Ryzen 7000: AMD mit Statement zu unerwarteten Performance-Abweichungen

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Ryzen 7000: AMD mit Statement zu unerwarteten Performance-Abweichungen
Quelle: PCGH

AMD hat ein Statement veröffentlicht, dass derzeit Berichte über unerwartete Ryzen-Leistungswerte Spielen untersucht werden. Als Ursache wurde oft das genutzte Betriebssystem vermutet, doch hier konnte AMD bislang keine Auffälligkeiten feststellen. Stattdessen will sich AMD um Software-Patches für die jeweiligen Spielen bemühen.

Mit den neuen Ryzen-7000-Prozessoren bietet AMD deutlich mehr Rechenleistung als noch mit der Vorgängergeneration: Bei der Leistung pro Kern ging es deutlich nach oben, was insbesondere auch Spieler freuen dürfte. Wie schon bei vergangenen Ryzen-Generationen ist die Gaming-Leistung innerhalb des Ryzen-Portfolios aber offenbar nicht immer konsistent. Hintergrund ist der interne Aufbau: Während der Ryzen 9 7950X und der Ryzen 7 7900X intern auf zwei aktivierte Chiplets setzen, finden beim Ryzen 7 7700X und beim Ryzen 7 7600X die Berechnungen innerhalb eines einzelnen Chiplets statt.

Bekannte Probleme, bekannte Lösungen

In manchen Spielen kann es nun vorkommen, dass die eigentlich langsameren CPUs mit einem einzelnen Chiplet schneller rechnen als die Topmodelle mit zwei Chiplets. Insbesondere als AMD zum ersten Mal auf den Chiplet-Ansatz setzte war das ein Problem, das mehrere Software-Patches benötigte, damit die Scheduler die Rechenlast bestmöglich verteilen. Mit Ryzen 7000 gibt es hier nun offenbar wieder einen Rückschritt, sodass die Situation erneut auftritt. Beispielsweise waren die neuen Ryzen-CPUs mit einem CCD im Test von Tom's Hardware in den Titeln Warhammer 3, Cyberpunk 2077 und F1 2022 schneller als die Modelle mit zwei Chiplets.

Auf derartige Berichte reagierte AMD inzwischen mit einem Statement. Demnach hat das Unternehmen mehrere Hinweise auf derartige Performance-Abweichungen erhalten, die momentan untersucht werden. Ein Einfluss des Betriebssystems, wie es ihn früher gab, wird dabei offenbar ausgeschlossen: Die Situation tritt sowohl unter Windows 10 als auch unter Windows 11 auf, und ein OS-Patch ist anscheinend nicht geplant.

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Stattdessen will AMD laut dem Statement mit den Entwicklern der betroffenen Spiele zusammenarbeiten, um die unerwarteten Performance-Abweichungen zu eliminieren. Wie bereits bei vorherigen Generationen sollen also für die einzelnen Spiele Patches entwickelt werden, die die Aufteilung auf die beiden Chiplets der Ryzen-7000-CPUs verbessern. Wann und für welche Spiele entsprechendes Patches erscheinen sollen, geht aus AMDs Text aber leider nicht hervor. Immerhin das Ziel der Updates dürfte aber klar sein: Im Zweifel sollten die Spiele den schnelleren Chiplet zu verwenden und die notwendige Kommunikation zwischen den beiden Chiplets minimieren.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Hm wo steht das denn das AMD agesa für Spiele macht. Das steht so ja nicht im Artikel drinnen oder etwa doch?
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Hm wo steht das denn das AMD agesa für Spiele macht. Das steht so ja nicht im Artikel drinnen oder etwa doch?
      • Von Zanza Software-Overclocker(in)
        Super AMD, was vorher noch nur für die CPU galt, jetzt macht AMD auch Agesa x.x.x für Spiele.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von onkel-foehn
        Sehr löblich dass AMD die "Problematik" angeht. Schade allerdings, dass das Produkt erst beim Kunde "reift" ...

        MfG Föhn.
        Na ja, Dave hat im Test doch sehr lobend darüber gesprochen, das vielee zu erwartende Kinderkrankheiten bei der Vielzahl neuer Technologien unerwarteterweise ausgeblieben sind.

        Dann schau dir mal Intel an, deren E-Cores haben in einigen Spielen Probleme und sorgen dort für Dinge wie ruckeligere Frametimes oder geringere Spieleperformance.
        Wenn beispielsweie ein 12900K mit 8 E-Cores Probleme in einem Spiel hat, was mit dem kleineren Prozessor mit lediglich 4 E-Cores aber nicht auftritt, hm, komisch.
        Natürlich reicht wie immer die Länge des Benchmarkbalkens, um über solche Dinge großzügig hinwegzusehen.

        Wie man sieht hat jede Tehcnologie ihre Probleme, weil sich immer ein Betriebssystem oder Software finden wird, die nicht zu 100% damit harmonisiert.
        Die Vielzahl dieser Dinge kann man auch vorab nicht immer alles abgreifen, weil es zu viele Möglichkeiten gibt udn zu wenig Tester.
        Zudem ändert sich die Lage theoretisch mit jedem Update durch BIOS, Betriebssystem, Software oder neue Hardwarerevisionen.
        Durch letztere wird quasi jeder Test vorher auch wieder hinfällig, weil man von vorne anfängt, da sich ja wieder etwas Neues völlig Unerwartetes eingefangen haben könnte.

        Daher ist es also durchaus nachvollziehbar, dass ausgerechnet beide Herstelelr ähnliche Probleme mit der korrekten Auslastung ihrer Prozessoren haben, die mal so und mal so zum Vorschein treten können.
        Udn vermutlich können die sich nicht einmal erklären, warum das so ist, weil sonst hätte die das Problem schon längst angegangen und abgestellt.
      • Von raPid-81
        Zitat von h_tobi
        Sind halt Scheduler Probleme in einigen Spielen und bei einiger Software, kann halt passieren, das ältere Software nicht optimal mit neuerer Hardware funktioniert, da die neuen Funktionen nicht implementiert sind.
        Finde es gut, das AMD dann bemüht ist bei den Entwicklern für passende Patches der Software zu sorgen. Von alleine wird der eine oder andere Entwickler vlt. nicht tätig werden, da die Rohleistung schon OK ist...
        https://extreme.pcgamesha...

        Waren hier auch Scheduler Probleme. Du meintest dazu:

        Zitat

        Die Frage ist dann nur, wie man neue Hardware an Gamer verkaufen will, wenn die Games nicht laufen...
        Diese Frage stellt sich nun für AMD, allerdings sind sie, anscheinend unwissend, in eine eigentlich bereits gelöste Problematik, gelaufen.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Ja ist echt leider so. Kann AMD das nicht mit dem chipset Treiber und auch BIOS Updates und so das Problem nicht auch lösen oder kann man das echt nur mit jeder einzelnen Software das Problem gelöst werden?
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