Core i5-13400: Angeblich 29 % schneller als Core i5-12400 im Cinebench [Update: mehr Modelle]
29 Prozent schneller im Cinebench R23 - das meldet eine Seite aus Fernost zum Core i5-13400 im Vergleich zum Core i5-12400. Die 400er gelten bei Intel gerade für Spieler als das Brot- und Butter-Modell.
Original-Artikel vom 12.12.2022: Der Core i5-13400 gilt bei Intel als das Brot- und Butter-Modell: ordentlich Spiele-Leistung für kleines Geld. Doch während man sich bis zur Vorstellung der restlichen Raptor-Lake-CPUs wohl noch bis zur CES in Las Vegas Anfang Januar 2023 gedulden muss, liefert eine Webseite bereits erste Messwerte. Die CPU scheint laut CPU-Z-Screenshot kein Engineering Sample zu sein und soll (synthetische) 29 Prozent vor dem direkten Vorgänger liegen - dem Core i5-12400.
Getestet wurde auf einem Asrock B660M PG Riptide, da B670-Mainboards noch nicht verfügbar sind. Inwieweit sich das und das Beta-BIOS auf die Performance auswirken, ist unklar. Letztlich kann es aber auch nur mehr Abstand werden, da für beide Modelle mit DDR4-3600 getestet wurde. Den DDR5-Bonus kann der Core i5-13400 also gar nicht ausspielen; dafür hat man einen um den Speicher bereinigten Vergleich.
Quelle: JAWARA Media
Der größte Brocken Mehrleistung dürfte ohnehin von den E-Kernen kommen, von denen nun - offiziell ist natürlich noch nichts - vier mehr verbaut sind. Dazu kommt auf den P-Kernen 200 MHz mehr Turbo-Takt. Das sieht man dann auch im Cinebench: Auf einem Kern gehts nur 5 Prozent nach oben; auf allen Kernen stehen dann aber 29 Prozent mehr Punkte im Ergebnis. Bei den Messungen rauchte der Core i5-13400 20 Watt mehr Leistung als sein Vorgänger, wird aber nur 1 Grad Celsius wärmer als der Core i5-12400. Beide haben eine TDP von 65 Watt und ein Boost-Fenster von 117 Watt.
In Indien wird der Core i5-13400 auch schon bei Händlern feilgeboten und da werden, umgerechnet, knapp 250 Euro aufgerufen 15 Prozent Verkaufssteuer inkludiert. In Deutschland wird der Vorgänger mit Grafikeinheit aktuell ab rund 200 Euro verkauft. Der Core i5-13400 führt laut Screenshot 6 P-Kerne und 4 E-Kerne ins Feld und kommt so auf 16 Threads. Wie die anderen Raptor Lake wird er DDR4-3200 und DDR5-5600 unterstützen.
Quelle: Jawara Media, via Reddit
Mehr Messwerte der Non-K-Prozessoren
Update vom 23.12.2022: Über einen Twitter-Nutzer kommen weitere Messergebnisse im Cinebench für diverse Raptor-Lake-Prozessoren ohne freien Multiplikator. Der oben schon erwähnte Core i5-13400 erkämpft sich 28 Prozent Abstand im Multi-Core-Test. Beim Core i7-13700 sind es 34 Prozent, beim Core i9-13900 kommen 53 Prozent zusammen, beim Core i5-13600 59 Prozent und beim Core i5-13500 64 Prozent. Die höhere Mehrkernleistung wird primär durch andere Kernkonfigurationen hervorgerufen. Auf einem Kern bleiben die Mehrwerte mager - der Core i9-13900K kommt auf 10 Prozent.
Quelle: chi11eddog
Mehrkernleistung
Quelle: chi11eddog
Einzelkernleistung
Für die Messwerte ist nicht bekannt, auf welchem Mainboards sie durchgeführt wurden und welche Speicher zum Einsatz gekommen ist. Deswegen sollte man sie nicht als der Weisheit letzter Schluss betrachten. Die Vorstellung der neuen Prozessoren soll auf der CES 2023 in Las Vegas erfolgen, die Anfang Januar stattfindet.
