Abschied vom Apple Newton, Vorhang auf für Geforce 3 (PCGH-Retro, 27. Februar)
Apple stellt den iPhone-Ahnen Newton ein und Nvidia die Geforce 3 im Detail vor - das geschah am 27. Februar? Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1998: Der persönliche digitale Assistent, abgekürzt PDA, ist der Notizblock der Zukunft: Er merkt sich Adressen und Telefonnummern, nimmt kleine Texte auf, verwaltet Termine, erlaubt später gar den drahtlosen Internetzugang. Doch in den frühen Neunzigern, als Apple den Newton auf den Markt brachte, war die Welt noch nicht reif für einen solchen tragbaren Minirechner mit Handschrifterkennung. Und so scheitert der Newton trotz seiner Stärken: Am 27. Februar 1998 wird die Einstellung der Entwicklung verkündet. Der neue Interims-Chef des Unternehmens namens Steve Jobs will sich wieder auf den Verkauf von Macintosh-Computern konzentrieren - eine Strategie, die sich auszahlt und Apple wieder in die Gewinnzone führt. Dennoch bringt Apple viele Jahre später einen neuen tragbaren Rechner auf den Markt, einen PDA mit Touchscreen, Internet- und Telefonfunktionen: das iPhone.
...2001: Nachdem auf der MacWorld desselben Jahres Steve Jobs bereits zusammen mit David Kirk die Geforce 3 medienwirksam präsentierte, stellt Nvidia an diesem 27. Februar 2001 die Geforce 3 offiziell vor. Die "Wunder"-GPU NV20 enthielt die ersten öffentlich verfügbaren Rechenwerke, welche die 1.1-Versionen der Shader-Spezifikation in Microsofts DirectX 8 erfüllten. Dank der "frei programmierbaren" Shader-Einheiten - nFinite FX Engine genannte - sollten ungeahnte Grafikeffekte möglich werden. Tatsächlich brachte die Geforce 3 jedoch auch andere, heute als Standard etablierte Techniken in den Mainstream-Grafikbereich. Beispiele dafür waren ein Crossbar-Speichercontroller, um den Verschnitt bei Grafik-RAM-Zugriffen zu verringern, Multisampling-Antialiasing (in der Geforce 3 nur als 2x RGMSAA implementiert) oder bis zu 8:1 anisotroper, trilinearer Texturfilter (Ati bot zwar 16:1 AF, aber erst mit der Radeon 9700 anderhalb Jahre später auch in Verbindung mit trilinearem Grundfilter). Daneben nutzte Nvidia nun auch eine Hidden-Surface-Removal-Methode, um in der endgültigen Szene verdeckte Flächen vorzeitig erkennen und entfernen zu können und somit Rechenleistung zu sparen.

Rot war sie, 64 MB waren es, 128 MB für mich als Studi damals nicht drin, laut war sie, Quake III Arena lief absolut grandios. Das Ding hab ich dann später noch (wie schon meine 3Dfx Karten) auf einen 80x80mm Lüfter-Zusatz umgebaut, weil dieses 40x40mm (?) Teil einfach nur genervt hat. Headsets waren noch nicht ganz in, also hatte man den Krach meist live am Ohr.
Anno dazumal war die Geforce 3 schon ne Hausnummer (hat meiner einer auch käuflich erworben) aber dann kam halt die ATI 9700 Pro und wurde erst wieder von der 8800 Ultra abgelöst …
MfG, Föhn.
Mein Gott wann lernt ihr das endlich, es heißt "iPhone", es ist ein Eigenname !
Also ich habe so ein noch zuhause rumliegen.