Robocop Rogue City: Unfinished Business im Tech-Check mit CPU- und GPU-Benchmarks
Mit Robocop Rogue City ist dem polnischen Entwicklungsstudio Teyon ein Achtungserfolg gelungen. Mit Unfinished Business erschien just ein Standalone-Addon für den launigen Shooter mit Unreal Engine 5 und 80s-Vibe. Wir bitten CPUs und GPUs zum Test.
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Ist es Nostalgie, ist es die unkomplizierte Schlichtheit, ist es der günstige Preis? Wie dem auch sei, mit Robocop Rogue City - unseren Tech-Test finden Sie hier - ist dem aus Krakau stammenden, überschaubaren Studio Teyon und Publisher Nacon ein Achtungserfolg gelungen. Der launige First-Person-Shooter mit dem gemächlich durch die verfallenen Straßenzüge und rostige, dystopische Stadt Detroit stapfenden Robo-Bullen hat mit seinem Erfolg gar den Publisher überrascht: Bis zu 435.000 Spieler vergnügten sich nach dem Steam-Launch im Herbst 2023 gleichzeitig mit dem Shooter, in dem Sie nicht nur finstere Gesellen blutig erledigen, sondern außerdem Falschparkern und Drogen-Dealern angemessene Denkzettel verteilen können.
Es ist also vermutlich kein Wunder, dass nun mit Robocop Rogue City: Unfinished Business eine Zugabe erscheint. Im Prinzip handelt es sich bei Unfinished Business um eine Expansion, allerdings in Form eines Standalone-Addons. Robocop Rogue City: Unfinished Business ist also eigenständig lauffähig, obendrein gab es mehrere Updates und Ergänzungen. Das Standalone ist seit dem 17. Juli 2025 bei GOG und Steam verfügbar und kostet 29,99 Euro. Das Original-Spiel ist unterdessen immer wieder stark reduziert zu haben - bei Steam unterstützt durch eine kostenlose Demo zum Hineinschnuppern. Wir klären im Folgenden, was sich seit Rogue City getan hat und testen Unfinished Business mit diversen Grafikkarten und Prozessoren.
Die Handlung von Robocop Rogue City: Unfinished Business spielt im Omni-Tower, einem festungsartigen Hochhaus, in dem sich eine Bande Söldner verschanzt hat. Sie schlüpfen erneut in das Stahlkorsett des Blechmanns und gehen mit einigen neuen Schießeisen auf die Übelwichte los. Im Verlauf der Handlung schlüpfen Sie jedoch in Rückblenden auch in die Haut von Alex Murphy vor seiner Cyber-Phase, steuern den mächtigen, wenngleich treppen-behinderten ED-209 und auch einige andere bekannte Gesichter und Figuren werden Ihnen unterkommen. Unfinished Business bietet, je nach Spielzeit, 8 bis 12 Stunden Unterhaltung.
Der Filmvorlage gemäß geht es dabei recht deftig zu, der rote Lebenssaft ist bei den Gefechten omnipräsent (pun intended). Bei den bleihaltigen Auseinandersetzungen geht beim Einsatz und im Namen des Gesetzes schon mal ein Arm oder Bein verlustig und beim beherzten Zugriff kann ein Verbrecher natürlich auch mal den Kopf verlieren. Dazu kommen einige kontextsensitive Aktionen, die Schurken mit diversen Levelobjekten bekannt machen, sowie ein herrlich übertriebenes Ragdoll-Modell.
Die Engine hat ebenfalls ein Upgrade erhalten: Statt wie ursprünglich die Unreal Engine 5.2 zu nutzen, kommt für das Standalone nun die Unreal Engine 5.4.4 zum Einsatz. Diese bringt gegenüber vorherigen Iterationen eine Vielzahl an Verbesserungen, teils grafischer beziehungsweise optischer Natur, vor allem jedoch bezüglich der Performance. Leider sind einige Traversal nicht vollständig smooth, vereinzelt kommt es bei bestimmten Umgebungen reproduzierbar zu merklichen Stockern - mehr dazu im Benchmark-Teil auf der nächsten Seite. Die Systemanforderungen sind gemäßigt, unterscheiden sich allerdings etwas von jenen, die offiziell für das Basis-Spiel angegeben wurden.
| Basis-Spiel | Unfinished Business | |
|---|---|---|
| Minimal | ||
| Windows | Windows 10 x64 | Windows 10 x64 |
| CPU | Intel Core i7-4790 or Ryzen 5 2600 | Intel Core i3-12100F oder AMD Ryzen 5 1600 |
| RAM | 16 GiByte RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | Arc A380 / Geforce GTX 1650 4GB / Radeon RX 480 4GB | Geforce GTX 1060 6GB / Radeon RX Vega 56 |
| Festplatte | 51 GB verfügbarer Speicherplatz | 40 GB verfügbarer Speicherplatz |
| API | DirectX 12 | DirectX 12 |
| Empfohlen | ||
| Windows | Windows 10 x64 | Windows 10 x64 |
| CPU | Intel Core i7-10700K oder AMD Ryzen 7 3800XT | Intel Core i9-9900k oder AMD Ryzen 5 5600X |
| RAM | 16 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafikkarte | Arc A770 / Geforce RTX 3070 / Radeon RX 6800 | Geforce RTX 3080 / Radeon RX 6800 XT |
| Festplatte | 51 GB verfügbarer Speicherplatz | 40 GB verfügbarer Speicherplatz |
| API | DirectX 12 | DirectX 12 |
Neben verbesserter Ressourcen-Nutzung gibt es auch einiges Neues zu sehen. Darunter sind etwa feine Bodenmaterialien, die nun mit Nanite Tessellation versehen sind. Es gibt zudem verfeinerte Partikeleffekte (etwa für die Freeze-Gun) und einige weitere Detailverbesserungen. Wie bereits in der Standard-Fassung nutzt auch Robocop die auf Raytracing basierende UE5-Technologie Lumen, für die Spiegelungen können das Software-Raytracing allerdings auch deaktivieren. Die Lumen-GI bleibt von der Reflexionsmethode ausgenommen und kann über eine separate Option gesteuert werden.
Es kommt kein Hardware-Raytracing beziehungsweise -Lumen zum Einsatz, allerdings können Sie optional verbesserte Lumenspiegelungen zuschalten. Diese nutzen darauf Mesh Distance Fields und bieten eine relativ hohe Qualität. Wie bei Software-Lumen üblich, sind allerdings dynamische Objekte von den Lumen-Spiegelungen ausgenommen. Figuren, Charaktere oder auch diese Türe können nicht via Software-Lumen erfasst und müssen durch Screenspace-Reflexionen substituiert werden. In diesem Falle treten auch die bekannten und hässlichen Artefakte bei Verdeckung auf.
Diese Getränke-Automaten dagegen können Sie zwar "zerstören", es handelt sich jedoch lediglich um einen Shader, bei dem die lichtemittierende Textur deaktiviert wird, wenn das Gerät zu Bruch geht. Diese Elemente können von Software-Lumen erfasst und dank Mesh Distance Fields in guter Qualität und obendrein in Farbe dargestellt werden. An dieser Stelle kommen keine SSRs zur Unterstützung zum Einsatz, diese Spiegelung bleibt auch beim "Aus dem Bild wischen" stabil. Kommen wir zur Performance.

Lediglich der Bug, dass man Waffen oft nicht aufheben kann, nervt etwas. Da verschwindet einfach das aufgehobene MG und man hat wieder die ursprüngliche Waffe in der Hand oder man drückt E und es passiert nichts. Zwei Leichen weiter klappt es dann.
Auflösung 1440p (ein Monitor, der zweite Monitor wurde nicht genutzt). GFX settings: Nativ+Epic, Spiegelungen höchste, Lumen etc. alles an, kein RT. CPU 133W (AVG).
AVG FPS war schon im Hauptspiel gut gewesen.
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Ganz interessant es werden 24 Threads insg. genutzt, auf alle CCX verteilt. Die RTX5090 läuft auf 100% bei 54° GPU Temp, der Threadripper hat 67°c ist recht warm heute im Zimmer 26°c Rt. Wasser Temp war 41°c max.
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MfG
Raff