Raspberry Pi: Einplatinencomputer bereits über zwei Millionen Mal ausgeliefert
Eigentlich als einfache Grundlage zum Erlernen von Computerprogrammierung entworfen, erfreut sich der Raspberry Pi mittlerweile auch darüber hinaus großer Beliebtheit. Nunmehr wurden bereits über zwei Millionen Einheiten der kleinen All-in-One-Platine ausgeliefert.
Wie die Macher des Raspberry Pi kürzlich auf ihrer offiziellen Webseite vermeldet haben, wurde der Einplatinencomputer mittlerweile über zwei Millionen Mal ausgeliefert. Laut der Raspberry Pi Foundation geschah dies bereits Ende Oktober, was jetzt erst festgestellt wurde und für eine Überraschung sorgte, da man diese Zahl nicht vor Januar 2014 erwartet habe. Die erste Millionen habe man ziemlich genau ein Jahr nach dem im Februar 2012 erfolgten Release des Mini-PCs verzeichnen können. Die nun frühzeitig erreichte Wegmarke zeigt somit die gesteigerte Nachfrage auf.
Der Raspberry Pi war zwar ursprünglich dazu gedacht, junge Leute vor dem Hintergrund einer rückläufigen Zahl von Informatikstudenten für Programmierung zu begeistern, ist aber längst auch in anderen Bereichen angekommen, beispielsweise als einfacher HTPC oder Kleinst-Server. Er ist in den Versionen "A" (rund 10 Euro) und "B" (rund 35 Euro) erhältlich, wobei letztere mit 512 MiByte einen doppelt so großen Arbeitsspeicher, zwei statt einem USB-2.0-Anschluss und darüber hinaus eine LAN-Buchse bietet. Beide Varianten setzen auf ein System-on-a-Chip (SoC) von Broadcom auf ARM11-Basis mit einem 700-MHz-Hauptprozessor nebst GPU. Neben einem Cardreader bieten beide Raspberry-Pi-Versionen zudem noch 1x HDMI, 1x Composite Video, 1x Line Out (3,5 mm) sowie intern 8x Digital GPIO, 1x PWM, 1x UART, SPI und I2C.
Im Bereich User News im Forum hat auch PCGHX-Mitglied TempestX1 bereits über den Verkaufserfolg des Raspberry Pi berichtet.

Da das Urherberrecht in Entwicklungs-/Schwellenländern unzureichend durchgesetzt wird, ist das vollkommen egal. Zumal kostenlose Betriebssysteme auch für alle anderen Plattformen verfügbar wären. Wichtiger ist da schon die Verfügbarkeit einer breiten Softwarepalette für ALLE Zwecke - und die fehlt.
Davon abgesehen steht bei einer Entwicklungsstufe, auf der HDMI-Fernseher/Monitore und brauchbare Internetzugänge (ohne bekommst du ja weder OS noch Software) flächig vorhanden sind und eine stabile Stromversorgung gegeben ist, auch deutlich mehr Geld für einen Computer zur Verfügung, wenn denn einer benötigt wird. In echten Entwicklungsregionen kauft man eher einfache Smartphones, die vor allem auch Kommunikation ermöglichen und nur gelegentlich Strom brauchen, oder nutzt alt-Rechner aus 1. Welt-Ländern.
Auch viele der Windows User werden sich scheuen mal über den Tellerrand (Richtung Linux) zu schauen, denn auf dem RasPi läuft kein Windoof.
Denn vom Nachbar seiner Schwester, ihre Freundins Tante hat nen Bekannten dessen Schwager mal irgendwo gelesen hat das Linux kompliziert sei.
Der riesengroße fette Hauptgrund für die geringe Verbreitung der Raspberrys (zumindest in den Industrienationen, die armen Länder können ja nichts für) ist schlicht und einfach:
Der Nutzer muss Grundkenntnisse von PCs und Software besitzen sonst funktioniert es nicht. Auf Deutsch gesagt: der PC-DAU kann damit nichts anfangen und damit fallen 95+% aller Menschen weg - die drücken lieber weiter auf den bunten, idiotensicheren Smartphones rum.
Dieser Markt ist im Verhältnis zu Wirtschaftsländern gigantisch, wo es theoretisch immenses Potenzial gäbe.
Was meint ihr, sind diese Geräte noch zu teuer für solche Gebiete, oder hat dies andere Gründe ?
Ehrlich gesagt bin ich eigentlich von insgesamt mehr ausgegangen, weil ich dachte mir zu anfangs, dass sich solche Geräte wie warme Semmeln (Brötchen^^) in Dritte Welt bzw Schwellenländern verkaufen, da auch Betriebssysteme dafür Kostenlos angeboten werden.
Dieser Markt ist im Verhältnis zu Wirtschaftsländern gigantisch, wo es theoretisch immenses Potenzial gäbe.
Was meint ihr, sind diese Geräte noch zu teuer für solche Gebiete, oder hat dies andere Gründe ?