Intel Core i9-13900K: Erstes Review zum Raptor-Lake-Flaggschiff aufgetaucht
In China ist ein erstes Review zu Intels neuem Flaggschiff, dem Core i9-13900K, aufgetaucht. Falls die Leistungswerte korrekt sind, wird Raptor Lake sowohl bei der Singlecore- als auch insbesondere bei der Multicore-Performance deutlich zulegen.
Für Hardware-Fans wird es bis zum Jahresende spannend: Diesen Herbst stehen von AMD, Intel und Nvidia neue CPU- und GPU-Generationen an, sodass man sich auf viele Neuerungen und vor allem auch auf mehr Leistung freuen darf. Neben den Arc-Grafikkarten, deren vollständiger Launch immer noch aussteht, dürfte Intel dabei in den kommenden Wochen auch die neuen Raptor-Lake-Prozessoren beitragen. Mit diesen Modellen, die als Core i-13000 erscheinen werden, wird sich das Unternehmen gegen AMDs Ryzen-7000-CPUs behaupten müssen.
Core i9-13900K im Test
Wie gut das am Ende gelingen wird, müssen erste Vergleichstests zeigen. Zumindest die Leistung von Intels neuem Flaggschiff, dem Core i9-13900K, lässt sich seit Kurzem aber recht gut einordnen - denn in China wurde der Prozessor bereits getestet.
Konkret wurde auf der chinesischen Seite Bilibili ein Review veröffentlicht, das offenbar aus einer Zusammenarbeit der Leaker ECSM_Official und OneRaichu entstanden ist. An dieser Stelle sei dabei noch einmal betont, dass Intel die Raptor-Lake-Generation noch nicht offiziell vorgestellt hat. Selbst falls sie echt sind, könnten die Testergebnissen daher durchaus noch Abweichungen vom finalen Ergebnis enthalten.
Nimmt man die präsentierten Leistungswerte aber als gesetzt, so wird Intels Raptor Lake teils deutlich schneller werden als die Vorgängergeneration. Im Cinebench R23 soll ein einzelner Kern des Core i9-13900K demnach 2.292 Punkte erreichen, wohingegen es der Intel Core i9-12900K nur auf 2.020 Punkte schafft. Damit wäre die neue Generation hier gute 13 Prozent schneller.
Noch deutlich größer ist der Unterschied hingegen im Mehrkern-Benchmark: Hier soll es der Core i9-13900K in Cinebench R23 auf 40.662 Punkte schaffen, womit die CPU knapp 47 Prozent über den 27.682 Punkten des Vorgängers liegen würde. Der Grund dafür dürften dabei insbesondere die zusätzlichen acht E-Kerne des Modells sein.
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Auch für Spieler soll es mit Raptor Lake laut dem Test einen Performance-Sprung geben. So soll der Core i9-13900K in CS:GO in 1080p 762 Fps erreichen, wohingegen der Vorgänger im selben Szenario nur auf 670 Fps kommt. Wie wohl zu erwarten war, entspricht dieser Sprung nahezu exakt dem Unterschied bei der Singlecore-Leistung.
Darüber hinaus sind in dem Review noch mehrere weitere Anwendungs- und Spiele-Benchmarks enthalten, wobei sich zumindest letztere aufgrund der Benennung in chinesischer Schrift nicht direkt zuordnen lassen. Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet das vollständige Review unten verlinkt.
Quelle: Bilibili via Videocardz

Und jetzt einen 12900K mit einem 12700k zu vergleichen macht mal gar keinen Sinn, effizeint sind bei AMD auch vor allem der 5600X oder der Epycy und bei Intel der 12400kf! Verglichen wird hier aktuell der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ausbau
Ansonsten würden sie den Durchschnitt angeben und nicht bis zu schreiben.
Mal davon abgesehen haben die zusätzlichen E-Kerne bei Raptor Lake für die meisten Leute eh kaum Relevanz im Alltag, weil ein Prozessor selten unter Volllast läuft. Der Grossteil von Raptor Lakes Mehrperformance im Alltag wird hauptsächlich durch mehr Takt generiert. Aber im Gegensatz zu Zen 4 ist hier auch von einer durchschnittlich höheren Zunahme der Leistungsaufnahme auszugehen. Abgesehen von Volllastszenarien riecht das im Moment ein bisschen nach Rocket Lake.