Die Geburt des Pentium II und das Ende von Netburst (PCGH-Retro, 07. Mai)
Die Geburt des Pentium II und das Ende von Netburst - das geschah am 7. Mai. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1997: Den 586er-Prozessor werbewirksam 'Pentium' zu nennen, hatte sich für Intel ausgezahlt - die Marke ist so bekannt wie keine zweite in der Computerwelt. Grund genug, beim Nachfolger dabei zu bleiben: Die neue CPU, die Intel an diesem 7. Mai 1997 vorstellt, heißt schlicht Pentium II. Der Klamath-Kern basiert weitgehend auf dem Pentium Pro, beherrscht im Gegensatz zu diesem aber einen "vernünftigen" (also: nicht schnarchlahmen) 16-Bit-Modus, die MMX-Befehle und besitzt einen L2-Cache auf der Platine. Diese wiederum steckt in einem klobigen Gehäuse namens SECC und das Ganze findet nicht auf einem Sockel, sondern in einem Steckschlitz Platz, den Intel einfach Slot 1 nennt - ein System, das allerdings mit späteren Pentium-III-Modellen wieder zugunsten eines Sockels abgeschafft wird. Die ersten Pentium-II-Chips laufen mit 233 bis 300 MHz und einem FSB-Takt von 66 MHz, was vorerst genug ist, um sich vom Vorgänger und AMDs K6-CPUs abzusetzen. So wird auch der PII zum Erfolg - und Intel wird in der Folge auch weitere CPU-Generationen mit dem klangvollen "Pentium"-Namen schmücken bis.... (siehe unten).
...2004: Zehn Gigahertz sollte die Netburst-Architektur des Pentium 4 erreichen, immer höhere Taktfrequenzen waren der bislang von Intel gewählte Weg zu mehr Performance. Doch dieser wurde zur Sackgasse; die P4-Kerne Northwood und Prescott verfehlten ihre Taktziele, kamen nicht einmal auf 4 Gigahertz - zu groß wurden die thermischen Probleme bei hohem Takt. Daher stellt Intel am 7. Mai 2004 die Entwicklung des Netburst-basierten Prescott-Nachfolgers namens Tejas ein. Dieser sollte eigentlich Anfang 2005 mit mindestens 4,4 Gigahertz auf den Markt kommen, doch erste Exemplare produzierten schon bei niedrigen Taktraten 150 Watt Abwärme - viel zu viel. Mit dem Tejas sterben auch die Netburst-Architektur und der Pentium 4, fortan konzentriert sich Intel auf die Weiterentwicklung des effizienten Pentium M zu einem zweikernigen Desktop-Chip: dem Core 2 Duo.
Der P2 233 war damals der erste von mir konfigurierte Rechner, für meine jetzige Frau.
Da sagt noch mal einer, Computerwissen ist bei Frauen nutzlos!
doch etwas später, hatte damals etwas Kohle und mir mal den 233er
besorgt der Aufpreis zum 266er war es mir damals nicht wert