Ivy Bridge, Pentium 4 Willamette 1,7 GHz und Mobile, IE 2.0 für Mac (PCGH-Retro, 23. April)
Intel bringt die Ivy-Bridge-CPUs, den P4 1,7 GHz und den Mobile Pentium 4M, Microsoft den IE 2.1 für Mac OS - all das geschah am 23. April. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1970: Einer der wenigen, auch mehr als vierzig Jahre später noch verbliebenen Festplattenhersteller wird gegründet. Alvin B. Phillips, ein ehemaliger Motorola-Angesteller füllt an diesem 23. April die notwendigen Papiere aus und bekommt von den Behörden die Stempel darauf. General Digital ist gegründet. Die Firma verkauft anfangs noch Test-Equipment zur Funktionskontrolle von MOS-Chips (Metal Oxyde Semiconductors) und Prozessoren für Taschenrechner. Erst Anfang der Achtzigerjahre macht die inzwischen in Western Digital umbenannte und 1976 bereits kurzzeitig insolvente Firma mit dem FD1771 den Schritt in die Speichertechnik.
...1996: Am heutigen Tage geht der wahrscheinliche grandioseste Webbrowser aller Zeiten an den Start: Der Internet Explorer 2.0 - zumindest auf dem Mac (ab Mac OS 7.0.1) und eigentlich als Version 2.1. Bereits im Jahr zuvor war die Windows-Version für 95 OSR2 und NT 4.0 erschienen. Doch warum ist der Internet Explorer 2.x der grandioseste Browser der Welt? Ein Blick in unsere Galerie verrät es Ihnen!
..2001: Die 1,7 Gigahertz schnelle Version des Pentium 4 kommt auf den Markt. Es ist die erste Taktstufe der neuen, auf der Netburst-Architektur basierenden Pentium-4-CPUs, welche durch die Bank den alternden Pentium 3 auf die Plätze verweisen kann. Das neue Flaggschiff kostet anfangs 352 US-Dollar (in 1.000er-Stückzahlen) und soll laut Intel Benchmarkwerte von 573 (SPECint_base2000) und 598 (SPECfp_base2000) aufweisen. Kleiner Pferdefuß zu dieser Zeit: Die auf hohe Bandbreiten angewiesenen Pentium-4-CPUs benötigten noch den i850-Chipsatz für zweikanaligen Rambus-DRAM (RDRAM). Dieser war nicht nur teuer (das waren Board und CPU auch) sondern auch knapp verfügbar.
..2002: Intel stellt die mobile Version des Pentium 4 vor: Der Mobile Pentium 4M schickt sich ab heute an, die Batterien der Klapprechner (trotz SpeedStep und einer TD von 35 Watt in damaliger Rekordzeit) leerzusaugen. Anfangs gibt's Modelle von 1,4 bis 1,8 GHz zu Preisen von 198 bis 637 US-Dollar (wie immer für 1.000er-Stückzahlen). Immerhin basiert der Mobile Pentium 4 nicht mehr auf dem alten Willamette- sondern auf dem moderneren Northwood-Kern, welcher bereits in 0,13-Mikrometer-Strukturen gefertigt werden.
..2012: Zehn Jahre nach dem mobile P4M hat Intel in Sachen Stromsparen einiges dazugelernt und bringt zig-fach leistungsfähigere Prozessoren mit erstaunlich niedriger Abwärme auch im Bereich der nicht-transportablen Schreibtisch-PCs. An diesem 23. April des Jahres 2012 fällt der Startschuss für die Ivy-Bridge-Reihe, bei deren Produktion Intel sich 3D-Transistoren zunutze macht. Alle weiteren Details zu den neuen Effizienzkönigen im Prozessormarkt finden Sie in unserem gut sortierten Launch-Artikel zu Intels Ivy-Bridge.

Pentium 4 Willamette den
hatte ich auch mal war das nicht die CPU die etwas zu wenig Cache hatte ?
so habe ich das noch in Erinnerung von damals lief aber Gut das Teil für damalige Verhältnisse.
Macht nix, ich hab' noch nen alten Athlon XP-M.
Nein, denn er wackelt selbst weil keine Pins dran sind und damit die SMD-Kondensatoren am Boden sind.
Mit einem 423/478er geht das.