PCGH-Chronik: Was passierte heute im Jahre ...?
...1995:
Quelle: Sega
Segas Dreamcast. Das Speichermodul lässt sich aus dem Controller herausnehmen und fungiert mit LCD als eigene kleine Spielekonsole
Nur wenige Monate nach der ersten Version veröffentlicht Microsoft am 27. November den kostenlosen Internet Explorer 2.0. Der Browser eignet sich laut Microsoft natürlich besonders gut für Windows 95, ist aber erstmals auch in einer Macintosh-Variante zu haben. Er bringt neben dem Secure Socket Layer (SSL-Protokoll) auch Unterstützung für HTTP-Cookies, VRML und Newsgroups mit, bleibt aber technisch immer noch hinter dem Marktführer Netscape Navigator zurück.
...1998: Der japanische Markt ist der erste, der von Sega mit der neuen Dreamcast beliefert wird. Die Spielekonsole kommt lange vor der direkten Konkurrenz wie Sonys Playstation 2 heraus, bleibt aber mit etwa 10,6 Millionen verkauften Einheiten etwas hinter den Erwartungen zurück. Daher stellt Sega schon 2001 die Produktion des Geräts ein und konzentriert sich fortan nur noch auf die Spieleentwicklung.
Die Dreamcast verwendet einen 200-MHz-RISC-Prozessor von Hitachi, als Medien fungieren sogenannte GD-ROMs mit etwa 1,2 GB Kapazität; der Grafikchip ist ein Power VR2. Zunächst sollte die Konsole mit dem zweiten Grafikchip des noch recht unbekannten Herstellers Nvidia ausgestattet werden, dem NV2. Nach Problemen mit diesem Chip - der danach nie verkauft wurde - schwenkte Sega um auf den Voodoo-Chip von 3dfx, doch auch aus diesem Deal wurde nichts. So entschied man sich für den Power VR2. Dieser wird auch auf PC-Grafikkarten eingesetzt und heißt dort Neon 250, aus dem VR3 wird später der Kyro/Kyro 2.
