklusiv von Mindfactory DE vertrieben wird. Wir bedanken uns daher bei AMD und Mindfactory. Es gab außer dem NDA keine Vorgaben zum Test. Es handelt sich um ein Retail-Sample, das Siegel war intakt. Wie es bei AMD inzwischen immer öfter vorkommt, erscheint die CPU ohne beigelegten Kühler in der Box.

AMD Ryzen 5 7600X3D ist ab sofort exklusiv bei Mindfactory für 329 Euro erhältlich. Somit ist der Sechskerner aktuell rund 56 Euro günstiger als sein großer Bruder. Ob die CPU das Geld wert ist, lesen Sie jetzt im Test.

AMD Ryzen 7 7600X3D: Übersicht und technische Daten

Es handelt sich bei diesem Sechskerner einfach gesagt um einen Ryzen 7 7800X3D mit zwei Kernen weniger. Doch nicht nur bei der Anzahl der Kerne gibt es Einschnitte, sondern auch bei der Taktfrequenz: Der Basistakt beträgt mit 4,1 GHz 100 MHz weniger als beim großen Bruder, während beim Boost-Takt 300 MHz weniger anfallen, sodass unter Last (zu jeder Zeit) 4,75 GHz anliegen. Ansonsten entspricht ein Ryzen 5 7600X3D jedoch dem Zen-4-Standard, denn wir kennen und lieben gelernt haben: Garantierte DDR5-5200 bei zwei von vier belegten DIMM-Slots und DDR5-3600 bei Vollbestückung, eine maximale Temperatur von 89 °C unter Last, 24 PCI-Express-5.0-Lanes und die integrierte RDNA-2-Grafikeinheit, die für grafisch anspruchslose Spiele und Office-Tätigkeiten ausreichend bestückt ist. Die TDP beträgt erfreulich geringe 65 Watt. Das bedeutet bei AMD, dass das PPT, also die maximale Leistungsaufnahme, bei 88 Watt liegt. Wir möchten nicht zu viel vorwegnehmen, doch die erreicht der Sechskerner nicht mal im Ansatz. Logischerweise entspricht ein X3D-Modell auch einer CPU, die "nur" für Spieler interessant ist, sodass ohnehin keine hohe Allcore-Last ansteht, welche die Leistungsaufnahme in die Höhe treiben würde.

 CodenameArchitekturProzessorkerne/ThreadsBasis-TaktungBoost-TaktungL1L2 + 3D V-CacheTDP/PPT
Ryzen 9 7950X3DRaphael-XZen 4 + 3D V-Cache16 / 324,2 GHz5,6 GHz16 MB32 + 64 MB120/162 Watt
Ryzen 9 7900X3DRaphael-XZen 4 + 3D V-Cache12 / 244,4 GHz5,6 GHz12 MB32 + 64 MB120/162 Watt
Ryzen 7 7800X3DRaphael-XZen 4 + 3D V-Cache8 / 164,2 GHz5,0 GHz8 MB32 + 64 MB120/162 Watt
Ryzen 5 7600X3DRaphael-XZen 4 + 3D V-Cache6 / 124,1 GHz4,7 GHz6 MB32 + 64 MB65/88 Watt

Eine Frage, die uns immer wieder beschäftigt, ist natürlich auch, ob sechs Kerne im Jahre 2024 überhaupt noch sinnvoll sind. Diese Fragen haben wir uns jedoch schon gestellt, seit es Prozessoren gibt, die mit deutlich mehr Kernen auf den Markt kommen. Fakt ist: Eine hohe Leistung ist nach wie vor wichtiger als eine große Anzahl Kerne, zumindest, wenn man mit dem PC Spiele beschleunigen möchte. Content Creator dagegen sollten mindestens zu acht Kernen greifen, wenn nicht sogar noch mehr. Unserer Prognose nach sind Sechskerner auch die nächsten Jahre für Spiele-PCs noch spannend, da die Mehrkern-Optimierung bei PC-Spielen zwar vorangeht, doch leider sehr langsam. Dieser Artikel heute soll dazu beitragen und aufzeigen, dass sechs Kerne auch für moderne Spiele spannend sind.

Ryzen 5 7600X3D setzt auf die Zen-4-Architektur, die auch den Ryzen 7 7800X3D befeuert und zur aktuell schnellsten Spiele-CPU macht. Da kann selbst der Nachfolger Zen 5 (noch) nicht mithalten. Quelle: AMD Ryzen 5 7600X3D setzt auf die Zen-4-Architektur, die auch den Ryzen 7 7800X3D befeuert und zur aktuell schnellsten Spiele-CPU macht. Da kann selbst der Nachfolger Zen 5 (noch) nicht mithalten. Auf der kommenden Seite geht es ans Eingemachte, nämlich die Performance in Spielen und Anwendungen. Natürlich schauen wir uns auch die Effizienz an und vergleichen den Sechskerner mit satten 42 anderen Prozessoren aus ganz verschiedenen Leistungsklassen. Mit dabei sind auch viele ältere CPUs, von denen es sich sicher lohnt, aufzurüsten.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Benchmarks + Index
  3. Seite 3 Effizienz und Fps pro Watt
  4. Seite 4 Fazit und Wertung
    • Kommentare (183)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von GladiusTi
        Bin recht spät auf den 7600x3d gekommen und habe mir den gestern Nacht bei Mindfactory für 289€ bestellt.
        Geile CPU zum daddeln
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von GladiusTi
        Bin recht spät auf den 7600x3d gekommen und habe mir den gestern Nacht bei Mindfactory für 289€ bestellt.
        Geile CPU zum daddeln
      • Von GladiusTi Freizeitschrauber(in)
        Schöner Test. Bin recht spät auf den 7600x3d gekommen und habe mir den gestern Nacht bei Mindfactory für 289€ bestellt. Wollte eigentlich auf den 9800x3d gehen, aber dann wirds halt der Nachfolger. So lange bietet der "kleine" 7600x3d einen guten Übergang von meinem i9 9900k. Dazu das B650 Steel Legend bestellt, damit ich da auch PCI-E 5- und mit dem nächsten 3D lange ruhe habe.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Bei AM4 hatten quasi nur die erste Generation bei den billigen Boards Probleme diesbezüglich, ich glaube nicht das dies bei AM5 wieder der Fall sein wird, man hat daraus gelernt, aber ein restrisiko bleibt bei Hersteller die sparen wollen.
      • Von Urben Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Sonarplexus
        Achtung, Falle: Meiner Erfahrung nach kann man eben nicht am Ende einer Plattform-Generation einfach die neueste CPU nachrüsten.
        Hatte ich noch gar nicht so auf den Schirm. Bei AM4 scheint es so gewesen zu sein das Besitzer von 1st gen AM4 boards auf einen AGESA Patch warten mussten aber dann alle auch Ryzen 5000 CPUs nutzen konnten.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bei welchem Sockel hast du die Erfahrung gemacht?
      • Von Sonarplexus Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Urben
        Ich hätte gedacht das die non-gaming CPUs bei Anwendungen nicht nur stärker sondern auch effizienter sind.
        Zumindest bei der 7500F hätte ich das in Punkto Effizienz gedacht.

        Ich lese die letzten Monate mit um mir eine Einstiegs-CPU für ein AM5 Gaming PC auszusuchen um den dann am Ende von AM5 mit was potenteren auszuwechseln. Da sah mir die 7500F noch als die logischste Wahl aus da aus meiner Sicht X3D nur wenige %fps ausmachen wenn ich nicht gerade zur dicksten GPU greife.

        Wenn der 7600X3D nicht so teuer wäre. Immerhin schon 10€ günstiger! In dem Tempo ist man zu Neujahr vielleicht auf nen angenehmen Preis.
        Achtung, Falle: Meiner Erfahrung nach kann man eben nicht am Ende einer Plattform-Generation einfach die neueste CPU nachrüsten. Der Sockel ist vielleicht derselbe. Aber Du brauchst dann trotzdem ein neues MoBo, weil der alte Chipsatz dem neuen Prozessor nicht ausreicht. Allenfalls kannst Du den RAM behalten, wobei gerade Ryzen CPUs sehr mit dem RAM-Takt skalieren.
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