Strategie-Knaller Ruse: Hands-on-Test der Beta mit 50 Screenshots, Grafikvergleich und Systemanforderungen
PC Games Hardware konnte bereits die Beta-Version von Ruse spielen und liefert im Hands-on-Test einige Infos zur Grafik und den Systemanforderungen.
Ruse ist englisch und bedeutet Täuschung oder List. Das im Zweiten Weltkrieg angesiedelte Echtzeitstrategiespiel wirft im Multiplayer-Modus bis zu 8 Gegner (4 gegen 4) auf die in einzelne Sektoren eingeteilten Maps. Diese umfassen neben Land- auch Wasserflächen; Höhenunterschiede, etwa Schluchten oder Berge bieten taktische Vorteile. Die namensgebenden Kriegslisten ermöglichen beispielsweise das Ausspionieren eines feindlichen Sektors oder das Tarnen eines eigenen. Gekämpft wird zu Boden, zu Wasser und in der Luft, entsprechende Gebäude sorgen für Nachschub von Einheiten und Geld.
Aktuell läuft der Beta-Test von Ruse, an dem PC Games Hardware teilnimmt. Unser Test-PC ist ein Core 2 Quad Q9300 @ 2,5 GHz auf einem Gigabyte P35-DS4 mit 8 GiByte DDR2-800. Ebenfalls an Bord ist eine Seagate Barracuda 7200.10, eine XFX Geforce GTX 285 Overclocked, der Geforce-Treiber 191.07 und ein Acer touch Monitor T230H.
Die Beta erlaubt nur Multiplayer (Host Game oder Ranked Game), drei Maps stehen zur Auswahl (zwei mittlere eine große Karte). Im Grafikmenü lassen sich Max, High, Mid, Low und Very Low auswählen, weitere Änderungsoptionen sind überschaubar (Wolken und detaillierte Schatten).
Als empfohlene Systemanforderungen für die Ruse-Beta werden genannt:
- OS: Windows XP SP3 , Vista SP1, Windows 7
- CPU: Intel Core 2 Duo oder AMD Athlon 64×2 4400+
- RAM: 2 GiB (XP) oder 3 GiB (Vista/Windows7)
- Grafikkarte: Geforce 8800 GTS mit 256 MiB VRAM
Ob diese Hardwarevoraussetzungen auch für das finale Spiel gelten, ist noch unklar. Beim Hands-on-Test fällt auf, dass das Scrollen über die Map in höchster Zoomstufe Nachlade-Ruckler von ca. zwei Sekunden Länge erzeugt (Spiel-Freeze für kurze Zeit). Unser Test mit dem Multitouch-fähigen Acer touch Monitor T230H offenbart, dass noch nicht alle Features in Ruse funktionieren. Zoomen und die Auswahl von Einheiten und Bewegen sind möglich, das Drehen der Map und das Scrollen über die Map funktionierte noch nicht. Mehr zum Thema Multitouch in Ruse erfahren Sie in einem separaten Artikel.
Einen Release-Termin für Ruse gibt es übrigens noch nicht. Ursprünglich sollte das Spiel im Frühling 2010 erscheinen, bei Amazon.de ist auch bereits vorbestellbar.
Grafikvergleich Ruse
Beim Grafikvergleich fällt auf, dass die Low-Einstellungen enorm hässlich aussehen.
Technik: Ruse
Im Gespräch mit dem "Engine-Lead"-Programmierer auf der Gamescom 2009 erläuterte dieser unter anderem die Funktionsweise des LoD-Systems und nannte Zahlen wie bis zu einer Milliarde Polygone pro Frame. Die Engine baut auf mehrere Threads wie KI, Renderer, Partikel oder auch Sound, welche wiederum in Jobs gesplittet werden. Laut unserem französischen Interview-Partner skaliert die Engine daher exzellent mit mehreren CPU-Kernen, der Nutzen von mehr als vier Herzen sei jedoch mäßig. Interessant sind diese Aussagen schon deswegen, weil Ruse offiziell für Core-i7-CPUs von Intel optimiert wird. Technisch interessant ist Ruse auch deshalb, weil es Microsofts interaktiven Bildschirm Surface unterstützt.

Die Grafik auf Mittleren Einstellungen sehn viel besser aus als auf den High Dingern.
Die Grafik auf Mittleren Einstellungen sehn viel besser aus als auf den High Dingern.
Beim Grafikvergleich fällt auf, dass die Low-Einstellungen enorm hässlich aussehen. "
Beim ersten Vergleich fällt mir eher auf, dass je höher die Einstellung ist, desto hässlicher das ganze wird.
Ist wahrscheinlich ein Fehler, oder?
Der Brüller ist es trotzdem nicht.
MfG
Z