Retro-Spielkonsole: Lakka 6.1 mit RetroArch emuliert zahlreiche Gaming-Plattformen
Die finnische Linux-Distribution Lakka 6.1 auf Basis des freien Mediencenters LibreELEC verwandelt einen Mini-PC vom Schlage eines Raspberry Pi sowie Desktop-PCs mit der Hilfe von RetroArch in eine echte Retro-Spielkonsole.
Die finnische Linux-Distribution Lakka 6.1 auf Basis des offenen Mediencenters LibreELEC verwandelt einen Einplatinencomputer vom Schlage eines Raspberry Pi sowie Desktop-PCs mit der Hilfe von RetroArch in nur wenigen Schritten in eine echte Retro-Spielkonsole für Plattformen von Atari und Nintendo bis hin zur Playstation. In Gänze stehen mehrere Dutzend Spielkonsolen sowie Heimcomputer zur Emulation bereit, welche mit nur wenigen Klicks eingerichtet und sofort einsatzbereit sind.
Ein Fest für Retro-Liebhaber
LibreELEC, eine Abspaltung ("Fork") der auf Kodi basierenden Linux-Distribution OpenELEC, sowie das offene und plattformübergreifende Gaming-Front-End für Emulatoren, Game-Engines und Videospiele RetroArch in der aktuellsten Version 1.22.2 vom 17. November 2025 bilden das Fundament von Lakka 6.1. Dabei handelt es sich um die neue Version des kleinen, aber umfangreichen Linux-Leichtgewichts unter den Retro-Gaming-Distributionen. Emuliert werden können damit zahlreiche Systeme, Spielkonsolen und Heimcomputer, darunter auch echte Retro-Exoten.
Auswahl verfügbarer Systeme:*
- 3DO
- Atari 2600
- Atari 5200
- Atari 7800
- Atari Lynx
- Atari Januar
- Commodore 64
- Commodore 128
- Sega Dreamcast
- Sega Master System
- Sega Master System 2
- Sega Mega Drive II
- Sega Maga Drive
- Sega Mega-CD
- Sega Saturn
- Nintendo GameCube
- Nintendo 3DS
- Nintendo DS
- Nintedo Wii
- Sony Playstation 2
- Sony Playstation
- Sony PSP
- SNES
- NES
*) weitere Systeme als Core verfügbar.
Retro-Klassiker mit mehr Komfort spielen
Die zahlreichen Retro-Spieleklassiker, für die der Nutzer selbstverständlich freie oder offiziell erworbene ISO-Dateien besitzen muss, werden über Lakka 6.1 sowie die mächtige libretro-API mit vielen Komfort-Features aufgewertet.
- Das Featureset umfasst unter anderem deutlich verbesserte Shader, eine Zurückspulen-Option für den aktuellen Spielstand sowie die Möglichkeit, jederzeit speichern zu können.
- Die Distribution unterstützt von Haus aus Controller vom Typ Xbox 360 sowie DualShock 3 und DualShock 4.
- Upscaling, erweiterte Kantenglättung und zusätzliche Auflösungen für viele Klassiker und Spielkonsolen.
Die Installation auf einem Raspberry Pi oder einem Desktop-PC geht leicht von der Hand, wie die offizielle Installationsanleitung demonstriert.
Lakka 6.1 ist aktuell noch als Nightly- und Dev-Build eingestuft, soll aber bereits zeitnah als finales Release zur Verfügung gestellt werden.
Hinweis: Der Autor weist darauf hin, dass es in Deutschland nicht erlaubt ist, einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen. Es ist nur dann legal, eine ISO-Datei zu nutzen, wenn diese vom Hersteller selbst herausgegeben wurde oder aber das entsprechende Spiel in der Zwischenzeit als Open Source oder FOSS gilt. Das Betriebssystem Lakka 6.1 selbst verwendet keine originale oder manipulierte Firmware der zu emulierenden Systeme, sondern bildet diese ausschließlich nach.
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Quellen: Lakka

Dafür is der Einsatz bestimmt gut geignet. Oder wenn man in der Computer-Ecke/Zimmer ne ecke hat die damit läuft. Auf ne alten Röhren TV.