Lego-Computerstein aus den 70ern: Vom Spielzeug zum funktionierenden PC-Gehäuse

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Lego-Computerstein aus den 70ern: Vom Spielzeug zum funktionierenden PC-Gehäuse

Ein Computerstein von Lego aus den späten 1970er-Jahren dient als Inspiration für ein ungewöhnliches Projekt: Ein Entwickler hat das ikonische Bauteil vergrößert nachgebaut und darin moderne Computerhardware untergebracht.

Ein ungewöhnliches Modding-Projekt verbindet Lego-Retrodesign mit moderner Apple-Hardware: Der niederländische Designer Paul Staal hat einen ikonischen Lego-Computerstein aus dem Jahr 1979 in einen funktionierenden Desktop-PC verwandelt. Das Projekt trägt den Namen M2x2 und basiert auf einer zehnfach vergrößerten Version des klassischen Lego-Bauteils 3039, das ursprünglich als stilisierte Computer-Konsole in Weltraum-Sets verwendet wurde. Im Inneren der Nachbildung steckt allerdings kein Spielzeug, sondern ein moderner Mac Mini mit Apples M4-Chip.

Details mit Funktion

Das Gehäuse wurde vollständig neu modelliert und anschließend per 3D-Druck hergestellt. Trotz der ungewöhnlichen Form gelang es dem Entwickler, neben dem Mac Mini auch ein 7-Zoll-IPS-Display im Frontbereich und zusätzliche Anschlüsse in das Gehäuse zu integrieren. Ziel war es laut dem Designer, möglichst nah am ursprünglichen Lego-Design des Steins zu bleiben. Proportionen, Farbe und typische Details wurden weitestgehend beibehalten, obwohl das Gehäuse auf moderne Hardware ausgelegt ist. Die übergroßen Lego-Noppen auf der Oberseite seien nicht nur dekorativ, sondern erfüllen konkrete Funktionen: Eine der Noppen diene als Mediensteuerung, während eine andere eine kabellose Ladefunktion für Airpods oder Apple Watch beherberge.

Retro-Design trifft auf moderne Technik

Zusätzlich soll der Rechner über ein kleines, integriertes Display verfügen, das unter anderem Systeminformationen oder Smart-Home-Dashboards anzeigt. Durch das vergrößerte Gehäuse bleibe im Inneren genügend Platz für Kühlung, Kabelmanagement und zusätzliche Elektronik. Die Kombination aus 3D-gedruckten Bauteilen, integrierter Anzeige und dem kompakten Mac-Mini-Mainboard ermöglicht einen vollwertigen Desktop-Rechner im Retro-Look. Gleichzeitig soll sich das System als modular erweisen: Der Mac Mini könne theoretisch ausgetauscht werden, ohne das komplette Gehäuse neu konstruieren zu müssen. Laut Entwickler sind Baupläne und Teilelisten verfügbar, sodass sich das System mit einem 3D-Drucker und den passenden Komponenten nachbauen lässt.

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Quelle: Paul Staal via Tom's Hardware

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von Misanthrop68
        Da werden die Anwälte von Lego nicht lange auf sich warten lassen. Wenn er nicht nur das Design widerspiegelt, sonder auch noch den Namen Lego nutzt, um sein Produkt zu vermarkten. Das können die Dänen nicht gut ab.
        Und auch noch Teilelisten zum Nachbau veröffentlicht, oh oh. Abgesehen davon bewundere ich solche Projekte und hoffe das Lego das nur als Werbung und Machbarkeitsstudie sieht.
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von Misanthrop68
        Da werden die Anwälte von Lego nicht lange auf sich warten lassen. Wenn er nicht nur das Design widerspiegelt, sonder auch noch den Namen Lego nutzt, um sein Produkt zu vermarkten. Das können die Dänen nicht gut ab.
        Und auch noch Teilelisten zum Nachbau veröffentlicht, oh oh. Abgesehen davon bewundere ich solche Projekte und hoffe das Lego das nur als Werbung und Machbarkeitsstudie sieht.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Da werden die Anwälte von Lego nicht lange auf sich warten lassen. Wenn er nicht nur das Design widerspiegelt, sonder auch noch den Namen Lego nutzt, um sein Produkt zu vermarkten. Das können die Dänen nicht gut ab.
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