AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Benchmarks
In diesem Artikel
- Seite 1 AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Spezifikationen
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AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Benchmarks
- 2.1 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Testumgebung
- 2.2 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Spieleleistung
- 2.3 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Abschneiden im 3DMark
- 2.4 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - OpenCL und Compute
- 2.5 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Spezialtest Szenedemo
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2.6
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Anwendungsleistung - 2.7 AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Fazit
- Seite 3 Bildergalerie
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Testumgebung
Für den Test nutzen wir das von AMD zur Verfügung gestellte Testkit bestehend aus den beiden genannten APUs, einem DDR4-2933-Kit (Single Rank) mit 2× 8 GiByte, welches per XMP-Profil inklusive angehobener Spannung auch den problemlosen Betrieb mit DDR4-3200 bei scharfen 14-14-14-34er-Timings erlaubt. Als Unterbau kommt das Gigabyte AB350N Gaming-Wifi zum Einsatz, welches auf die zum Testzeitpunkt aktuelle und von AMD empfohlene UEFI-Version T20f gebracht wurde.
Wie auch zum Launch der RX Vega hat AMD eine spezielles Treiber-Paket vom 26. Januar mitgeliefert, welches sich gängigen Tools wie auch dem Treiber-Control-Panel gegenüber auf den ersten Blick als Radeon Software Crimson Relive 17.7 ausgibt. Lassen Sie sich nicht täuschen, der Treiber ist laut AMD "the latest and greatest" und basiert auf dem Build 17.40.3602. Nichtsdestotrotz ist die offizielle Radeon Software Adrenalin Edition (17.50.17.03) noch einen Tick neuer.
Im UEFI haben wir der integrierten Grafik von AMD feste 2 GiByte Grafikspeicher zugewiesen, was sich als der Performance zuträglich erwiesen hat.
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Spieleleistung
Für diesen Test haben wir entgegen unserer Komponenten-Maxime der höchsten Details einen etwas anderen Ansatz gewählt. Ausgangspunkt war der Ryzen 5-2400G in seiner Standard-Konfiguration mit DDR4-2933-SR-RAM. Ziel war es, in 1080p, also Full-HD-Auflösung, spielbare Fps-Raten zu erreichen, ohne auf allzuviel Optik verzichten zu müssen, mindestens mittlere, besser hohe Details zu erreichen also. So kommt es, dass wir quasi jedes Spiel in verschiedenen Detailstufen vermessen haben - und zwar denjenigen, die uns als der jeweils beste Kompromiss erschienen. Der "kleine" Ryzen 3-2200G musste dann zeigen, ob und wie weit er hinter seine deutlich teurere Verwandschaft zurückfällt (Spoiler: So viel, wie die Spezifikationen nahelegen, ist es gar nicht).
Als Vergleichsobjekte mussten der ebenfalls auf dem AM4-Sockel beheimatete und mit 65 Watt TDP ausgestattete A12-9800 sowie Intels Core i3-8100 herhalten. Letzterer liegt preislich nur leicht über der UVP von AMDs kleinem Ryzen 3-2200G. Zusätzlich haben wir das beiliegende RAM-Kit mit dem XMP-Profil ein wenig mehr ausgefahren und für den R5-2400G einen Extra-Durchlauf mit DDR4-3200 (14-14-14-34-1T) durchgeführt.
Bitte beachten Sie: Bei den "Minimum Fps" handelt es sich um das Perzentil P99!
In der kommenden PCGH 04/2018 werden wir überdies auch einen ausführlicheren Blick auf die erzielten Frametimes werfen.
Nicht nur bei der Performance, auch was die Treiber-Kompatibilität angeht, liegen AMDs APUs in 3D-Anwendungen vorn. Im Test hatten wir keine Probleme im Zusammenspiel von Ryzen 3/5-2000 und der Radeon Software zu verzeichnen. Bei AMDs A12-9800 oder Intels UHD Graphics 630 gab es auf der anderen Seite Aussetzer: Ersterer vertrug sich nicht gut mit Rise of the Tomb Raider im DX12-Modus und dem Vulkan-basierten Wolfenstein II, letztere zeigte beim Szene-Demo 2nd Stage Boss einen Totaltausfall und benötigte bei The Witcher 3 Alt-Tabbing zum Desktop und zurück, um die in-Game-Grafik anzuzeigen.
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Abschneiden im 3DMark
Achievement unlocked: Für alle, die trotz penibel erstellter Spiele-Benchmarks realer Spielszenen nicht auf die Ergebnisse im 3DMark verzichten wollen, haben wir in diesem Falle Abhilfe geschaffen.
Wenig überraschend setzen sich die Ryzen-APUs auch im 3DMark mit großem Abstand an die Spitze. Der R5-2400G erreicht 130/148/158 Prozent Vorsprung auf den i3-8100 in Sky Diver/Fire Strike und Time Spy. Auch die alte APU-Generation wird deutlich abgehängt - und das gilt selbst, wenn man nur vom kleinen Ryzen 3 ausgeht.
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - OpenCL und Compute
Oft liegen beim produktiven Einsatz die Rechenkünste der Grafikeinheiten brach. Die freie Schnittstelle OpenCL machte sich vor Jahren auf, dies zu ändern. Allerdings ist für den Allerweltsgebrauch noch immer wenig Software verfügbar, die auch in typischen Heimanwenderszenarien Nutzen aus den IGPs zieht. Während Raytracer wie der Luxmark 3.1 nicht unbedingt diese Bedingung erfüllen, nutzen viele Foto-Ethusiasten das RAW-Format, um das Maximum aus ihren Bildern herauszuholen. Im Gegensatz zu Adobe Lightroom unterstützt Capture One dabei OpenCL. Die Werte sind dabei zwischen den Benchmarks nicht vergleichbar: Im Capture-One-Test lassen wir 200 anstatt 30 RAW-Dateien umwandeln und auch noch wesentlich aufwendigere Filter wie Objektiv- oder Belichtungskorrekturen, De-Noising und ähnliche über die Pixel laufen. Das Ergebnis sehen Sie im Benchmark: Intels CPU-GPU-Kombi ist hier chancenlos gegen die AMD-Riege - ausnahmsweise inklusive des A12-9800.
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Spezialtest Szenedemo
Eigentlich wollten wir diesen Test auch im Vergleich zur Intel-Grafik zeigen - gegen dedizierte Grafikkarten hat auch Ryzens Vega 8/11 kaum eine Chance. Allerdings machte uns hier der Treiber einen Strich durch die Rechnung: Das ansehnliche 4k-Demo blieb beim ersten gerenderten Bild auf der Intel-IGP hängen. Also müssen Sie sich mit dem immer noch sehr deutlichen Abstand zur alten APU-Garde in Form des A12-9800 zufriedengeben.
[Update 13.02.2018: De facto blieb bei der Intel-IGP nur die Grafikausgabe stehen, während die Demo im Hintergrund noch berechnet wurde. Falls es wen interessiert: Die (unsichtbar) ermittelten Ergebnisse für 720p/1080p lauten: 8/8,5 respektive 3/3,8 Fps im Minimum beziehungsweise Durchschnitt. Das entspräche in etwa A21-9800-Niveau, wenn denn etwas dargestellt worden wäre.]
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Anwendungsleistung
Auch die Performance in einigen mehr oder minder gängigen Anwendungen haben wir uns angesehen, um zu ermitteln, inwieweit sich die neuen Ryzen-APUs auch zum produktiven Einsatz eignen. Kurze Antwort: Das tun sie - und können Intels Core i3-8100 nicht nur beim Video-Transcoding oder 3D-Rendering Paroli bieten.
AMD Raven Ridge: Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G - Fazit
Quelle: PC Games Hardware
Raven Ridge AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test 3
AMD hat es geschafft: 1080p-Gaming kann auch ohne dedizierte Grafikkarte Spaß machen und das selbst mit dem "kleinen" Ryzen 3-2200G. Dieser liegt oft gar nicht so weit hinter seinem größeren Geschwister, wie die Datenblätter vermuten lassen würden.
Speziell was die Grafikleistung angeht, liegen AMDs APUs meilenweit vor dem, was Intel derzeit im Desktop anbietet und können dank der Ryzen-CPU-Kerne auch beim Arbeiten wieder mithalten, ohne dass die Leistungsaufnahme Taktdrosselung oder eine laute beziehungsweise voluminöse Kühlung erforderlich macht. Wer mit seiner CPU/APU auch ohne Einsatz einer derzeit ziemlich teuren Mittelklasse-Grafikkarte spielen will, für den bieten sich Ryzen 5-2400G und Ryzen 3-2200G an. Bei neueren Titeln müssen nach wie jedoch ein paar Abstriche gemacht werden: Durchgehend 60 Fps oder maximale Details sind nur in wenigen, grafisch besonders anspruchslosen Spielen möglich. 1080p-Gaming mit 30 Fps hingegen ist mit mittleren Details und teils gar Antialiasing-Einsatz durchaus möglich.
Dabei wirkt der Ryzen 3-2200G wie das rundere Angebot, was nicht zuletzt seinem sehr niedrigen Preis, aber auch dem meist nur recht geringen Abstand zum über 70 Prozent teureren R5-2400G geschuldet ist.

Mein altes Board X99-A von ASUS (noch ohne USB3.1 - erste Revision) ist verreckt, blieb i-wo mit dem Code 87 oder so hängen, kein Bild, obwohl Strom auf PCI-e geliefert wurde, mit 2 Grafikkarten getestet etc.
Und das aktuelle Extreme 4 von ASrock will bei mir NICHT auf Auto/Default starten.
Erst nach CMOS clear und manuellen Einstellungen startet die Kiste, OC geht aber auf Stock läuft da nix.
Gut, ich habe keinen anderen RAM hier (kommt bald), dann teste ich noch mal was, aber generell kann ich sagen - X99 ist eine Baustelle vom feinsten.
Bei dem X99-A hatte ich über 15 BIOS-Updates insgesamt, was schon arg viel für ein Board ist.
Die CPU macht bei mir keinen Ärger und rennt seit 3 Jahren auf 4,5GHz 24/7, also schon hartes OC, keine Fragen was das angeht.
Das Einzige, was man mit mehr reservierten Speicher erreicht kann ist, dass dieser dem System nicht zur Verfügung steht, selbst wenn die APU sie nicht benötigt. Also totaler Humbug.