AMD Ryzen 5600X: Im Passmark deutlich an die Single-Core-Spitze
Der AMD Ryzen 5600X hat sich im Passmark deutlich an die Leistungsspitze bei der Single-Core-Performance gesetzt. Und das mit "nur" 3,7/4,6 GHz. Die größeren Brüder sind allesamt ein paar MHz schneller unterwegs.
Zum Vermeer-Release waren die Blicke zuletzt vor allem auf die großen Ryzens gerichtet, aber auch das (vorerst) kleinste Modell soll ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen. Denn die hat sich der Ryzen 5 5600X offenbar verdient. Messwerte aus dem Passmark legen nahe, dass auch das kleinste Modell der Ryzen 5000 der Konkurrenz das Fürchten lehren will. Sechs Kerne und zwölf Threads dürften insbesondere nach der Preiserhöhung von AMD für viele einmal mehr der finanzielle Sweetspot werden.
Auch im Vergleich zum Intel Core i5-10600K, der das direkte Gegenstück ist, sollen laut AMD knapp 20 Prozent bessere Performance pro Dollar drin sein, auch wenn AMD für Vermeer mehr Geld will. Unterm Strich dürfte die Rechnung für viele sehr viel einfacher sein: 300 USD/EUR sind für ein gehobenes Gaming-System selbst mit schneller Grafikkarte voraussichtlich ausreichend und der Aufpreis zum Achtkerner will da wohl überlegt sein.
Insbesondere dann, wenn dann auch noch gute Benchmarkwerte in Aussicht stehen. Im zugegeben synthetischen Passmark schafft der Ryzen 5 5600X laut dem jüngsten Leak 3495 Punkte auf einem Kern. Da kommt nicht mal der hochgetaktete Core i9-10900K auf einem Kern ran - man misst 3.177 Punkte. Noch viel besser sieht es zum Zen-2-Modell aus, das 2.833 Punkte erreicht. Spiele mögen das.
Bis zu den finalen Messwerten der Tests muss man sich noch etwas gedulden, aber es scheint immer mehr darauf hinauszulaufen, dass AMD genau das abliefert, was man im Vorfeld versprochen hatte - eine insbesondere in Spielen bessere Leistung, die AMD dauerhaft an Intel vorbeibringen soll. Verkauft werden die neuen Prozessoren ab 5. November und kurz davor sind auch die neuen Radeons vorgestellt.
Quelle: Passmark

Dadurch sind die neuen Ryzen auch in Games besser. Was ja ihr bisheriger Schwachpunkt war.
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Nachdem sich der Ryzen 5 5600X als kleinste Zen-3-CPU mit 3.495 Punkten vorübergehend auf Platz 1 im Single-Core-Benchmark von PassMark platzieren konnte, hat nun die größte CPU der Ryzen-5000-Serie, der Ryzen 9 5950X das Zepter übernommen und setzt mit 3.693 Punkten eine neue Bestmarke.
Mit 45.563 Punkten im Multi-Core-Benchmark schlägt der Ryzen 9 5950X seinen Vorgänger, den Ryzen 9 3950X (Test) zudem um mehr als 16 Prozent. Im Single-Core-Benchmark sind es gar über 34 Prozent Leistungszuwachs für den neuen 16-Kerner.
Deswegen hatte Kumpel mit seinen Core i3 besseren SC Wert gehabt als ich mit meinen Ryzen.
Das neue SC Ergebnis vom Ryzen 5600 X ist schon sehr gut.