Ryzen 5 7500F im Test: Effizienz und Fps pro Watt
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Ein neuer Testparcours bietet auch immer neue, spannende Ansätze, um die Effizienz von Prozessoren zu bewerten. Nach wie vor halten wir die Leistungsaufnahme während der Benchmarks fest und bilden mithilfe von Microsoft Excel Mittelwerte, die wir für Vergleiche heranziehen. Darunter befindet sich auch eine Angabe für die Fps pro Watt. Da sich der neue Spiele-Index deutlich vom Parcours von 2023 unterscheidet, lassen sich die Zahlen nicht mit denen aus den vorherigen Jahren vergleichen. Beachten Sie das, falls Sie Quervergleiche anstellen möchten. Hinsichtlich der Spiele-Effizienz hat uns der kleine Ryzen 5 7500F jedenfalls ziemlich überrascht, doch sehen Sie selbst. Wie üblich betrachten wir vor allem die Effizienz einer CPU für moderne PC-Spiele, neu ist jedoch auch eine Beobachtung im GPU-Limit, wo sich die meisten Spieler aufhalten.
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AMD Ryzen 5 7500F im Test: Fps pro Watt, Leistungsaufnahme und Effizienz
Im Idle beim "Nichtstun" zeigt sich die Schattenseite der Ryzen-Prozessoren. Die CPU-Kerne gehen zwar in den Ruhemodus und verbrauchen dabei so gut wie "nichts", der I/O-Die jedoch bleibt aktiv. Intels Core i5-13400F mag im Hinblick auf die Performance nicht ganz mithalten können, zeigt sich auf dem Desktop aber fast 25 Prozent sparsamer als der Testkandidat (natürlich trägt auch das verwendete X670E-Testmainboard dazu bei). Sobald Spielelast erzeugt wird, dreht sich der Spieß jedoch um. Hier ist der kleine Sechskerner sogar noch sparsamer als ein Ryzen 7 7800X3D, der bisher als ungeschlagen galt. Intels Mittelklasse-Zehnkerner benötigt hier 48 Prozent mehr Energie und ist trotzdem nicht schneller, wohl bemerkt.
Der Effizienz-Index zeigt die normierte Spiele-Effizienz in Prozent auf. An den 7800X3D kommt AMD nicht heran, dazu ist der 3D-V-Cache einfach zu gut, doch das restliche Feld lässt man gekonnt hinter sich. Dem Core i5-13400F fehlen satte 59 Prozent zum AMD-Sechskerner. Das bestätigen schließlich auch die Fps pro Watt, die jeweils aus dem Mittelwert aus Leistung und Verbrauch berechnet werden. Zum 7800X3D fehlen nur 20 Prozent - das muss sich eine CPU erst mal auf die Fahne schreiben können. Damit gilt als gesichert, dass AMDs Ryzen 5 7500F nicht nur günstig und schnell ist, sondern auch noch sehr effizient, vom Idle-Zustand ausgenommen.
Effizienz-Vergleich im GPU-Limit
Für diesen Test muss jedes aufgebaute System einen Benchmark in Cyberpunk 2077 absolvieren. Die Auflösung beträgt jedoch UHD, zudem verwenden wir das Raytracing Ultra Preset ohne Upscaling. Die RTX 4090 muss hier Schwerstarbeit leisten, während die CPU Däumchen dreht. Alle Prozessoren berechnen im Durchschnitt ~42 Fps, was zum Teil deutlich weniger ist, als sie eigentlich zu leisten imstande wären. So viel zumindest zur Theorie, doch wie hoch fällt die Leistungsaufnahme von Prozessoren tatsächlich im GPU-Limit aus?
Ryzen 5 7500F und Ryzen 7 7800X3D geben sich die Hände und beobachten das übrige Feld vom VIP-Deck. Konkurrent Intel benötigt mit dem Core i5-13400F satte 49 Prozent mehr Energie, um das gleiche Fps-Ziel zu berechnen. Das unterstreicht nochmals, dass AMD-CPUs derzeit in Sachen Leistung pro Watt die Nase vorn haben.
Quelle: PCGH
Klein, aber oho. Dieser Sechskerner ist nicht nur sparsam, sondern auch schnell.
AMD Ryzen 5 7500F im Test: Fazit
Insgesamt hat uns der kleine Flitzer viel Freude bereitet. Ein Ryzen 5 7500F mag zwar nur sechs Kerne haben, doch im Alltag bemerkt der PC-Spieler davon nichts. Alle Spiele, die wir getestet haben, laufen flüssig und dazu stellt die CPU noch hervorragende Effizienz-Werte auf. Ja, im Idle auf dem Desktop soll AMD in die Ecke gehen und sich schämen, doch sobald Last anliegt, macht der kleine Sechskerner das locker wieder wett. Aktuell ist die CPU für rund 175 Euro gelistet, jedoch nur als Tray-Variante. Eine Boxed-Version gibt es aktuell nicht und wir glauben auch nicht, dass AMD jemals eine herausbringen wird. Doch abgesehen davon erhält der Kunde eine große Ersparnis zum nächstgrößeren Modell, die gefühlt genauso schnell rechnet und Alltag mit einer guten Fps-pro-Watt-Leistung glänzt. Ein Hinweis aus eigener Sache: Das Wertungssystem für Prozessoren wird aktuell überarbeitet, wir vergeben daher noch keine Wertung und reichen diese als Update nach.
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Wird mit jetzt erst mal die Basis für meinen neuen PC. Der 3900X und das sieben Jahre (!) alte B350 Board können in Rente dieses Jahr.
Oder Amazon wollte unbedingt in die Medien, oder zumindest in die Foren.
Wenn das mehr als fünf waren, würde mich das schon überraschen.
Wird mit jetzt erst mal die Basis für meinen neuen PC. Der 3900X und das sieben Jahre (!) alte B350 Board können in Rente dieses Jahr.
CPU bei Default Takt und Spannung, PL offen.
In Cinebench R23 gibt es auch diese 30W Differenz, zwischen Software und Tool.
Erst mit Prime95 Small ffts inklusive AVX, steht bei der Software 298W und beim PMD 354W.