Der erste Ipod und AMDs zweite Bulldozer-Generation "Vishera" (PCGH-Retro, 23. Oktober)
Der erste Ipod und AMDs zweite Bulldozer-Generation "Vishera" - das geschah am 23. Oktober. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
… 2001: Tragbare digitale Audio-Abspielgeräte sind eigentlich nichts Neues: Die ersten Entwürfe für ein solches Gerät wurden bereits 1979 vom Briten Kane Kramer angefertigt, 1995 entwickelte die deutsche Firma Pontis einen Prototyp namens MPlayer3 mit MMC-Speicherkarten; der erste MP3-Player auf dem Markt war 1998 der MPMan von SaeHan Information Systems. Größere Erfolge feierte der Rio von Diamond Multimedia ab September 1998, im gleichen Jahr entwickelte Compaq das erste Gerät mit integrierter Festplatte.
Doch zum Massenprodukt wird der MP3-Player erst mit jenem Produkt, das ausgerechnet der Computerhersteller Apple am 23. Oktober 2001 auf den Markt bringt: dem Ipod. Er ist nicht sonderlich innovativ, vereint aber hübsches Design und ein simples Bedienkonzept in einem relativ kleinen Gehäuse, das dank integrierter 1,8-Zoll-Festplatte 5 Gigabyte Musik aufnimmt. Das Display ist noch monochrom, Bilder oder gar Videos wie in späteren Modellen stellt es nicht dar. Die erste Generation versteht sich ausschließlich mit Apples Mac, erst die zweite unterstützt im folgenden Jahr auch Windows-PCs - und startet damit ihren Siegeszug: In kurzer Zeit wird Apple zum Marktführer, der in schneller Folge neue Generationen mit neuen Funktionen und größeren Festplatten, später auch mit Flash-Speicher auf den Markt bringt; 2007 wird der Verkauf des 100-millionsten Ipods verkündet, zwei Jahre später die 200-Millionen-Grenze durchbrochen. Ein Jahrzehnt nach dem ersten MP3-Player ist dieses Produkt nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken - und "Ipod" das Synonym für die ganze Gerätegattung. Erst die Verbreitung der ebenfalls von Apple angeführten Smartphone-Welle läuft den tragbaren Musikspielern wie dem Ipod den Rang ab.
Links zum Thema:
• Apple präsentiert neue Imacs und Macbooks
• "Steve Jobs, mach Apple dicht!"
… 2012: Mit der zweiten Bulldozer-Generation, Codename Vishera, möchte ab diesem 23. Oktober AMD verstärkt Spieler ansprechen. Unser Test des FX-8350 zeigt, dass die neuen Chips in Sachen Geschwindigkeit zum Marktstart ebenso überzeugen konnten wie beim Preis. Ein Schwachpunkt blieb hingegen die nach wie vor vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme. Hier ein Auszug aus unserem Test des AMD FX-8350. Die kleineren Modelle haben wir in einem separaten Artikel getestet.
Offiziell schickt AMD heute vier neue FX-Prozessoren in den Handel, dazu gesellt sich ein fünftes Modell rein für OEM-Hersteller (der FX-8300). Das neue Flaggschiff ist der FX-8350 mit satten vier Gigahertz Basistakt und vier Modulen, welches von AMD mit einem Listenpreis von 195 US-Dollar gegen den Core i5-3570K (235 USD) positioniert wird - wir sehen hier eher den Core i5-3470 (187 USD) als Gegner. Darunter rangiert der FX-8320 für 169 US-Dollar recht alleine auf weiter Flur; preislich passend wäre eventuell noch der Core i5-3330 (187 USD). Der sechskernige FX-6300 (132 USD) und der vierkernige FX-4300 (122 USD) müssen sich mit dem Core i3-3220 (125 USD) anlegen - der kleinste FX verfügt übrigens über nur vier statt acht MiByte L3-Cache, allerdings existiert hier kein extra Chip.


Besser lief es allerdings mit NV und Rheinmetall Aktien ...
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