Resident Evil 9: Überraschende Begründung für Third-Person-Kamera
Capcom gibt Spielern in Resident Evil 9 die Wahl: First-Person für maximalen Schrecken oder Third-Person für etwas Distanz. Denn Resident Evil 7 war vielen schlicht zu gruselig.
Nach Resident Evil 7 und 8 setzt Capcom die traditionsreiche Horrorreihe mit Resident Evil 9 fort und nimmt dabei eine bemerkenswerte Anpassung an der Spielerfahrung vor. Während Resident Evil 7 konsequent auf die Ich-Perspektive setzte und damit für intensive Schrecken sorgte, war genau dieser Ansatz für viele Spieler offenbar eine Spur zu verstörend. Serien-Regisseur Koshi Nakanishi erklärte nun, warum das neue Spiel erstmals eine flexible Kameraoption bietet.
Resident Evil 9: Capcom reagierte auf Spielerfeedback
In einem Interview mit Gamesradar betonte Nakanishi, dass die immersive First-Person-Darstellung in Resident Evil 7 zwar von Kritikern gelobt wurde, jedoch einige Spieler schlicht überforderte. Nakanishi wörtlich: "Ich glaube, einige Leute konnten damit nicht umgehen und haben es entweder nicht zu Ende gespielt oder gar nicht erst angefangen. Und wenn man das Spiel in der First-Person-Perspektive beginnt und es einem zu viel wird, dann ist die Third-Person-Perspektive fast eine Möglichkeit, sich ein wenig von diesem Horrorlevel zu distanzieren und es etwas leichter zu verkraften, indem man den Charakter auf dem Bildschirm als eine Art Avatar seiner selbst sieht."
Resident Evil 9 geht deshalb einen anderen Weg. Das Spiel bietet neben der bekannten Ego-Perspektive auch eine Third-Person-Kamera. Spieler können so selbst entscheiden, ob sie den Schrecken hautnah erleben oder lieber mit etwas Distanz verfolgen möchten.
Diese Entscheidung dürfte den kommenden Serienteil einem breiteren Publikum öffnen. Während Hardcore-Horror-Fans weiterhin die kompromisslose First-Person-Erfahrung wählen können, bekommen weniger hartgesottene Spieler die Möglichkeit, die Geschichte um Protagonistin Grace Ashcroft in einem vertrauteren, klassischeren Kamerawinkel zu erleben. Capcom knüpft damit an die flexible Ausrichtung der jüngeren Serienableger an und reagiert auf die unterschiedlichen Erwartungen innerhalb der Fangemeinde.
Was halten Sie von der Entscheidung? Macht die neue Third-Person-Option Resident Evil 9 wieder zugänglicher oder verwässert sie eher den Horror? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Koshi Nakanishi via Gamesradar

Ich würde mich jetzt nicht gerade zu "den Jungen" zählen, aber mir gefällt beides. RE2, 3 und 4 Remakes fand ich gut (mal mehr, mal weniger) und die beiden Teile 7 und 8 haben mir auch Spaß gemacht, auch aufgrund der Egoperspektive, die mir deutlich besser gefällt als nur in 3rd Person zu spielen. Da muss man also nicht unterteilen in "die alten allerechten Gamer der ersten Stunde" und "die Jungen, die nur den Influencern hinterherlaufen". Lasst Leute einfach Spaß haben
Ich für meinen Teil finde schon gut das es wieder Richtung Horror geht.
Ich finde es also super, das beie Perspektiven ordentlich im kommenden RE implementiert werden. Das Bevorzugte für Jedermann.