C&C-Fan-Hoffnung D.O.R.F.: Lebenszeichen auf Steam zum Retro-RTS
Über die C&C-Hommage D.O.R.F. hat PCGH bereits berichtet, nun gibt es auf Steam ein neues Lebenszeichen zum Echtzeitstrategie-Projekt.
Zuletzt bewiesen Projekte wie Tempest Rising (noch nicht veröffentlicht) oder The Great War: Western Front (Release Ende März), dass Echtzeitstrategie wieder sehr präsent ist - da macht auch D.O.R.F. keine Ausnahme. Für D.O.R.F wird eine stark modifizierte Version der OpenRA-Engine verwendet, das genau für solche Spiele entwickelt wurde. So wird das Spielgefühl bekannter 2D-RTS-Spiele vor allem der 90er-Jahre vermittelt: Man entwickelt und kontrolliert Armeen, baut Basen und sammelt Ressourcen.
D.O.R.F. nun mit Steam-Seite
Das Projekt, das bisher hauptsächlich über Twitter oder Patreon promoted wurde, hat mittlerweile eine Steam-Seite mit weiteren Informationen und einer Wunschlisten-Option. Einen Release-Termin gibt es zwar noch nicht, aber laut Steam gibt es eine "bevorstehende Ankündigung". Bisher wird nur Englisch als Sprache angeboten, als Spielmodi werden Singleplayer, LAN-PvP und Online-PvP versprochen.
D.O.R.F.: Real-Time Strategic Conflict wird als RTS-Spiel für PC beschrieben, das klassische RTS-Spiele aus den 90ern zum Vorbild nimmt, diese aber mit neuen Mechanismen erweitert. Das Spiel soll Land-, Luft- und Seekämpfe beinhalten und drei "einzigartige" Fraktionen mit je einer Singleplayer-Kampagne zum Spielen bieten. Zum Aufbau der Infrastruktur werden "massive" Basen mit Fabriken, Raffinerien und Verteidigungsanlagen benötigt, um die Wirtschaft voranzutreiben und seine Position zu sichern. Die Strukturen lassen sich dabei drehen, um verschiedene Ausrichtungen zu haben, damit die Basis so effektiv wie möglich gestaltet werden kann.
Um Rohstoffe zu gewinnen, fördert man Öl aus Lagerstätten, baut Erze ab und sammelt Schrott, der auf dem Schlachtfeld übrig geblieben ist. Um die Wirtschaft voranzutreiben, errichtet man möglichst effiziente Versorgungslinien und Logistiknetzwerke. Für den Kampf ist die Konstruktion "einzigartiger Sci-Fi-Einheiten, riesiger Zeppelinbomber und mächtige Panzer mit mehreren Geschütztürmen, Psycho-Kriegern und klobigen Artillerie-Mechs" nötig. Weitere Optionen sind Luftangriffe und das Errichten von Grabennetzen zur Verteidigung der Infanterie. So ein Mechanismus ist laut eigenen Angaben eher selten in RTS zu finden: Ein Tunnelsystem erlaubt es Einheiten, Tunnelnetzwerke unter der Karte zu graben. Damit kann man um Einheiten herumschleichen oder unterirdische Basen besitzen. Wenn man feindliche Basen stürmt, geht es in den "brutalen" Nahkampf. Erobert man gegnerische Fabriken, bekommt man Zugang zu deren Technologien.
Bildergalerie
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Ich befürchte, solange EA nicht auf die Idee kommt, RA2 und Generals als Remakes zu realisieren, passiert da nie wieder etwas. Wie es sein kann, dass niemand das System 1 zu 1 kopiert, ist mir au g völlig schleierhaft.