Doom: Shooter-Meilenstein läuft dank Raspberry Pi mit 50 Fps auf dem Brotkasten
Der legendäre Ego-Shooter Doom, der heute aufgrund seiner wegweisenden 3D-Grafik und seines kommerziellen Erfolgs als Meilenstein gilt, des nicht minder legendären Entwicklerstudios id Software läuft jetzt auch auf dem populärstem Heimcomputer der 1980er, dem Commodore 64. Hierfür wird ein spezielles Modul ("Cartridge") mit integriertem Raspberry Pi benötigt.
Der am 10. Dezember 1993 erschienene legendäre Ego-Shooter Doom, der heute insbesondere aufgrund seiner wegweisenden 3D-Grafik, die neue Maßstäbe setzen konnte, und seines kommerziellen Erfolgs als einer der großen Meilensteine in der bewegten Geschichte der Videospiele gilt, läuft jetzt auch auf dem populärsten Heimcomputer der 1980er, dem Commodore 64 ("C64"). Dafür benötigt der "Brotkasten" jedoch tatkräftige Unterstützung von einem Rasperry Pi.
Einplatinencomputer bringt Doom auf den Heimcomputer
Mit der Hilfe der ebenfalls selbstentwickelten RAD Expansion Unit, welche die unterschiedlichsten originalen Speichererweiterungen für den C64 emulieren und damit den internen Speicher des im Jahr 1982 erschienenen Heimcomputers auf bis zu 16 MiByte erweitern kann, hat der auf GitHub beheimatete Entwickler FRNTC das eigentlich zu leistungshungrige Computerspiel erfolgreich "portiert". Doch die Leistungsfähigkeit des C64 musste dabei deutlich angehoben werden.
Raspberry Pi liefert die nötige Rechenleistung
Wie der Entwickler in der Beschreibung seines Projektes RAD-Doom angibt, ist die RAD-Cartrige in der Lage, den Hauptprozessor des C64, den MOS Technology 6510 mit 0,985 MHz in der PAL-Version, zu emulieren und somit einen großen Teil Rechenlast des Heimcomputers auf den Einplatinencomputer umzulegen. Wahlweise ein aktueller Raspberry Pi 3 oder ein Raspberry Pi Zero 2 liefern die Rechenleitung und den Speicherplatz, während das Rendering der Grafik auf dem C64 erfolgt.
Doom mit 200 × 160 Pixeln und 50 Bildern pro Sekunde
Der mit einer RAD-Upgrade versehene Commodore 64 bringt Doom mit einer Auflösung von 200 × 160 Pixeln und mit 50 Bildern pro Sekunde auf den (Röhren-)Monitor und stellt Farben dabei entsprechend reduziert dar. Wie das Ganze funktioniert, erläutert der Entwickler in einer entsprechenden Anleitung.
Sound wahlweise per Heim- oder Einplatinencomputer
Außerdem weist dieser darauf hin, dass die Audioausgabe wahlweise über den Commodore 64 oder den jeweiligen Raspberry Pi erfolgen kann. Die Wiedergabe übernimmt dann der SID-Soundprozessor oder die Cartridge in Midi und Digimax.
Ihre Meinung ist gefragt!
Was halten Sie von Doom auf dem Commodore 64? Coole Sache, nette Spielerei, oder absoluter Blödsinn? Die Redaktion freut sich auf Ihre Meinung zu diesem Thema.
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Mit nen 1,4 Ghz Prozzi und 512 MB Ram in dem RAD Modul sollte das wohl laufen
Sollte der rPI hier die ganze Arbeit leisten und der C64 dann nur die fertigen Anzeige Daten vom extern ansprechbaren RAM umkopieren, wäre der C64 nur noch eine reine Ausgabe, was mit dem Brotkasten nur noch am Rande zu tun hat.
Genauere Details sind leider auch im YT Video nicht hinterlegt.
Sollte der rPI hier die ganze Arbeit leisten und der C64 dann nur die fertigen Anzeige Daten vom extern ansprechbaren RAM umkopieren, wäre der C64 nur noch eine reine Ausgabe, was mit dem Brotkasten nur noch am Rande zu tun hat.
Genauere Details sind leider auch im YT Video nicht hinterlegt.