Audio-Gadget: Tragbare Kassettenspieler vor Comeback

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Der tragbare Kassettenspieler "It's OK" ist in drei Farben erhältlich.
Quelle: Ninm

Auf Kickstarter läuft derzeit eine Kampagne, die den portablen Kassettenspieler wieder zurück auf die Bühnen dieser Welt bringen soll. Der Kassettenspieler namens "It's OK" wartet jedoch mit modernen Funktionen wie Bluetooth 5.0 auf.

Derzeit ist Retro schwer angesagt. Man denke nur mal an den Hype um nostalgische Produkte von Nike, Coca-Cola, Microsoft etc., im Rahmen der dritten Staffel der Netflix-Serie Stranger Things. Die Serie spielt ja bekanntlich in den 1980ern. Nun bringt ein Unternehmen aus Hongkong den Kassettenspieler für die Hosentasche wieder zurück. Der "It's OK" getaufte Krawallmacher wird derzeit mittels Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter finanziert. Das benötigte Kapital von 11.000 Euro ist bereits eingenommen.

Bildergalerie

Retro mit modernen Funktionen

Hersteller Ninm bringt den Kassettenspieler in drei verschiedenen Farben heraus. Der Kunde hat die Wahl zwischen Hellblau, Hellrosa und Dunkelblau. Mit dabei sind zeitgemäße Funktionen: So wird Bluetooth 5.0 integriert sein, damit man die Audio-Inhalte auch an drahtlose Kopfhörer oder Lautsprecher übertragen kann. Anschlussmäßig wird eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse angeboten, damit man auch seine Kopfhörer anstöpseln kann. Um möglichst lange den Hörer mit Audiostücken versorgen zu können, sind zwei AA-Batterien notwendig. Im

Lieferumfang enthalten ist eine leere Kassette. Darauf können Nutzer des "It's OK" eigene Aufnahmen speichern, schließlich ist ein Mikrofon im Gehäuse des Kassettenspielers verbaut. So lassen sich bis zu 60 Minuten lange Audioaufnahmen aufnehmen und auf Band archivieren. Der Marktstart für den Kassettenspieler ist für Dezember geplant, so denn die Finanzierung und Produktion klappt.

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Fakten zum modernen Kassettenspieler:

  • Der Hersteller Ninm finanziert derzeit auf Kickstarter den tragbaren Kassettenspieler "It's OK".
  • Den portablen Kassettenspieler wird es in drei Farben - hellblau, hellrosa und dunkelblau - geben.
  • Integriert ist auch ein Bluetooth 5.0-Modul, sodass man Kopfhörer und Lautsprecher drahtlos verbinden kann. Alternativ steht auch ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss zur Verfügung.
  • Im Lieferumfang ist auch eine leere Kassette enthalten. Mit dem im Kassettenspieler eingebauten Mikrofon können Aufnahmen aufgenommen werden und auf die Leerkassette gespeichert werden.
  • Voraussichtlich im Dezember kommt der Kassettenspieler "It's OK" für etwa 75 US-Dollar auf den Markt.
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Quelle: Kickstarter

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Frank-Langweiler
        Tiefste Orgelpfeife: 16 Hz.

        Die CD kann also nur dessen Oberwellen darstellen.
        Wirklich:
        Zitat
        Die Bandbreite einer Audio-CD liegt bei 5 [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bis 20 kHz
        ?
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cuddleman
        Seit wann gibt's auf Schallplatten, oder Musik-Kassetten komprimierte Musik in einem dazu passenden Dateiformat?
        Datasetten hab ich noch zwei, nur mit denen hört man aber keine Musik!

        Infraschall, wer kann denn den hören?
        Den spürt man als Mensch doch meistens nur.
        Um den zu hören muß es aber schon anfangen Weh zu tun.
        Simultanes Beben beim nähern des "Tyranno" mit passenden Wellenmuster in einem seiner mit Wasser gefüllten Fußabdrücke im Jurassic-Park, läßt Grüßen.
        Ein Elefant kann den super nutzen, denn die Quatschen damit und der Mensch steht blöd daneben und hört nix, aber der Dickhäuter unterhält sich mit seinen Artgenossen auf Distanzen von gut 10km
        Tiefste Orgelpfeife: 16 Hz.

        Die CD kann also nur dessen Oberwellen darstellen.

        Meine Anlage allerdings auch, ich habe zwar große Standboxen, aber der Tiefgang geht eher so bis 30 Hz. Es gibt aber auch erschwingliche Modelle, die es können, zB per DSP oder Aktivlautsprecher. Nun gut: Eine gute LP ist mir lieber, als die beste CD. Sind nur längst nicht alle gut.
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Seit wann gibt's auf Schallplatten, oder Musik-Kassetten komprimierte Musik in einem dazu passenden Dateiformat?
        Datasetten hab ich noch zwei, nur mit denen hört man aber keine Musik!

        Infraschall, wer kann denn den hören?
        Den spürt man als Mensch doch meistens nur.
        Um den zu hören muß es aber schon anfangen Weh zu tun.
        Simultanes Beben beim nähern des "Tyranno" mit passenden Wellenmuster in einem seiner mit Wasser gefüllten Fußabdrücke im Jurassic-Park, läßt Grüßen.
        Ein Elefant kann den super nutzen, denn die Quatschen damit und der Mensch steht blöd daneben und hört nix, aber der Dickhäuter unterhält sich mit seinen Artgenossen auf Distanzen von gut 10km
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        In den 80´ern und Anfang der 90´er hatten wir auch Walkmans.
        Dann kamen die ersten Discmans.
        Allerdings habe ich überhaupt keine Kasetten mehr. Auch keine LPs.
        Die Zeiten haben sich geändert und heutzutage höre ich nur noch CDs und meistens MP3´s.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Casurin
        Ja, sehr teure Können an normale Transistorverstärker rankommen. Sie klingen anders und werden von denen die sich wirklich damit auskennen wegen ihrer charakteristischen 'schwächen' geschätzt - weil eben diese Verzerrungen für denjenigen gut klingen.
        Daran zweifelt ja auch keiner.

        Das ist schlichtweg falsch da es physikalisch unmöglich ist: CDs können den Ton genauer speichern als Menschen es (Sinnvoll) wahrnehmen können: Von leiser als Atemgeräusche bis zu permanenten Hörschaden in wenigen Minuten - gleichzeitig, von Infraschall bis zur Hörgrenze. Das ist selbst bei perfekten Schallplatten nicht möglich. Diese könnten zwar genauso gut wie eine gute Mp3 (und damit deutlich besser als die 128 kbit oder Schrott 96kbit) klingen, aber der Ton ist schon mal durch die Amplitudenkomprimierung nicht mehr so genau vorhanden, mal abgesehen von der deutlich niedrigen Grenzfrequenz.

        Analoge Medien können einem durchaus besser gefallen, objektiv aber sind sie nicht so genau und können diese Qualität auch nicht erreichen, und übertreffen von Perfektion (in Relation zur menschlichen Wahrnehmung) ist halt auch nicht möglich.
        (Es gibt ja auch schon genügen doppel-blind test bei denen selbst Zertifizierte Audioexperten den unterschied zwischen Highend Röhrenverstärkern und halbwegs guten Tranis nicht erkennen können.)

        Für Aufnahme oder Verarbeitung gelten diese Limitierungen nicht, nur für das Endprodukt das man auch hören will.
        CDs können weder Infraschall wiedergeben, während der nahe Infraschall für SPs ein Leichtes ist. Das ist, bei entsprechend alten rein analogen Aufnahmen, guter Plattenqualität und entsprechender Anlage tatsächlich auch ein wortwörtlich spürbarer Vorteil. LPs können einem den Magen schon bei gehobener Gesprächslautstärke massieren, während CDs echten "Fühlbass" nur durch beinahe schmerzhafte laute Töne im Bereich 20-30 Hz, auf vielen Wiedergabesystemen sogar 40-50 Hz, nachahmen.

        Übrigens sind 96 dB Dynamikumfang zwar besser als real existierende LPs, das volle Spektrum (Hör- bis Schmerzschwelle) eines gesunden menschlichen Ohres beträgt aber ein Vielfaches davon. Bei 3-4 kHz beispielsweise von -5 bis 135 dB Schalldruckpegel. Selbst "lautes Atmen" bis "bei langer Exposition Hörschäden" dürfte eine CD nicht mit annehmbahren Detailgrad schaffen, schließlich möchte man nicht nur irgendwelche Geräusche an den jeweiligen Enden des Spektrums wiedergeben, sondern feinfühlig die Druckschwankungen von Tönen alle paar Microsekunden abspeichern.

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