Raspberry Pi 4: Nicht alle USB-C-Ladekabel funktionieren für Stromversorgung
Die neueste Version des Einplatinencomputers Raspberry Pi ist seit Kurzem verfügbar und setzt für die Stromversorgung erstmals auf einen USB-C-Anschluss statt Micro-USB. Bei aktiven Power-Delivery-Kabeln, wie sie vor allem bei Notebooks genutzt werden, kommt es dabei aufgrund einer fehlerhaften Implementierung zu einem Problem.
Besitzer des neuen Raspberry Pi 4 berichten vermehrt, dass die Stromversorgung der Platine mit vorhandenen USB-C-Ladegeräten nicht funktioniert. Dabei werden oftmals MacBook-Netzteile mit dem kompatiblen Thunderbolt-3-Stecker als Beispiel genannt, weswegen bereits spekuliert wurde, dass die Problematik auf eine Herstellerbeschränkung seitens der Netzteile zurückzuführen ist, jedoch handelt es sich um eine falsche Erkennungsschaltung auf Seiten des Raspberry Pi 4 in Verbindung mit den Kabeln, wie der Technik-Blog scorpia.co.uk erläutert.
Ersichtlich wird dies am Schaltplan des Einplatinencomputers, denn die Ursache des Problems ist demnach ein gemeinsamer Widerstand: Beim Raspberry Pi 4 ist der Widerstand R79 mit dem Configuration Channel (CC) 1 und mit CC 2 verbunden. Bei einem aktiven Kabel mit E-Mark-Chip liegt nun das Problem darin, dass in dem Kabel ein zusätzlicher Pull-Down-Widerstand integriert ist. In Kombination mit dem Pull-Down-Widerstand R79 ergibt sich daraus ein Gesamtwiderstand von 836 Ohm an beiden Kanälen. Diese beiden Werte interpretiert das Ladegerät nach dem USB-C-Standard so, als wäre die Platine ein Audio-Adapter, der keine Stromversorgung benötigt.
Dementsprechend wird empfohlen auf nicht-aktive Ladekabel ohne E-Mark-Kennzeichnung zu setzen, wie sie beispielsweise oftmals mit Smartphones ausgeliefert werden. Zudem sollten auch ältere Ladegeräte mit USB-A-C-Kabeln oder Micro-USB-auf-C-Adapter funktionieren, sofern sie genug Leistung liefern (mindestens 12,5 Watt). Die Raspberry Pi Foundation selbst bietet ein passendes USB-C-Netzteil an, das 15,3 Watt liefert (5,1 V / 3 A). Darüber hinaus wird erwartet, dass eine künftige Revision der Platine das Problem behebt.
Quelle: via golem.de

Schade. Aber zum Glück habe ich dann doch noch das Original-Netzteil bestellt.
Wenn jemand herausfinfet, was man genau umlöten muss, werde ich das evtl. machen. Sollte kein Problem sein.
Man muss doch nur ein "dummes" Ladekabel nehmen.
Schade des der Pi 4 im schlechten Licht steht aufgrund der Stromversorgung.
Aber dies ist ja bisher nur das einzige Mankel.
Da die meisten Netzteile da draußen noch kein PD unterstützen, würde ich einfach nichts tun, und mir im Zweifel ein anderes Netzteil zulegen.
Reicht es nicht einen anderen Widerstand auf der Platine des Pi 4 aufzulöten, um das Problem zu umgehen? Garantieverlust mal außen vor.
Schade des der Pi 4 im schlechten Licht steht aufgrund der Stromversorgung.
Aber dies ist ja bisher nur das einzige Mankel.