Heimcomputer: C64 oder Amiga 500? So hat die PCGH-Community abgestimmt

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Heimcomputer: C64 oder Amiga 500? So hat die PCGH-Community abgestimmt
Quelle: PC Games Hardware

PCGH wollte in einer Umfrage wissen, mit welchen Heimcomputern die PCGH-Community groß geworden ist. Vor allem der Brotkasten und der Amiga 500 dominieren.

Anfang der 1980er-Jahre wurde die rückblickend gesehen goldene Ära der Heimcomputer eingeläutet, die in immer größer werdender Vielfalt und zudem erschwinglichen Preisen erschienen. Mit einer Umfrage wollten wir herausfinden, welche Heimcomputer in der Community am meisten genutzt wurden.

So hat die Community abgestimmt

Viele PCGH-User sind mit Heimcomputern groß geworden, die besonders in den 1980er-Jahren sehr beliebt waren. Bis danach doch irgendwann die PCs mit DOS oder Windows die Vorherrschaft antraten. Unsere Retro-Artikel zu Heimcomputern sind immer sehr beliebt, darunter zuletzt der Artikel zu 40 Jahren C64. Und es war klar, dass bei einer Umfrage zu den beliebtesten Heimcomputern vor allem der "Brotkasten", aber auch der Amiga 500 besonders gut abschneiden würden.

Und so ist auch das Ergebnis bei der Umfrage, bei der man mehrere Antworten ankreuzen konnte, ziemlich eindeutig. Nach C64 und Amiga 500 kommt lange nichts: Während der Brotkasten mit 57,6 Prozent auf Platz 1 landet, schafft der Amiga 500 genau die 50-Prozent-Marke. Mit 16,7 Prozent kommt eine relativ große Gruppe auf Platz 3, unter anderem mit anderen Atari-ST-Varianten, aber eben auch mit frühen PCs, da die Teilnehmer teilweise einfach nicht alt genug sind für die Heimcomputer der 80er. Der Commodore 128 schafft mit 11,6 Prozent noch ein zweistelliges Ergebnis, danach wird es kleinteiliger mit dem Amiga 2000 (7,6 %), Atari 800XL (6,6 %), Atari 1040ST (6,6 Prozent) und Commodore VC 20 (6,1 Prozent). Dahinter folgen Amiga 1000 (5,1 %), ZX Spectrum (4,6 %), Schneider CPC6128 (4,6 %) oder Amstrad CPC 464 (4,0 %).

Welche Heimcomputer habt ihr genutzt?  
Heimcomputer Prozent
Commodore 64 (1982) 57,6%
Amiga 500 (1987) 50,0%
Einen anderen (siehe Kommentar) 16,7%
Commodore 128 (1985) 11,6%
Amiga 2000 (1987) 7,6%
Atari 800XL (1983) 6,6%
Atari 1040STf (1986) 6,6%
Commodore VC 20 (1981) 6,1%
Amiga 1000 (1985) 5,1%
ZX Spectrum (1982) 4,6%
Schneider CPC6128 (1985) 4,6%
Amstrad CPC464 (1984) 4,0%
Commodore Plus/4 (1984) 4,0%
Sinclair ZX81 (1981) 3,5%
Sinclair ZX80 (1980) 3,0%
Apple II (1977) 2,0%
Atari 800 (1979) 1,5%
Texas Instruments 99/4 (1979) 1,5%
Commodore PET 2001 (1977) 1,0%
Apple IIe (1983) 0,5%
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Da auf PCGH.de noch kein ernsthafter Artikel zum Amiga 500 erschienen ist, wohl aber ein Test des A500 Mini, wird es wohl an der Zeit, dass wir dieses Versäumnis nachholen müssen. Falls Sie selbst einen Amiga 500 hatten und gerne darüber schreiben würden, melden Sie sich gerne im Forum oder unter leserpost@pcgameshardware.de.

In der Bildergalerie: Die Entwicklung der Heimcomputer und frühen Spielekonsolen

Bildergalerie

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        aber ich hatte nen stylischen Seikosha SP1900.... die olle Krawallbüchse mit Endlospapier .-)
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        aber ich hatte nen stylischen Seikosha SP1900.... die olle Krawallbüchse mit Endlospapier .-)
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Gadteman
        Was war ich froh als ich für meinen C64 damals endlich nen 1541 II hatte, weg von der Datasette....
        Ich hatte zum Glück gleich das 1541 II.
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RyzA
        Dann verstehe ich nicht warum welche Monochrom-Monitore damit genutzt haben.
        Die waren ja nur einfarbig.
        Zitat

        Wikipedia
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die Bildausgabe des Atari 800XL kann via eingebautem HF-Modulator an einem handelsüblichen Fernsehgerät erfolgen. Eine bessere Bildqualität ermöglichen dagegen spezielle Monitore. Bereits im Mai 1985 standen für den Atari 800XL beispielsweise in Westdeutschland mehr als 15 verschiedene Monochrom-Monitore zur Verfügung, deren Preis zudem jeweils unterhalb von 500 DM lag. Von den teureren Farbmonitoren konnte der deutsche Benutzer zum gleichen Zeitpunkt aus acht verschiedenen Modellen mit Preisen von weniger als 1500 DM wählen. Ein von Atari eigens für die XL-Modellreihe produzierter Monitor existiert nicht.
        Denke mal das war der Grund, es wurde genutzt "was vorhanden" war. Wer die bis zu 16 Farben nutzen wollte...
        Tiefe Taschen halt. Bei Hardware Erweiterungen wurds halt Aua. Was war ich froh als ich für meinen C64 damals endlich nen 1541 II hatte, weg von der Datasette....
        load "*",8,1 ---> boom baby
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Gadteman
        Wenn ich das richtig sehe, ja. Beim 800XL war auch nur ein "TV" nötig.
        Wie genau weiß ich nicht mehr, sieht aber aus wie eine "Diodenbuchse"
        Video Composite Anschluss (der gelbe neben dem Scart Eingang am TV)
        Dann verstehe ich nicht warum welche Monochrom-Monitore damit genutzt haben.
        Die waren ja nur einfarbig.
      • Von Gadteman Freizeitschrauber(in)
        Zitat von RyzA
        Einen Atari 800 XL hatte eine Schulfreund von mir in der Grundschule. Allerdings mit grünen Monochrom-Monitor.
        Obwohl der 800XL ja mehr Farben darstellen konnte. Aber Farbmonitore waren wohl sehr teuer.
        Keine Ahnung ob man den nicht an einen gewöhnlichen Fernseher anschließen konnte wie den C-64?
        Wenn ich das richtig sehe, ja. Beim 800XL war auch nur ein "TV" nötig.
        Wie genau weiß ich nicht mehr, sieht aber aus wie eine "Diodenbuchse"
        Video Composite Anschluss (der gelbe neben dem Scart Eingang am TV)

        Bildquelle: Wikipedia
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