Intel Core 14000: Benchmarks zum kompletten CPU-Refresh mit 65 W geleakt

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Intel Core 14000: Benchmarks zum kompletten CPU-Refresh mit 65 W geleakt
Quelle: Intel

Im Netz sind die Geekbench-Ergebnisse einiger neuer Core-14000-Prozessoren aufgetaucht. Die erreichten Performance-Werte sind dabei ungewöhnlich hoch.

Nachdem Intel bereits im Herbst die ersten Core-14000-Prozessoren vorgestellt hat, sollten voraussichtlich im Januar auf der CES die fehlenden Modelle folgen. Passend dazu häufen sich in letzter Zeit die Leaks zu den Nachzüglern. Beispielsweise gibt es nun zu allen kommenden CPUs mit 65 W TDP erste Leistungswerte im Geekbench 6. Der Leak, der die Prozessoren Core i9-14900, Core i7-14700, Core i5-14600/14500/14400 und Core i3-14100 umfasst, hat dabei einige Überraschungen parat.

Mehr Leistung

Die auf verschiedenen Plattformen getesteten CPUs schneiden nämlich teils deutlich besser als ihre direkten Vorgänger ab. Laut Wccftech sind die gesammelten Benchmarks zwar Bestwerte, sodass sie durch die übliche Streuung noch einige Prozent dazugewinnen können. Doch auch dann wäre der Peformance-Fortschritt noch überraschend.

  Geekbench 6 Singlecore Geekbench 6 Multicore Unterschied zum Vorgänger
Core i9-14900 3.033 16.846 +12 % / +5 %
Core i7-14700 2.838 18.366 +8 % / + 25 %
Core i5-14600 2.785 16.110 +15 % / +29 %
Core i5-14500 2.675 14.956 +11 % / +22 %
Core i5-14400 2.557 13.682 +12 % / +31 %
Core i3-14100 2.489 9.270 +11 % / +26 %

Im Singlecore legen die genannten Prozessoren beispielsweise meist um 11 bis 12 Prozent zu, mit dem Core i7-14700 (8 Prozent) und dem Core i5-14600 (15 Prozent) als Ausreißer. Das wäre bereits etwas mehr, als man durch das leichte Takt-Upgrade der neuen Generation erwarten würde. Im Multicore-Benchmark von Geekbench 6 wird es aber noch ungewöhnlicher.

Im erwartbaren Bereich liegen der Core i9-14900 mit 5 Prozent Zuwachs und der Core i7-14700, der mit vier zusätzlichen E-Cores 25 Prozent schneller sein soll. Alle anderen Modelle können aber ebenso einen Mehrkern-Leistungszuwachs zwischen 22 und sogar 31 Prozent verbuchen, obwohl die Kern-Konfigurationen gleich und die Taktraten nicht wesentlich höher sind.

Passend dazu: Intel Core 14000: Am 8. Januar wird der CPU-Refresh komplett - Details zu zwei Modellen geleakt [Gerücht]

Da es sich um Leaks handelt, sind Fehler in den Ergebnissen aber natürlich nicht auszuschließen. Zudem wäre es denkbar, dass Intel beispielsweise das dynamische Taktverhalten oder die weniger beachtete Taktrate der E-Cores optimiert hat. Dass allein so ein derart hoher Leistungszuwachs entsteht, wäre aber sehr ungewöhnlich. Es bleibt deshalb spannend, wie gut die neuen Core-14000-Modelle am Ende tatsächlich abschneiden können.

Quelle: Wccftech

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Alles bis rauf zum i5-14500 ist mal wieder Golden Cove, mir kommts hoch. Niemals im Leben legen die zweistellige Prozentwerte zum Vorgänger zu, das könnt ihr euch abschminken meine Freunde.

        13100 vs. 14100: Der Unterschied beträgt nur 200 MHz.
        13400 vs. 14400: Der Unterschied beträgt gerade mal 100 MHz im Turbo Boost 2.0.
        13500 vs. 14500: Der Unterschied beträgt nur 200 MHz im Turbo Boost 2.0.

        Core i5-14600: Erste spannende CPU, nämlich Raptor Coves, also die echte non-K-Version des 14600K(F). Der wird zum Golden-Cove-Vorgänger ordentlich zulegen, zumal der Takt sogar noch höher als beim 13600K liegt – jedoch nur bis zum 65-Watt-Korsett.

        14700 und 14900 sind einfach die non-K-Versionen, mit noch größeren Energieproblemen.

        Die ganzen Werte sind übrigens für die Katz, da völlig unterschiedliche Plattformen und Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen. Der 14100 nutzt DDR5-6200, der 14400 DDR5-6600, 14500/14600 DDR5-5600, zum 14700 gibt es keine Info und der 14900 wurde sogar nur mit DDR5-3600 getestet.

        Wenn ich so testen würde... ihr würdet die Knüppel herausholen.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Alles bis rauf zum i5-14500 ist mal wieder Golden Cove, mir kommts hoch. Niemals im Leben legen die zweistellige Prozentwerte zum Vorgänger zu, das könnt ihr euch abschminken meine Freunde.

        13100 vs. 14100: Der Unterschied beträgt nur 200 MHz.
        13400 vs. 14400: Der Unterschied beträgt gerade mal 100 MHz im Turbo Boost 2.0.
        13500 vs. 14500: Der Unterschied beträgt nur 200 MHz im Turbo Boost 2.0.

        Core i5-14600: Erste spannende CPU, nämlich Raptor Coves, also die echte non-K-Version des 14600K(F). Der wird zum Golden-Cove-Vorgänger ordentlich zulegen, zumal der Takt sogar noch höher als beim 13600K liegt – jedoch nur bis zum 65-Watt-Korsett.

        14700 und 14900 sind einfach die non-K-Versionen, mit noch größeren Energieproblemen.

        Die ganzen Werte sind übrigens für die Katz, da völlig unterschiedliche Plattformen und Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen. Der 14100 nutzt DDR5-6200, der 14400 DDR5-6600, 14500/14600 DDR5-5600, zum 14700 gibt es keine Info und der 14900 wurde sogar nur mit DDR5-3600 getestet.

        Wenn ich so testen würde... ihr würdet die Knüppel herausholen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von efes
        die Zahlen sagen echt viel aber wie siehts in echt aus?
        In echt stellen viele Nutzer sowieso nicht die Intel-Specs im UEFI ein, sondern lassen die Dinger mit 4.096er Power Limit laufen und da verpuffen kleine Effizienzunterschiede.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        In der Praxis wird die Mehrleistung wie immer im niedrigen einstelligen Bereich sein, wieso sollten die günstigeren prozentual schneller sein, extrem unwahrscheinlich, es ist Intel...
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        In echt? Na wie immer, ohne Benchmarks würden 99% der Benutzer niemals bemerken ob sie nen 13700, nen 14700, nen 7900X oder sonstwas vergleichbares im PC haben.
      • Von efes Software-Overclocker(in)
        die Zahlen sagen echt viel aber wie siehts in echt aus?
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