AMD Ryzen 5: R5 1600X und Co. gut lieferbar
AMDs Ryzen-5-CPUs mit sechs und vier Kernen plus SMT sind pünktlich zur Veröffentlichung im PCGH-Preisvergleich gelandet. Verfügbar sind sie bereits bei einigen deutschen Händlern, womit AMD sein Versprechen eines sogenannten "Hard-Launches" hält. Alle Shops halten sich aktuell noch an die offiziellen Preisempfehlungen.
Wer eine Ryzen-5-CPU kaufen möchte, muss sich aktuell in keiner Schlange hinten anstellen. Die Verfügbarkeit sieht zur Veröffentlichung bereits gut aus - zwar nicht hervorragend, mit mindestens einem Dutzend Shops, die alle vier Modelle auf Lager haben, aber durchaus gut. Unter anderem Alternate, Caseking, Computeruniverse, Mindfactory, Mix-Computer und Notebooksbilliger liefern die Prozessoren aus. Bereits im Vorfeld versprach AMD einen "Hard-Launch" mit sofortiger Verfügbarkeit.
Preislich halten sich alle Händler noch an AMDs UVPs (s. Tabelle unten), was einen Tag nach der Veröffentlichung nicht weiter verwundert. Die Straßenpreise sollten in den kommenden Tagen und Wochen noch sinken. Intel gibt seine Preisempfehlungen ausschließlich in US-Dollar an, die deutschen Straßenpreise liegen jedoch ein gutes Stück unter den 1:1-Umrechnungen. Dadurch sinkt die Attraktivität der Ryzen-5-CPUs hierzulande etwas. In Anbetracht der Ryzen-7-Modelle, die in den letzten vier Wochen 20 bis 40 Euro günstiger geworden sind, sollte sich der Markt schnell selbst regulieren.
Als Preis-Leistungs-Tipp hatten wir in unserem Test den Ryzen 5 1600X für 279 Euro auserkoren, der mit sechs Rechenkernen, 12 Threads und einem Takt von 3,6 bis 4,1 GHz (inklusive XFR) Intels Core i5-7600K entgegentritt. Ein Testmuster des R5 1600 haben wir noch nicht erhalten - wer gewillt ist, an der Taktschraube zu drehen, kann mit diesem aber 30 Euro sparen. Abseits von einer Selektierung seitens AMD, wodurch höhere Spannungen für die gleichen Taktraten benötigt werden und die Chips schneller "dicht" machen könnten, sind keine Nachteile zu befürchten.
| Modell | Kerne/Threads | Basistakt/Boost | L3-Cache | TDP | Boxed-Kühler | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 7 1800X | 8/16 | 3,6/4,0 GHz | 16 MiB | 95 Watt | - (WOF) | 515 € |
| Ryzen 7 1700X | 8/16 | 3,4/3,8 GHz | 16 MiB | 95 Watt | - (WOF) | 390 € |
| Ryzen 7 1700 | 8/16 | 3,0/3,7 GHz | 16 MiB | 65 Watt | Wraith Spire LED | 340 € |
| Ryzen 5 1600X | 6/12 | 3,6/4,0 GHz | 16 MiB | 95 Watt | - (WOF) | 279 € |
| Ryzen 5 1600 | 6/12 | 3,2/3,6 GHz | 16 MiB | 65 Watt | Wraith Spire | 239 € |
| Ryzen 5 1500X | 4/8 | 3,5/3,7 GHz | 16 MiB | 65 Watt | Wraith Spire | 209 € |
| Ryzen 5 1400 | 4/8 | 3,2/3,4 GHz | 8 MiB | 65 Watt | Wraith Stealth | 189 € |
Wie viel Takt und welche Latenzen möglich sind, hängt individuell von den Speicherchips des RAMs ab. Die verkaufen Spezifikationen sollte natürlich auf jeden Fall laufen. Aber meistens sind doch noch etwas schärfere Latenzen möglich.
Wenn es nicht automatisch mit den Spezifikationen erkannt wird, entweder XMP einstellen, oder gleich die Werte manuell im Bios setzen.
2666 ist der Standard.
2666 ist der Standard.
CPU - AMD Ryzen 7 1700X @3,8GHz bei Spannungseinstellung "Auto" (Schwankt lt. CPU-Z zwischen 1.12V und 1.35V)
Mainboard - MSI B350M Gaming Pro (BIOS V2.4)
RAM - 32GB (2x 16GB) Corsair Dominator Platinum 3000er @3200 bei 1,37V
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