Intel Core i9-13900K: Erstes Review zum Raptor-Lake-Flaggschiff aufgetaucht

88
News Valentin Sattler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Core i9-13900K: Erstes Review zum Raptor-Lake-Flaggschiff aufgetaucht
Quelle: Intel

In China ist ein erstes Review zu Intels neuem Flaggschiff, dem Core i9-13900K, aufgetaucht. Falls die Leistungswerte korrekt sind, wird Raptor Lake sowohl bei der Singlecore- als auch insbesondere bei der Multicore-Performance deutlich zulegen.

Für Hardware-Fans wird es bis zum Jahresende spannend: Diesen Herbst stehen von AMD, Intel und Nvidia neue CPU- und GPU-Generationen an, sodass man sich auf viele Neuerungen und vor allem auch auf mehr Leistung freuen darf. Neben den Arc-Grafikkarten, deren vollständiger Launch immer noch aussteht, dürfte Intel dabei in den kommenden Wochen auch die neuen Raptor-Lake-Prozessoren beitragen. Mit diesen Modellen, die als Core i-13000 erscheinen werden, wird sich das Unternehmen gegen AMDs Ryzen-7000-CPUs behaupten müssen.

Core i9-13900K im Test

Wie gut das am Ende gelingen wird, müssen erste Vergleichstests zeigen. Zumindest die Leistung von Intels neuem Flaggschiff, dem Core i9-13900K, lässt sich seit Kurzem aber recht gut einordnen - denn in China wurde der Prozessor bereits getestet.

Konkret wurde auf der chinesischen Seite Bilibili ein Review veröffentlicht, das offenbar aus einer Zusammenarbeit der Leaker ECSM_Official und OneRaichu entstanden ist. An dieser Stelle sei dabei noch einmal betont, dass Intel die Raptor-Lake-Generation noch nicht offiziell vorgestellt hat. Selbst falls sie echt sind, könnten die Testergebnissen daher durchaus noch Abweichungen vom finalen Ergebnis enthalten.

Nimmt man die präsentierten Leistungswerte aber als gesetzt, so wird Intels Raptor Lake teils deutlich schneller werden als die Vorgängergeneration. Im Cinebench R23 soll ein einzelner Kern des Core i9-13900K demnach 2.292 Punkte erreichen, wohingegen es der Intel Core i9-12900K nur auf 2.020 Punkte schafft. Damit wäre die neue Generation hier gute 13 Prozent schneller.

Noch deutlich größer ist der Unterschied hingegen im Mehrkern-Benchmark: Hier soll es der Core i9-13900K in Cinebench R23 auf 40.662 Punkte schaffen, womit die CPU knapp 47 Prozent über den 27.682 Punkten des Vorgängers liegen würde. Der Grund dafür dürften dabei insbesondere die zusätzlichen acht E-Kerne des Modells sein.
Ebenso spannend: Intel-Marken Pentium und Celeron werden eingestampft, Notebook-CPUs nur noch als "Intel Processor"

Auch für Spieler soll es mit Raptor Lake laut dem Test einen Performance-Sprung geben. So soll der Core i9-13900K in CS:GO in 1080p 762 Fps erreichen, wohingegen der Vorgänger im selben Szenario nur auf 670 Fps kommt. Wie wohl zu erwarten war, entspricht dieser Sprung nahezu exakt dem Unterschied bei der Singlecore-Leistung.

Darüber hinaus sind in dem Review noch mehrere weitere Anwendungs- und Spiele-Benchmarks enthalten, wobei sich zumindest letztere aufgrund der Benennung in chinesischer Schrift nicht direkt zuordnen lassen. Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet das vollständige Review unten verlinkt.

Quelle: Bilibili via Videocardz

88
    • Kommentare (88)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Ryzen 7000 wird bei GLEICHER KERNANZAHL und bei GLEICHEM POWER LIMIT wesentlich schneller sein.
        "Gleiche Kernanzahl" nicht gelesen, bzw. überlesen.
        Zitat von gruffi
        Zen 4 wird mit gleichem Power Limit in jedem Szenario effizienter sein können
        100%
        Zitat von gruffi
        Insofern ist und bleibt die Behauptung von owned139 falsch.
        ebenso 100% Zustimmung
        Zitat von gruffi
        Die 35-40% wirst du in MT Szenarien mit 16 Kernen ziemlich sicher sehr oft sehen.
        Aktuell ist ja gar von noch mehr die Rede. Sandra 20/21 zeigt im Overall CPU Score ein Plus von 73,61% zum 5950X und ein Plus von 60,64% zum 12900k!
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Ryzen 7000 wird bei GLEICHER KERNANZAHL und bei GLEICHEM POWER LIMIT wesentlich schneller sein.
        "Gleiche Kernanzahl" nicht gelesen, bzw. überlesen.
        Zitat von gruffi
        Zen 4 wird mit gleichem Power Limit in jedem Szenario effizienter sein können
        100%
        Zitat von gruffi
        Insofern ist und bleibt die Behauptung von owned139 falsch.
        ebenso 100% Zustimmung
        Zitat von gruffi
        Die 35-40% wirst du in MT Szenarien mit 16 Kernen ziemlich sicher sehr oft sehen.
        Aktuell ist ja gar von noch mehr die Rede. Sandra 20/21 zeigt im Overall CPU Score ein Plus von 73,61% zum 5950X und ein Plus von 60,64% zum 12900k!
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von BigBoymann
        Genau das ist aber doch Quatsch, Raptor Lake wird bei gleichem Powerlimit effizienter sein könnnen.
        Irrelevant. Nochmal, lies dir die Behauptung von owned139 und meine Antwort darauf durch. Darum ging es. Wenn du über was anderes reden willst, dann lass mich bitte da raus. Und wie ich schon sagte, effizienter wird Raptor Lake nur bei voller Auslastung sein können. Denn nur dort kommen die mehr Kerne zum Tragen. Was im Alltag nur wenig Relevanz hat. Zen 4 wird mit gleichem Power Limit in jedem Szenario effizienter sein können, egal wie viele Kerne ausgelastet werden. Insofern ist und bleibt die Behauptung von owned139 falsch.

        Zitat von Lichtspieler2000
        Nö, bis zu Werte sind Kirschenpicken, ist für Hersteller immer so üblich.
        Aber nicht in dem Ausmaß wie du dir das hier schönzureden versuchst. Die 35-40% wirst du in MT Szenarien mit 16 Kernen ziemlich sicher sehr oft sehen. Darüber hinaus gibt es aber natürlich auch Szenarien, bei denen weniger Kerne ausgelastet werden. Da ist mit weniger zu rechnen. Deshalb bis zu. Wie ich schon sagte, AMD will sich damit einfach nur absichern. Für 16 Kerne, 7950X vs 5950X, ist das aber mit Sicherheit kein "Kirschenpicken".
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von gruffi
        Davon ist bei Raptor Lake nicht auszugehen.
        Genau das ist aber doch Quatsch, Raptor Lake wird bei gleichem Powerlimit effizienter sein könnnen. Da jetzt eben 24 Kerne bei effizienteren Ghz Zahlen rechnen. Du stellst ja selber fest, dass durch das hochtreiben der Taktraten die Effizienz leidet, aber auch ein Kern im Sweetspot rechnet nicht ganz ohne Strom, daher wird die reine Kernerhöhung bei Raptor Lake schon dafür sorgen, dass die Kerne sich dem Sweetspot nähern, weil eben die Energie nicht mehr auf 16 Kerne, sondern auf 24 Kerne verteilt wird.

        Und jetzt einen 12900K mit einem 12700k zu vergleichen macht mal gar keinen Sinn, effizeint sind bei AMD auch vor allem der 5600X oder der Epycy und bei Intel der 12400kf! Verglichen wird hier aktuell der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ausbau
      • Von Lichtspieler2000
        Zitat von gruffi
        Das haben sie auch bei den anderen Folien drauf geschrieben. Die wollen sich damit einfach nur absichern.
        Nö, bis zu Werte sind Kirschenpicken, ist für Hersteller immer so üblich.
        Ansonsten würden sie den Durchschnitt angeben und nicht bis zu schreiben.
        Zitat von gruffi
        Das ist falsch! Erstens sind die E-Kerne gar nicht effizienter, wie diverse Reviews gezeigt haben.
        Dazu fällt einem nichts mehr ein.
      • Von gruffi PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von BigBoymann
        Die E-Cores sind effizienter als die P-Cores und bei der nunmal Verdoppelung dieser steigt zwangsläufig auch die Effizienz!
        Das ist falsch! Erstens sind die E-Kerne gar nicht effizienter, wie diverse Reviews gezeigt haben. Zumindest wenn wir von Energieeffizienz sprechen. Die Energieeffizienz sinkt beim P-Kern nur drastisch mit höheren Taktraten. Wenn du diesen aber mit ~4 GHz laufen lässt, so wie die E-Kerne, dann sind die P-Kerne mindestens genauso energieeffizient. Und zweitens ist das doch völlig irrelevant. Lies dir besser nochmal durch was ich ursprünglich sagte. Ryzen 7000 wird bei GLEICHER KERNANZAHL und bei GLEICHEM POWER LIMIT wesentlich schneller sein. Davon ist bei Raptor Lake nicht auszugehen. 12900K und 13700K haben z.B. die gleiche Kernkonfiguration. Gib diesen das gleiche Power Limit und du wirst wahrscheinlich kaum Unterschiede im Schnitt bezüglich Performance sehen. Was die Antwort auf die Behauptung von owned139 war. Der meinte Zen 4 würde nichts anderes als Raptor Lake machen. Doch, macht er sehr wohl.

        Mal davon abgesehen haben die zusätzlichen E-Kerne bei Raptor Lake für die meisten Leute eh kaum Relevanz im Alltag, weil ein Prozessor selten unter Volllast läuft. Der Grossteil von Raptor Lakes Mehrperformance im Alltag wird hauptsächlich durch mehr Takt generiert. Aber im Gegensatz zu Zen 4 ist hier auch von einer durchschnittlich höheren Zunahme der Leistungsaufnahme auszugehen. Abgesehen von Volllastszenarien riecht das im Moment ein bisschen nach Rocket Lake.

        Zitat von BigBoymann
        Da hast du nicht zu Ende gedacht, in zweierlei Hinsicht sogar.
        Doch, hab ich. Du hast meine Aussagen nur nicht verstanden oder von Beginn an mitverfolgt. Die Taktraten werden nicht sinken. Zwangsweise wird die Leistungsaufnahme steigen. Es ist zwar richtig, dass mit mehr Kernen und weniger Takt/Spannung die Effizienz steigen kann. So wird Raptor Lake aber nicht verkauft. Ist daher für die Diskussion irrelevant. Das ist maximal Gegenstand von Sondertests in irgendwelchen Reviews. Ich würde mich nicht wundern, wenn sich Igor dem annimmt, um Intels Brechstangenpolitik irgendwie schönzurechnen. ^^

        Zitat von Lichtspieler2000
        Up to. Auf Deutsch bis zu.
        Das haben sie auch bei den anderen Folien drauf geschrieben. Die wollen sich damit einfach nur absichern. Du wirst die Unterschiede sehr wahrscheinlich in den meisten Tests so oder so ähnlich sehen. Von einem Einzelfall ist hier nicht auszugehen. Aber glaub ruhig daran. ?‍♂️
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk