Vom 1. Firefox, dem 3. Tegra und dem 8. DirectX (PCGH-Retro, 09. November)
Vom ersten Firefox, dem dritten Tegra und dem achten DirectX - das geschah am 9. November. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...2000: Endlich wird die Spieleplattform Windows erwachsen: Microsoft kündigt am 9. November 2000 die Veröffentlichung von DirectX 8.0 an. Die neue Version der vor allem für Spiele wichtigen Schnittstelle ermöglicht eine Programmierung des Grafikchips durch Pixel- und Vertex-Shader - eine Technik, die erstmals durch Nvidias Geforce 3 genutzt wird und sich in den kommenden Jahren auf breiter Front durchsetzt. Wirklich flexibel programmierbar wird DirectX allerdings erst Jahre später mit Version 9.
...2004: Die Mozilla-Stiftung veröffentlicht am 9. November 2004 den Webbrowser Firefox in der ersten Finalversion 1.0. Das quelloffene Programm besticht durch Sicherheit und Schnelligkeit sowie durch komfortable Funktionen wie Browser-Tabs und hohe Konfigurierbarkeit. Die Software, die für verschiedene Betriebssysteme zu haben ist, wird in den ersten zwei Wochen 5,6 Millionen Mal heruntergeladen; weniger als fünf Jahre später ist bereits die Milliardengrenze durchbrochen. Firefox entwickelt sich damit zum größten Konkurrenten für Microsofts Internet Explorer.
… 2011: Die PC-Sparten allerorten verzeichnen Stagnation, nur mit Notebooks geht es noch einigermaßen bergauf. Ganz anders der Tablet- und Smartphone-Markt: Zweistellige Zuwachsraten sind an der Tagesordnung und erfreuen die Investoren. Natürlich will keine Firma im IT-Geschäft da fehlen und so wird allüberall mit Hochdruck an entsprechender Technik gearbeitet. So auch bei Nvidia. Der kalifornische Grafikchip-Spezialist und Geforce-Macher hat bereits etliche Millionen US-Dollar in die Entwicklung ARM-basierter System-on-a-Chip-Technik gesteckt. Die Ergebnisse dieser Investition waren in der ersten Generation kaum konkurrenzfähig, aber Nvidia lernte rasch dazu. Der Tegra 2 steckte bereits in einigen bekannten Smartphones, Tablets und wurde auch in In-Car-Entertainment-Systemen verwendet. Mit Tegra 3 soll nun alles besser werden, ein angeblich fünfter Kern die Allerweltsaufgaben übernehmen um mehr Lebensdauer auf Akkustrom herauszukitzeln. Und in der Tat sollte der an diesem 9. November 2011 in drei Varianten vorgestellte Tegra 3 das dahin erfolgreiste SoC Nvidias und sogar in Microsofts Surface verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Launch-Bericht zu Nvidias Tegra 3.
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Man hatte die programmierbaren shader von DX 7 voll im Griff und die Grafik sah richtig realistisch aus:
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Leider sind synthetische Benchmarks eher eine Art "Machbarkeitsstudie" als ein Ausblick auf das, was mit den aktuell präsentierten Features auch umsetzbar in Spielen möglich ist.
Man hatte die programmierbaren shader von DX 7 voll im Griff und die Grafik sah richtig realistisch aus:
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Denn der Tegra 3 war ein guter Smartphone- und Tabletprozessor mit einem offensichtlichen Weg zur Optimierung: Die GPU entstammte noch alten Architekturgenerationen. Ein, zwei Generationen noch, dann wäre der Mobilmarkt fest in der Hand von Nvidia? Pustekuchen.
Schon eine heftige Entwicklung...
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