Intel Raptor Lake: Preise und technische Daten der restlichen 16 Desktop-CPUs sind bekannt

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Intel Raptor Lake: Preise und technischen Daten der restlichen 16 Desktop-CPUs sind bekannt
Quelle: Intel

Im Rahmen der CES 2023 hat Intel weitere Prozessoren aus seiner 13. CPU-Generation vorgestellt. Es handelt sich um die Desktop-CPUs mit einer PBP von 65 W und darunter, die die Alder-Lake-Vorgänger im Vergleich recht deutlich überflügeln sollen. Intel liefert zusätzlich die Preise in US-Dollar mit.

Zum Start des neuen Jahres prescht Intel mit neuen Veröffentlichungen vor, denn es ist wieder CES-Zeit, dementsprechend gehen neue Produkte auf die Reise. Der Hersteller stellt nun die abgespeckten Desktop-CPUs der 13. Core-Generation vor, die keinen offenen Multiplikator wie die K-Modelle aus dem vorigen Jahr aufweisen und mit einer Leistungsaufnahme von 65 W und darunter, etwa die T-Modelle, daherkommen. Dazu gehören CPUs aus den i9-, i7-, i5- und i3-Serien, die laut Intel mit einer höheren Zahl an Effizienzkernen und mehr L2-Cache ausgestattet sind.

Spezifikationen, Leistungsdaten und Preise der neuen Prozessoren

Neu sind der Core i9-13900(F), der Core i7-13700(F), der i5-13600, 13500 und 13400(F), der i3-13100(F) sowie alle bisher genannten CPUs mit T-Suffix; insgesamt handelt es sich um 16 Modelle. Alle Prozessoren liefern eine Gesamtzahl von 20 PCI-Express-Lanes, während die i9- und i7-Modelle DDR5-5600- und DDR4-3200-Speicher unterstützen. Alle anderen liefern Support für DDR5-4800. Die PBP aller neuen CPUs, ausgenommen der i3- und T-CPUs, beträgt 65 W, während sich die MTP von 148 bis 219 W erstreckt. Die PBP des Core i3-13100 beträgt hingegen 60 W, beim 13100F sind es 58 W. Die MTP liegt jeweils bei 89 W. Die CPUs mit T-Suffix sind besonders energiesparend und weisen eine PBP von 35 W auf sowie eine MTP zwischen 69 und 106 W auf.

Bildergalerie

Die stärkste CPU im Bunde ist der Core i9-13900, der (mit TVB) bis auf 5,6 GHz takten können soll und acht E-Kerne mehr als der Core i9-12900 besitzt sowie 2 MiByte L2-Cache mehr pro P-Kern und 4 MiByte mehr pro E-Kern-Cluster (insgesamt bis zu 18 MiByte). Damit kommt der 13900 auf 8 P- und 16 E-Kerne mit 32 Threads. Intel verspricht dabei eine bis zu 11 Prozent höhere Performance auf einem Kern und bis zu 34 Prozent auf mehreren. Der Core i7-13700 soll maximal bis zu 5,2 GHz erreichen können, wobei hier weiterhin der Turbo Boost Max 3.0 verwendet wird. Die Rede ist weiterhin von vier weiteren E-Kernen sowie bis zu 12 MiByte mehr L2-Cache, verglichen mit Alder Lake. Bei den i5-CPUs soll um eine bis zu 39 Prozent höhere Multitasking-Performance herausspringen. Weiterhin schlagen bis zu acht E-Kerne und bis zu 4 MiByte L2-Cache mehr als bei den Vorgänger-CPUs zu Buche.

Hier ist aber wichtig zu wissen, dass Intel ab Core i5-13600 Non-K abwärts nicht auf Raptor-Cove-Kerne setzt, sondern auf Golden-Cove-Kerne der Alder-Lake-Generation. Die verbesserten E-Cores von Raptor Lake sind also nicht mit an Bord. Das bedeutet letztlich auch, dass hier deutlich weniger L2-Cache zum Einsatz kommt. Hat der Core i5-13600K noch 20 MiB L2-Cache, sind es beim Core i5-13600 nur noch 11,5 MiB. Die 24 MiB L3-Cache sind bei beiden CPUs gleich. Dafür liegt die PBP des i5-13600 mit 65 Watt rund bei der Hälfte dessen, was der 13600K aufruft (125 Watt). Intel erklärt dazu, dass man Alder Lake-Dies genutzt habe, "um einen effizienten Weg zu finden, die neuen Produkte für einen breiten Markt zu entwickeln, während wir mehr Kapazität für die Spitzentechnologie an der Spitze der Serie haben". Der ADL-Die sei validiert worden, um dem Endnutzer "genau dieselben Spezifikationen (d. h. Frequenz, Cache) auf demselben Prozessorniveau zu geben - unabhängig davon, welcher Die verwendet wurde".

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Um zu zeigen, wie stark der Core i9-13900 den Core i9-12900 überflügelt, stellt Intel auch Performance-Vergleiche in Spielen zur Verfügung. So soll die Performance um 6 Prozent höher in Marvel's Guardians of the Galaxy, um 15 Prozent in F1 22, um 16 Prozent in Marvel's Spider-Man Remastered und um 19 Prozent höher in League of Legends liegen. Die erhobenen Daten stammen aus dem Dezember 2022.

Zu den Listenpreisen in US-Dollar macht Intel schließlich auch Angaben. Ein Core i9-13900 soll dabei 549 US-Dollar kosten. Die anderen Modelle sind je nach Ausstattung und Leistungsfähigkeit entsprechend günstiger (Preise sind in der Bildergalerie vermerkt), sodass man am unteren Ende für einen Core i3-13100F noch 109 US-Dollar zahlen muss.

Quelle: Intel

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von WinFrieda
        Mein Gott, ist das schwer.
        Was ist daran schwer? Wenn du mehr Leistung brauchst, dann kaufst du. Wenn nicht, dann nicht. Warten kannst du immer, niemand, weiß was morgen ist.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von WinFrieda
        Mein Gott, ist das schwer.
        Was ist daran schwer? Wenn du mehr Leistung brauchst, dann kaufst du. Wenn nicht, dann nicht. Warten kannst du immer, niemand, weiß was morgen ist.
      • Von Gast1700521804
        Hm, sollte der ambitionierte Gamer jetzt lieber auf die Stapelcachemonster warten? Mein Gott, ist das schwer. Also 13600K wär mein Intel-Favorit, oder halt Cachemonster.
      • Von TausendWatt
        Zitat von PCGH_Dave
        37 Prozent, nicht Euro. Den 12400F bekommst du derzeit für rund 165 Euro, der 13400F kostet dagegen rund 235 Euro. In dem Fall sind es dann sogar mehr als 42 Prozent höhere Kosten. Adieu, P/L-Kracher, die 13. Generation hat den Preistipp endgültig begraben.
        Ups, mein Fehler. Natürlich hast du aus der Sicht recht. Aber immer noch, die Preise sind grundsätzlich übers Portfolio hoch gegangen, deshalb verstehe ich nicht warum man nun gezwungen ist oben zu zugreifen. Das man wenn man die alte Gen noch zu zur alten UVP bekommt, u.U. besser fährt, stelle ich nicht in Abrede. Hab meinen 5800x ja auch noch vor zwei Wochen für 229 bekommen…
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von TausendWatt
        Allerdings finde ich die 37 Euro sind wohl eher den aktuellen Umständen zu verdanken.
        37 Prozent, nicht Euro. Den 12400F bekommst du derzeit für rund 165 Euro, der 13400F kostet dagegen rund 235 Euro. In dem Fall sind es dann sogar mehr als 42 Prozent höhere Kosten. Adieu, P/L-Kracher, die 13. Generation hat den Preistipp endgültig begraben.
      • Von TausendWatt
        Zitat von PCGH_Dave
        Der Witz dabei ist, dass Intel dir bei einem Refresh für weniger Umfang nahezu das Gleiche aus der Tasche zieht. Schau dir folgenden Vergleich einmal genau an:

        Jetzt macht es nämlich durchaus Sinn, warum Intel dem i5-12600 damals keine E-Cores mit auf den Weg gegeben hat. Technisch ist ein i5-13400 ein i5-12600K, allerdings mit einer nicht so leistungsfähigen IGP und natürlich ohne offenen Multiplikator. Zudem sind die Basistaktraten aufgrund der 65 Watt TDP viel geringer. Der Boost wiederum ist 300 MHz niedriger, als es beim 12600K der Fall ist (selbst der 12600 taktet höher). Gegenüber dem direkten Vorgänger bekommt man natürlich die bessere CPU, zahlt aber auch rund 37 Prozent mehr dafür! So funktioniert Marketing, meine Freunde

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        So gesehen hast du recht. Allerdings finde ich die 37 Euro sind wohl eher den aktuellen Umständen zu verdanken. Naja trotzdem gute CPUs. In Bezug auf den zitierten Beitrag sehe ich immer noch nicht den Grund warum man zum großen greifen müsste…
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