Intel Core i5-11400: 34 Prozent mehr Single-Core-Leistung als Vorgänger?
Ein Intel Core i5-11400 ist im Geekbench 5 aufgetaucht und liefert da 34 Prozent mehr Single-Core-Leistung als Vorgänger. Aufgrund des Kern-Updates auf Sunny Cove hatte man eine IPC-Steigerung erwartet; der Wert dürfte aber über der Norm liegen.
Die Tage gab es bereits Hinweise darauf, dass Rocket Lake in der Single-Core-Performance zulegt - mehr als man vielleicht erwarten würde, wahrscheinlich auch weniger, als man hoffte. Der vermessene Core i7-11700K war die CPU mit der nächsten Single-Core-Leistung und 9,3 Prozent schneller als der direkte Vorgänger sowie 7,6 Prozent schneller als der Ryzen 7 5800X. Gemessen wurde auf Evaluationsmustern.
Der Core i5-11400 setzt sich nun noch deutlicher in der Single-Core-Performance von seinem direkten Vorgänger ab: 34 Prozent will man gemessen haben; und das bei nur 100 MHz mehr nominellem Takt. Immerhin schaffte die CPU das Ergebnis zweimal auf einem ASRock Z590M Pro4 und 16 GiByte of DDR4-2133. Das wachsame Auge erkennt auch schon, dass der Speicher sehr gemütlich unterwegs ist. Da wäre also noch das eine oder andere Pünktchen zu holen. 1.490 Punkte im Geekbench 5 können sich aber durchaus sehen lassen. In der Praxis wird man das allerdings voraussichtlich nicht dauerhaft erreichen.
Da man von Intel erwartet, die Preise von Comet Lake zu übernehmen, würde der Core i5-11400 mit seinen 6 Kernen und 12 Threads 182 US-Dollar kosten. Abseits des Flaggschiffs Core i9-11900K könnte Intel zumindest bei den CPUs preislich ziemlich kompetitiv sein. Vergleichbare Ryzen 5000 sind teurer und waren/sind auch nicht immer gut lieferbar. Bei Intel erwartet man derweil keine akuten Engpässe für die 14-nm-Modelle abseits des wahrscheinlich stark selektierten Core i9-11900K, der aber wohl aufgrund seiner Stellung eher Sammlerstatus hat und Special Interest anspricht.
Wie schon beim Core i7-11700K zusammengefasst, könnte Rocket Lake preislich interessant werden, wenn man bei der Plattform ein günstiges Board wählt. Ryzen 5000 bleibt wohl etwas schneller und sparsamer, bietet mehr wie 8 Kerne, könnte aber heißer laufen. Spannend war nämlich das Detail, dass der Core i7-11700K einst nur 71 Grad Celsius unter Last hatte.
Quelle: Geekbench, via Benchleaks


Shitsstorms Enden nicht im Mord und Totschlag, sie Enden in weniger Verkäufen durch die schlechte PR. Bei nur 2 Anbietern fällt definitiv der Effekt, des "jede Werbung ist gute Werbung" (durch Verbreitung des Namens),weg.
Von daher werden die Preise dann wohl sinken.
Ich bleib dabei AMD wird keine UVP-Anpassung machen in der aktuellen Situation, das könnte sogar den ein oder anderen kleinen Shitstorm bringen, wie: "Kaum ist die UVP erreicht wird sie herabgesetzt 50€ Differenz + gehört wohl zum guten Ton" "Die können weder die Konsolen und den Grakamarkt bedienen und jetzt verscherbeln die noch das gute Silizium" "Jetzt hab ich mir überteuert den 5xxx geholt und nun ist der wieder nichts mehr Wert bei Intel sind wenigstens die Preise stabil"...