Raytracing nimmt Fahrt auf: Dank PS5, Xbox Series X, RDNA2 und Geforce RTX

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Raytracing nimmt Fahrt auf: Dank PS5, Xbox Series X, RDNA2 und Geforce RTX
Quelle: AMD

Nicht alle Spieler waren sich sicher, dass Raytracing einmal wirklich volle Fahrt aufnimmt. Nach den Anfangsschwierigkeiten, die Nvidia seit August 2018 mit der Turing-GPU-Generation zu bewältigen hatte, wird 2020 wohl das Jahr des Raytracing. Mit PS5, Xbox Series X, RDNA2 und Direct X Raytracing 1.1 gibt es viel zusätzliche Anschubhilfe für die Strahlenverfolgung.

Jetzt geht es los: Nachdem Nvidia mit Turing bzw. Geforce RTX das Raytracing-Thema weitgehend allein nach vorne bringen musste (Softwarelösungen mal ausgenommen), wird die zweite Jahreshälfte erheblich spannender. Auf dem PC maßgeblich durch Direct X 12 Ultimate bzw. Direct X Raytracing 1.1, aber auch durch die neuen RDNA2-GPUs, die noch erscheinen müssen.

Raytracing: Mit Volldampf voraus!

Flankiert werden diese Entwicklung durch AMDs Konsolenprojekte: RNDA2 kommt in die PS5 und die Xbox Series X, weshalb große Fortschritte bei der Entwicklung von Raytracing-Spielen zu erwarten sind. Es ist kaum vorstellbar, dass die kommenden Next-Gen-Konsolenspiele nicht auf Raytracing-Effekte setzen - und PC-Spieler profitieren von der Entwicklung ebenfalls. Es bleibt also nicht bei RTX-"Einzelfällen" wie bisher, sondern es rollt gleich eine ganze Armada an Spielen an, die statt klassischer Rasterisierung je nach Umsetzung auch (teilweise) auf das Konzept der Strahlenverfolgung setzen. Wie sagte AMD so schön: Die zweite Hälfte des Jahres 2020 entwickle sich zu "einem Moloch von Markteinführungen in der Spieleindustrie".

Nvidia und AMD sehen sich dabei gleichermaßen im Vorteil. Nvidia kann damit werben, dass die neuen Features von Direct X 12 Ultimate bereits seit 2018 in Geforce-RTX-GPUs vertreten sind, man also quasi einen zeitlichen Vorsprung als Technologiepionier hat. Außerdem haben es Entwickler, die bereits mit derartigen Technologien vertraut sind, leichter, künftig auch auf der Basis von DX12 Ultimate entsprechende Spiele zu schnitzen. Darüber hinaus kann man sich aktuell noch damit rühmen, die einzige PC-Plattform für Hardware-Raytracing und Co. zu sein. Das wird sich dann Ende des Jahres ändern, wenn Navi 2X aka RDNA2 auf dem PC-Markt erscheint. Nvidia wiederum könnte mit der zweiten Raytracing-Generation Ampere kontern.

AMD sieht sich gleichermaßen im Vorteil, immerhin setzen die Next-Gen-Radeons und die Xbox Series X auf das volle Featureset von Direct X 12 Ultimate. Auch wenn Sony mit der PS5 nicht das Siegel "DX12U compliant" nutzen kann, so ist die Playstation 5 im Grunde ebenfalls zu DX12 Ultimate "kompatibel". Und: AMD hatte schon früher erklärt, dass es ein Vorteil sei, dass RDNA2 für PC, PS5 und Xbox Series X erscheine - speziell mit Hinblick auf Raytracing. AMD erwartet, dass durch die gemeinsame Grundlage für PC und Konsolen Effekte wie Raytracing schneller in Spielen verwendet werden.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Es ist nicht der Player. Aber es ist ehrlich.
      • Von pietcux Software-Overclocker(in)
        Es ist nicht der Player. Aber es ist ehrlich.
      • Von JTRch Software-Overclocker(in)
        Entweder ist euer Videoplayer derart schlecht, oder aber diese Präsentation läuft alles andere als flüssig. Es kommt einem vor als wäre alles in Honig eingeschlossen und müsse dagegen ankämpfen sich flüssig bewegen zu können. Selten so eine schlechte Tech Demo gesehen.
      • Von Casurin BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von warawarawiiu
        Würden dann eigentlich ähnliche probleme wie bei multigpu setups auftreten, oder wäre das beim Bildergebnis kein Problem?
        Die Karten würden dann ja unterschiedliche effekte des Bildes berechnen und nicht wie bei multi gpu aktuell jeweils eine hälfte des bildes.?
        Möglich? gibts in der Industrie schon seit langem - dedizierte Karten die nur dafür da sind Raytracing-berechnungen zu beschleunigen.
        Für Spiele gibts natürlich das Problem mit der Echtzeit was dann dazu führt das man es nur bedingt für direkt sichtbare Sachen wie Spiegelungen verwenden könnte, aber globale Beleuchtung, Partikel, umgebungsabhängiger Ton etc wären durchaus möglich.
        Aber am selben die haben ist vor allem für Spiele um ein vielfaches effizienter.

        Hab ich mir früher bei so einigen Dingern gewünscht das sie optional erhältlich sein sollten, finde auch noch immer das Konsolen schon längst einfache PCIe karten sein sollten.
        Auf der karte selbst läuft dann nur ein mini-OS das die Sachen managed und die Hardware vom PC verwendet.
      • Von warawarawiiu
        Zitat von mechatronics
        Eine extra Raytracing-Karte wäre dann aber sehr teuer nur für einen Effekt. Falls es überhaupt so einfach möglich wäre.
        Außerdem glaube ich, dass viele auch gerne auf Raytracing verzichten würden, wenn sie wüssten wie groß der Aufpreis für Raytracing bei einer normalen Karte schon ist.
        und deshalb, weil einige verzichten wollen, wäre es umso sinnvoller das in eigene dedizierte karten zu packen.
        Dann kann jeder entscheiden ob er raytracing haben will oder eine mächtig fette gpu die mehr leistung hat.

        aber die hersteller werden schon wissen mit welcher ariante sie am besten fahren.

        Jetzt haben ja microsoft und sony erstmal vorgelegt und den weg der nächsten 6 jahre vorgegeben in kooperation mit amd.
        Mal sehen wie nvidia sich jetzt aufstellt.
      • Von mechatronics Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von warawarawiiu
        ich würde es einfach toll finden, wenn man ähnlich wie damals bei den "physX" Karten den PC einfach mit einer weiteren extra Raytracing Karte erweitern könnte.

        Man hätte dann eine normale GPU für die "normalken Berechnungen" - stellt euch eine 2080ti in 7nm vor, bei der die Fläche wirklich komplett für dem GPU Teil und nicht irgendwelche Raytracing Einheiten genutzt wird - 25 bis 30 TF confirmed.

        Dazu im Rechner eine eigene, nur mit Raytracing einheiten versehene "GPU" bei der die gesamte chipfläche raytracing einheiten hätte.

        Das wäre mal Fortschritt!

        Würden dann eigentlich ähnliche probleme wie bei multigpu setups auftreten, oder wäre das beim Bildergebnis kein Problem?
        Die KArten würden dann ja unterschiedliche effekte des Bildes berechnen und nicht wie bei multi gpu aktuell jeweils eine hälfte des bildes.?
        Eine extra Raytracing-Karte wäre dann aber sehr teuer nur für einen Effekt. Falls es überhaupt so einfach möglich wäre.
        Außerdem glaube ich, dass viele auch gerne auf Raytracing verzichten würden, wenn sie wüssten wie groß der Aufpreis für Raytracing bei einer normalen Karte schon ist.
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