Intel Raptor Lake-S: Latenzen steigen nicht proportional mit L2-Cache
Intels Raptor Lake-S soll deutlich mehr Level-2-Cache erhalten als Alder Lake. Dennoch scheinen sich die Cache-Latenzen nicht proportional dazu zu verschlechtern, da Intel das Cache-Design verändert hat. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
In diesem Jahr will nicht nur AMD seine neuen Zen-4-Prozessoren mitsamt der neuen AM5-Plattform vorstellen, sondern auch Intel möchte mit Raptor Lake-S, dem Alder Lake-S-Nachfolger, weiter konkurrenzfähig bleiben. Dazu verwendet das blaue Team jedoch keine von Grund neue Architektur, sondern eine überarbeitete Version der bisherigen Chips, die durch Optimierungen und ein höheres Power-Target weiter konkurrenzfähig sein sollen. Eine dieser Verbesserungen ist der vergrößerte Level-2-Cache, der bei einem Raptor-Cove-P-Core auf 2 MiB anwächst und damit stattliche 60 Prozent größer als die 1,25 MiB bei den bisherigen Golden-Cove-P-Cores wird.
Auch der Level-2-Cache der E-Cores soll deutlich anwachsen. Hier haben bisher vier E-Cores ein Cluster von zwei MiB zur Verfügung, das nun auf vier MiB anwachsen soll. Obwohl die Auswirkungen von großen Mengen Level-3-Cache in vielen Spielen deutlich messbar sind und damit AMDs Ryzen 7 5800X3D zu einer extrem schnellen Gaming-CPU machen, steigert Intel den Level-3-Cache bei Raptor Lake nur von 30 MiB auf 36 MiB.
Mehr Cache ist zwar prinzipiell gut für Prozessoren, doch mit größeren Cache-Mengen steigt normalerweise auch die Latenz des Caches. Zusätzlich kostet der Cache die Fläche des Dies, die für den Hersteller teuer ist. "Chips and Cheese" haben einen Bericht vorgelegt, der besagt, dass bei Raptor Lake die Latenzen allerdings nicht proportional mit der Cache-Menge ansteigen sollen, sondern lediglich von 10 auf 15 Zyklen. Das impliziert, dass bei Raptor Lake ernsthafte Überarbeitungen stattgefunden haben, die sowohl das Powermanagement als auch das Cache-Design betreffen. Nach wie vor soll Raptor Lake aber im 10-nm-Enhanced-SuperFin-Fertigungsprozess, der auch als Intel 7 bekannt ist, gefertigt werden, dem gleichen Prozess, der auch für Alder Lake genutzt wird.
Quelle: Techpowerup

Der 13900K wird vollgestopft mit 16 absolut unnötigen E-Cores die für >98% der Anwender keinen praktischen Nutzen bringen und den Die nur künstlich aufblasen (250mm2?) und verteuern.
Der 13900K wird vollgestopft mit 16 absolut unnötigen E-Cores die für >98% der Anwender keinen praktischen Nutzen bringen und den Die nur künstlich aufblasen (250mm2?) und verteuern.
Was soll der Scheiß, dann wollen sie auch noch mit den Preisen hoch, obwohl sie das deutlich schlechtere Produkt auf den markt bringen werden , geht es noch.
Mit den Top Modellen der Zen4 Prozessoren wird man eh nur mithalten können, wenn man die 350W Keule in Kombination mit dem schnellsten und extrem teuren DDR5 schwingt.
Das ist doch schon fast eine Kapitulation und keine wirkliche Konkurrenz für Zen4 von Zen43D rede ich schon gar nicht erst weil der sowieso alleine seine Kreise an der Spitze ziehen wird.
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