Ryzen 5 5600X im Cinebench: Vermeer legt deutlich an Leistung zu
Der Sechskerner der neuen Ryzen-Prozessoren dürfte vor allem für Spieler spannend sein, die genau aufs Geld achten. Und für das Geld bekommt man beim Ryzen 5 5600X offenbar einiges geboten, wie die Cinebench-Werte zeigen.
Ein Nutzer aus der Community von Linus Tech Tips hat Benchmarks des AMD Ryzen 5 5600X im Cinebench veröffentlicht. Die Zen-3-Prozessoren hatten in vorherigen Ergebnissen bereits in Aussicht gestellt, dass sie Intel wenig Raum lassen wollen. So wohl auch der oben genannte Sechskerner, der im Cinebench R20 609 Punkte auf einem Thread und 4.764 Punkte auf allen Threads einfährt. Das Ergebnis stammt aus 4,7 GHz auf allen 6 Kernen bei 1,256 Volt und DDR4-3200 CL14.
Damit liegt er in dem Bereich, der für Vermeer erwartet wird. Ein Ryzen 9 5900X schafft auf einem Thread 631 Punkte, was vor allem dem etwas höheren Takt geschuldet sein dürfte. Damit ist zum einen die generelle Single-Core-Leistung von Zen 3 untermauert; zum anderen aber auch, dass man Intel zumindest in den bisher gemessenen Disziplinen im Griff hat. Ob sich das dann auch vollständig in die Praxis umsetzt, sehen wir in Kürze, wenn das Embargo für Tests zu Vermeer fällt.
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Schaut man sich exemplarisch den Cinebench R20 an, schafft ein vergleichbarer Core i5-10600K 498 Punkte Single- und 3.570 Punkte Multi-Threaded. Interessanterweise ist der Ryzen mit sechs Kernen sogar fast so schnell wie Intels 8-Kerner im synthetischen Workload. Ein Core i7-10700K kommt auf 518 Punkte Single- und 4.870 Punkte Multi-Threaded. Das hauseigene Vorgängermodell bietet 512/3.719 Punkte.
Bis zu den finalen Messwerten der Tests muss man sich noch etwas gedulden, aber es scheint immer mehr darauf hinauszulaufen, dass AMD genau das abliefert, was man im Vorfeld versprochen hatte - eine insbesondere in Spielen bessere Leistung, die AMD dauerhaft an Intel vorbeibringen soll. Verkauft werden die neuen Prozessoren ab 5. November und kurz davor wurden auch die neuen Radeons vorgestellt.
Quelle: Jumper 118 @ Linus Tech Tips



Immerhin handelte es sich bei RDNA gegenüber GCN bei AMD um einen Architekturwechsel.
Wenn es alles gut läuft, wollen sie Nvidia und uns nur auf die Folter spannen und die gröbsten Probleme wurden schon bei Navi 10 bis mindestens Treiber 20.4.2, eher 20.9.2, behoben.
Auf der anderen Seite sollen Features wie die Auflösungsskalierung nachgereicht werden und Raytracing und das Speicherfeature zusammen mit Vermeer sind für AMD auch neu...
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Ich habe mir gerade nochmal die Mainboards MSi B550 Tomahawk und Gaming Edge angeschaut...
Die wirken wirklich optisch total überladen, dagegen ist das günstigere Gaming Plus eine Schönheit.
Völlig unabhängig von der Frage, ob eine Qualitätssteigerung nötig wäre und ob im Fall, dass es nötig ist, genügend Kunden den Kauf zurück stellen bis genügend externe Tests bewiesen haben, dass die Qualität "gut genug" ist.
Oder nicht?
Völlig unabhängig von der Frage, ob eine Qualitätssteigerung nötig wäre und ob im Fall, dass es nötig ist, genügend Kunden den Kauf zurück stellen bis genügend externe Tests bewiesen haben, dass die Qualität "gut genug" ist.
Im Geizhals findet man die CPU schon
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Abseits subjektiver Eindrücke bleibt aber die Frage: Gibt es belastbare Aussagen dazu, ob AMD tatsächlich länger an seinen Treibern arbeiten muss? Denn selbst wenn mehr Aufwand nötig wäre, könnte man das Problem ja mit dem Holzhammer erschlagen und das Team vergrößern. Selbst mehr Aufwand würde also nicht unbedingt in längerer Entwicklungsdauer sichtbar werden. Und dass AMD überhaupt länger braucht, ist meines Wissens nach ( aus dem Gedächtnis, habe da jetzt nicht recherchiert) noch nicht erwiesen. Belastbares dazu würde mich aber interessieren!