Core i5-13500 ES: 4,8 GHz auf einem Kern, deutlich bessere MT-Leistung als der i5-12500
Auf der chinesischen Videoplattform Bilibili wurde der noch unveröffentlichte Core i5-13500 in Form eines Engineering Samples vorgestellt. Der 14 Kerner ist in der Single- und Multi-Thread-Performance dem Vorgänger und dem neulich geleakten i5-13400 deutlich überlegen und soll auf einem Kern 4,8 GHz schaffen.
Zur CES ist mit der Vorstellung der restlichen Non-K-Prozessoren der 13. Generation aus Intels Portfolio zu rechnen. Einer davon wird auch die 65-W-CPU Core i5-13500 sein, von der ein Engineering Sample in einem Video auf der chinesischen Plattform Bilibili mitsamt synthetischen Tests vorgestellt worden ist. Der Core i5-13500 ist eine CPU mit 14 Kernen und 20 Threads, davon 6 Performance- und 8-Effizienz-Kerne. Dies ist ein deutlicher Sprung zum Alder-Lake-Vorgänger Core i5-12500, der nur 6 Kerne sein Eigen nennt, einfach aus dem Grund, dass schlicht noch keine E-Kerne vorhanden waren. Gleichwohl basiert die Raptor-Lake-CPU auf einem Alder-Lake-Chip.
Höhere E-Kernanzahl macht den Unterschied
Im Stresstest bei CPU Burner oder AIDA64 FPU soll die CPU eine Turbotaktrate von 4,8 GHz auf einem Kern erzielt haben. Mit allen P-Kernen waren es noch bis zu 4,4 GHz und mit E-Kernen bis zu 3,2 GHz. Auch die Leistung des Core i5-13500 wurde getestet. Hier kam beliebte Bench-Software wie CPU-Z und Cinebench R23 zum Einsatz.
Bei CPU-Z betrug die Single-Thread-Performance 767 Punkte und die Multi-Thread-Performance 8.227,5 Punkte. Im Falle von Cinebench R23 waren es 1.901 ST-Punkte und 19.891 MT-Punkte. Was die MT-Performance angeht, ist das ein deutlicher Schritt zum Core i5-12500, der es laut Hardwarenexus bei CPU-Z auf 710 ST- und 5.100 MT-Punkte und im Cinebench 23 auf durchschnittliche 1.804 ST- und 12.400 bis 12.900 MT-Punkte bringen soll. Bei der Multi-Thread-Performance ist dies ein Anstieg von über 55 Prozent.
Quelle: Bilibili/Videocardz
Core i5-13500 bei CPU-Z im Cinebench R23.
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Auch den Anfang November geleakten i5-13400 überflügelt der i5-13500 sowohl in der Single- als auch Multi-Thread-Performance (CPU-Z: 729,3 ST-Punkte, 6.591 MT-Punkte). Der enorme Leistungszuwachs gegenüber dem Alder-Lake-Vorgänger ist vor allem mit den zusätzlichen 8 E-Kernen zu erklären. Schließlich hat der i5-13500 20 statt 12 Threads, was 60 Prozent entspricht und somit ungefähr der Differenz bei den Tests. Ebenso hat die CPU vier Effizienz-Kerne mehr als der i5-13400. Wann der Core i5-13500 und die anderen Non-K-Raptor-Lake-CPUs zusammen mit den neuen B760-Mainboards auf den Markt kommen, ist noch unklar. Lange nach der CES 2023 soll der Release aber nicht auf sich warten lassen.
Quelle: Bilibili via Videocardz
