Core i9-13900HX: Laptop-CPU schlägt 12900K und 13700K im Geekbench
Ein Geekbench-Eintrag mit der Laptop-CPU Core i9-13900HX in einem Gaming-Laptop von Clevo ist aufgetaucht. In den Tests vom Geekbench 5 erzielte der 24-Kerner mehr Punkte im Single-Core-Test als ein i9-12900K und mehr Punkte im Multi-Core-Test als ein i7-13700K, wohlgemerkt Desktop-CPUs. Die Vorstellung des Core i9-13900HX aus Intels 13. Generation ist bei der CES 2023 zu erwarten.
Immer häufiger tauchen Datenbankeinträge des Core i9-13900HX, das Raptor-Lake-Flaggschiffs für Laptops, auf. Im November sah man die CPU bereits in einem Razer-Blade-18-Laptop werkeln, jetzt wurde sie in einem Clevo-System als Geekbench-Eintrag entdeckt. Ähnlich wie die Desktop-Alternative Core i9-13900K verfügt der HX über 24 Kerne und 32 Threads. Der große Unterschied zu anderen Laptop-CPUs aus der gleichen Größenordnung der H- und HK-Reihen ist die um 10 W höhere PBP von 55 satt 45 W. Auch ist mit einer deutlich höheren MTP zu rechnen, die höchstwahrscheinlich bei 157 W liegen wird.
13900HX überflügelt mit bis zu 5,4 GHz den 12900K und 13700K
Nach Angaben von Videocardz soll die CPU laut Geekbench-Eintrag auf eine Taktrate von 5,4 GHz beschleunigt worden sein, was so auch schon der Fall beim 13900HX im Razer Blade 18 gewesen sein soll. Deshalb könne man davon ausgehen, dass es sich hierbei um die maximale Taktrate handelt. Zuvor wurde schon ein Core i9-13980HX auf 5,6 GHz beschleunigt. Handfeste Leaks soll es dazu aber noch nicht geben.
Die Clevo-Laptop-CPU durchlief die Single- und Multi-Core-Tests im Geekbench 5 und erzielte auf einem Kern 2.039 Punkte und auf mehreren Kernen 20.943 Punkte. Diese Ergebnisse sind dahin gehend beachtlich, da der Core i9-13900HX sogar mit High-End-Desktop-CPUs von Intel mithalten können soll. So ist der Mobil-Prozessor laut Videocardz schneller als ein Core i9-12900K auf einem Kern und im Multi-Core-Test schneller als der frische Core i7-13700K.
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Da die HX-Modelle im Laptop-Line-up auf maximale Leistung getrimmt sind, enthalten sie nur wenige GPU-Kerne - 32 an der Zahl - und sollten daher nicht ohne eine diskrete und leistungsstarke GPU verwendet werden. Passend dazu könnten Intels Laptop-CPUs der 13. Generation gleichzeitig mit Nvidias Laptop-GPUs debütieren. Derweil sind alle Augen auf die CES 2023 gerichtet, die nur wenige Tage nach Neujahr in Las Vegas abgehalten wird. Dort ist eine Vorstellung der Chips mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.
Quelle: Geekbench via Videocardz