Intel Core i3-13100: Raptor-Lake-4-Kerner zeigt sich ohne E-Cores bei CPU-Z

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Bei CPU-Z wurde ein Core-i3-13100-Prozessor validiert, der mit vier Kernen und acht Threads ausgestattet ist, allerdings gänzlich auf E-Kerne verzichtet.
Quelle: Intel

Bei CPU-Z wurde ein Core-i3-13100-Prozessor aus Intels 13. Generation validiert, der mit vier Kernen und acht Threads ausgestattet ist, allerdings gänzlich auf E-Kerne verzichtet. Der Takt wird dabei mit 3,4 GHz angegeben; auch ist davon auszugehen, dass die CPU einen Alder-Lake-Chip verwendet und damit eher ein Upgrade des Core i3-12100 sein könnte.

Während das Warten auf die ersten K-Prozessoren aus Intels neuer 13. Core-Generation nächste Woche ein jähes Ende findet, zeigt sich derweil eine weitere Raptor-Lake-CPU, bei der es sich um das Einsteigermodell am untersten Leistungsende handelt. Denn auf der Validierungs-Webseite von CPU-Z wurde ein Core i3-13100 bestätigt, der wohl der einzige Prozessor aus der 13. Generation sein wird, der keine E-Kerne sein Eigen nennt.


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4-Kerner nur ein Upgrade des Alder-Lake-Chips?

Der Core i3-13100 kommt genauso wie sein direkter Vorgänger aus der Alder-Lake-Generation mit vier Kernen und acht Threads, E-Kerne sind dabei nicht Teil des Portfolios. Damit wäre der Core i3-13100 die einzige Raptor-Lake-CPU aus der Core-Sparte ohne Effizienz-Kerne. Beim Takt ist weiterhin die Rede von 3,4 GHz; zum Vergleich: Der Core i3-12100 verfügt über einen Basistakt von 3,3 GHz und einen Turbotakt von 4,3 GHz. Vermutlich kam beim 13100 der Turbotakt nicht zum Einsatz und der Basistakt ist tatsächlich etwas schneller.

Auch interessant: Intel Raptor Lake ist da! i9-13900K und i5-13600K im Unboxing

Angeblich soll die CPU auf eine Leistungsaufnahme von 60 W kommen, was auch hier ein Alleinstellungsmerkmal bei Raptor Lake darstellen und wieder dem Alder-Lake-Modell gleichen würde. Somit ließe sich davon ausgehen, dass man es bei der Einsteiger-CPU mit einem Refresh eines Alder-Lake-Chips zu tun hat und der Core i3-13100 sich lediglich als ein Upgrade des 12100 entpuppt.

Wann man die offizielle Vorstellung dieser CPU und noch weiterer nicht-K-Modelle zu erwarten hat, ist noch unklar. Sehr wahrscheinlich wird es bei der CES 2023 zu Beginn des kommenden Jahres so weit sein. Dann werden auch neue 700er-Boards in Form des H770 und B760 hinzukommen. Bei der CPU-Z-Validierung des Core i3-13100 wurde derweil beim Mainboard ein Gigabyte B660 Gaming X vermerkt sowie DDR5-4800-Speicher.

Quelle: CPU-Z-Validierung via Videocardz

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Für einen Low-Budget Gaming PC bestimmt noch brauchbar.
        Ich würde aber eher auf einen Sechskerner setzen.
        Und in 2 Jahren werden wohl Achtkerner das Minimum sein.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Für einen Low-Budget Gaming PC bestimmt noch brauchbar.
        Ich würde aber eher auf einen Sechskerner setzen.
        Und in 2 Jahren werden wohl Achtkerner das Minimum sein.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        und in zwei Jahren gebraucht auf 13900K wechseln, wenn die ersten Enthusiasten den ausmustern
        Das dauert doch keine zwei Jahre
        Es reicht, wenn irgendein Prozessor auf den Markt kommt, der zwei Prozent schneller ist.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Man muss das System einfach verarschen: 12300 kaufen, mit durchaus brauchbarer Spieleleistung anfreunden und in zwei Jahren gebraucht auf 13900K wechseln, wenn die ersten Enthusiasten den ausmustern. Seitdem die Trennung zwischen Enthusiast- und Mainstream-Plattformen aufgehoben wurde und man >Faktor 2 Rohleistungsunterschied im gleichen Sockel hat, lohnen sich solche Strategien wieder. Oder zumindest da, wo Einsteiger-CPUs für aktuelle Boards angeboten werden – bei AMD ist der Sprung vom 7600X zum 7950X aus Spielersicht etwas mager. Man muss also darauf wetten, dass potente V-Cache-Modelle folgen oder abwarten, bis die da sind.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Ein i3 der "nächsten Generation" ist bei einem Sockel, der keine neuen Prozessoren mehr erhalten soll, keine gute Wahl mehr. Intel hat auch kein großes Interesse daran, dass so etwas getestet wird. Ich warte heute noch auf die Leihstellung eines Core i3-10305, der bis 4,7 GHz taktet und sicherlich damals eine interessante Alternative für viele gewesen wäre. Die Leute sollen lieber das teure Zeug kaufen, damit wird mehr Kohle gemacht
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Für den Desktop hat Intelbislang 8+8 und 4+0 gefertigt, ersterer weicht vermutlich komplett dem 8+16. Somit dürften alle E-Core-CPUs auch physisch neu sein. Änliches hatten wir schon bei den 8000er und 9000ern: Während die Quadcores vermutlich 1:1 seit Kaby Lake durchliefen, wurden erst zusätzlich Hexacores und später dann zusätzlich Octacores produziert, die teildeaktiviert aber auch als 9600K verkauft wurden.
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