Rocket Lake SSD-Transfer: Laut Intel 11 % schneller als Ryzen 5950X
Intel sagt in einer Messung, dass ein Core i9-11900K eine mit vier Lanes angebundene Samsung SSD 980 Pro unter möglichst gleichen Voraussetzungen 11 Prozent schneller versorgen kann als ein Ryzen 9 5950X. Das wirft die Frage auf, wo Intel die Leistung gefunden hat.
Mit der Integration von PCI Express 4.0 und der Versorgung wenigstens einer SSD direkt über die CPU ist Intel spät dran. Erst mit Rocket Lake, der 11. Generation der Core-Prozessoren, kommt die CPU mit 4 weiteren Lanes, was dann 20 Lanes im Format PCI Express 4.0 macht - 16 für die Grafikkarte und 4 für die SSD. Genau genommen gibt es noch etwas mehr, aber die sind vom DMI belegt.
Im Internet machen nun von Intels Marketing erstellte Benchmarks die Runde, die im Vergleich zu Ryzen 5000 eine um 11 Prozent bessere Speicherperformance feststellen wollen. Verglichen wurde der Core i9-11900K mit dem Ryzen 9 5950X. In beiden Fällen wird eine Samsung SSD 980 Pro mit einem Terabyte Kapazität verwendet.
Gemessen wurde im PC Mark 10, der einen System-Drive-Benchmark hat. In dem gibt die Intel-Folie einen Wert von 1,11 aus, während das AMD-Modell den Basiswert 1,00 zugewiesen bekam. Wie für Marketing üblich spart man sich die Details zu den Messungen. Zwar werden die Testsysteme angegeben, aber genaue Informationen zu den ermittelten Werten gibt es nicht.
Das wirft die interessante Frage auf, wo Intel die 11 Prozent Performance gefunden hat, denn generell ist PCI Express erst einmal für alle gleich - 4.0 verschiebt pro Lane bis zu 1,969 GB/s in jede Richtung. Das dürfte bis zum Release noch für die eine oder andere Spekulation sorgen.
Am Ende sollte es aber in der Praxis keine große Rolle spielen: M.2-SSDs mit NVME-Protokoll sind aktuell so fix unterwegs, dass die 11 Prozent in echten Szenarien wie Windows-Boot oder Spielen vernachlässigbar sein dürften. Technisch ist es natürlich für einen Ingenieur schön, wenn er eine bessere Integration realisiert hat als sein Mitbewerber.


genau wie das hier zb sn850 2tb mit den 5800x
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Tl;dw: In allen Spielen war eine SATA 3 SSD fast genauso schnell wie eine PCIe 4.0 NVME.
Nur The outer world war etwas schneller (5,4 Sekunden gegen 7,5 Sekunden)
Aber insgesamt nur ein vergeblicher Versuch Intels irgendwo besser zu sein.
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Tl;dw: In allen Spielen war eine SATA 3 SSD fast genauso schnell wie eine PCIe 4.0 NVME.
Nur The outer world war etwas schneller (5,4 Sekunden gegen 7,5 Sekunden)
Warum behauptet der Autor so etwas bzw. was hätten sie noch angeben sollen?
Measurement:
PCMark 10 Quick System Drive Benchmark (v2.1.2506) with drives at 50% prefill on 11th Gen Intel® Core™ i9-11900K vs AMD Ryzen 9 5950X.
Systems Measured:
11th Gen Intel® Core™ i9-11900K: Processor: 11th Gen Intel® Core™ i9-11900K processor (RKL-S) PL1=125W TDP, 8C16T, Motherboard: ASUS Z590 ROG Maximus XIII Hero , Bios Version: 0402, Memory: 32GB (4x8GB) DDR4-3200, Storage OS Drive: 512GB Intel SSD 760p, Storage Test Drive: 1TB Gen 4 Samsung 980 Pro, Storage Driver: Microsoft Inbox, Display Resolution: 1920x1080, OS: Microsoft Windows 10 20H2 - 19042.746, Graphics Card: NVIDIA GeForce RTX 3090 Founders Edition, Graphics Driver: 461.09
AMD Ryzen 9 5950X: Processor: AMD Ryzen™ 9 5950X processor PL1=105W TDP, 16C32T, Motherboard: ASUS X570 ROG Crosshair VIII Hero, Bios Version: 3202, Memory: 32GB (4x8GB) DDR4-3200, Storage OS Drive: 512GB Intel SSD 760p, Storage Test Drive: 1TB Gen 4 Samsung 980 Pro, Storage Driver: Microsoft Inbox, Display Resolution: 1920x1080, OS: Microsoft Windows 10 20H2 - 19042.746, Graphics Card: NVIDIA GeForce RTX 3090 Founders Edition, Graphics Driver: 461.09
Igor kam gar kürzlich eher zu dem Schluss, dass es nicht einmal größere Unterschiede im Arbeitsalltag zwischen einer schnellen PCIe3- und PCIe4-NVMe gibt. Die kann man selbstredend messtechnisch erfassen, gefühlt wird sich da aber nur in speziellen Szenarien was merklich ändern, auch wenn sich auf dem Papier der bis zu doppelt so hohe Durchsatz erst mal immens anhört/liest.
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Die genauen Ergebnisse der Messungen werden nicht genannt, also die GB/s schreiben und lesen. Dies würde einen direkten Vergleich zur Glaubwürdigkeit der Ergebnisse zulassen, über eigene Tests.