AMD Ryzen 7000: Raphael-GPU soll nur über 128 RDNA2-Shader verfügen
Angeblich soll die GPU der neuen Ryzen-7000-Prozessoren über 128 Shader verfügen und den Codenamen "Coral Bandfish" tragen. Damit würden sich die Raphael-CPUs nur für grundlegende Grafikanwendungen eignen.
Mit den Ryzen-7000-Prozessoren, Codename Raphael, will AMD bis zum Jahresende eine neue CPU-Generation auf den Markt bringen. Wie auf der Computex bestätigt wurde, werden die neuen CPUs dabei erstmals auf den neuen AM5-Sockel, die Zen-4-Architektur und TSMCs 5-nm-Fertigung setzen. Dadurch will AMD eine deutlich gesteigerte Rechenleistung und zudem eine überarbeitete Plattform anbieten, mit der das Unternehmen erstmals DDR5-RAM und PCI-Express 5.0 unterstützt.
Coral Bandfish mit 128 Shadern
Mit Ryzen 7000 soll es aber nicht nur Neuerungen am Prozessor und an der Plattform geben. Stattdessen hat AMD auf der Messe auch bestätigt, dass mit der neuen Generation erstmals durchgehend eine GPU verbaut werden soll, womit man hier zu Intel aufschließen würde. Bei den Nachfolgern zu den aktuellen APUs dürfte die GPU dabei weiterhin, zusammen mit der CPU, in einem monolithischen Chip unterkommen. Für Raphael, wo meist zwei CPU-Chiplets verbaut werden, soll die neue GPU hingegen in dem ergänzenden IO-Chip untergebracht werden.
Bislang hat AMD leider keine Details zur Leistung verraten. Bekannt ist lediglich, dass es sich um eine RDNA2-GPU handeln soll, und dass der gesamte Chip im 6-nm-Prozess gefertigt wird. Die Website Angstronomics behauptet nun aber, dass sie auch die geplante Ausbaustufe der GPU kennt. Demnach soll die verbaute Grafikeinheit auf den Codenamen "Coral Bandfish" hören und über einen Workgroup-Processor (WGP) verfügen. Eine solche Einheit enthält bei RDNA2 wiederum zwei Compute Units, womit Ryzen 7000 über 128 Shader verfügen würde.
"Im Moment kann Angstronomics enthüllen, dass die integrierte Grafik des Raphael, GFX1036, Codename Coral Bandfish, einen RDNA2 WGP enthält. "
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Damit wäre die Raphael-GPU deutlich langsamer als die aktuelle APU-Generation: Im Desktop bringt der Ryzen 5 5600G mindestens 448 Shader mit, und selbst im Notebook werden derzeit keine APUs mit weniger als 384 Shadern verkauft. Voraussichtlich wird sich die IGP der Ryzen-7000-CPUs daher nur für sehr einfache Grafikanwendungen und die Wiedergabe der in Hardware unterstützten Codecs eignen. Für mehr Grafikleistung dürfte hingegen die entsprechende APU-Generation sorgen, bei der AMD voraussichtlich deutlich mehr Shader verbauen wird.
Quelle: Angstronomics via Videocardz

Die PS5 kommt mit 256 bit Speicherbreite daher und die X-Box Series X mal eben mit 320 bit.
APUs in nem PC verhungern halt immer am Speicher - deshalb gibt es auch keine wirklich starken APUs, die einer 3060, oder einer 6600XT Konkurrenz machen können.
Ist Journalismus nicht Neutral?
Wozu die Wertung? Wer definiert wieviel eine GPU mit Grafikeinheit an Shadern haben muss, um nur ein Bild auszugeben?
Wer will den darauf ernsthaft spielen?
Für Büro Rechner ist das Ding super spart man sich die Grafikkarte.
Wieso überhaupt 128 warum nicht 64 oder 32. ^^
Aufgrund von relativ bekannten Leakern bin ich auch von eher 2 WGPs ausgegangen, also 256 RDNA2 Shader.
Natürlich wäre es so oder so eine Low-End-Lösung gewesen, aber 256 RDNA2 Shader @2-2.4 GHz könnten schon was reißen in anspruchslosen Spielen.
Mit nur einem WGP wird es schon ungleich schwerer.
Und das ist dann natürlich auch der Grund wieso 128 Shader und nicht 64 oder 32, kleiner geht bei RDNA2 nicht, da ein WGP (Work-Group Processor) über 128 Shader verfügt.
Die könnten, auch angesichts der Marktlage, recht spannend werden. Vielleicht nicht für den typischen PC Games Hardware-User. Aber für jemanden, der zunehmend seltener die zunehmend "gestreamlineten" Blockbustergames am Markt spielt, die im Schnitt all diese zusätzliche GPU-Power benötigen.
Die aktuellen Mobile-Chips haben ja durchaus bereits eine bessere Performance als z.B. eine 1050 ti, mit der man in zumindest in Full-HD abseits von Big-Budget-Gaming eigentlich noch immer so ziemlich alles spielen kann (bei manch Kickstarter- und Indie-RPG ist sie sogar noch eher als "empfohlene" Hardware gelistet).
Ist eventuell auch die Frage, ob sich AMD hier "ins eigene Fleisch" schneiden möchte; auch die UVPs zu MOdellen wie RX 6400 oder 6500 XT sind dann doch recht üppig, wenn man Features, (Speicher-)Ausstattung und Performance berücksichtigt. Seismische Verschiebungen wird es da wohl nicht mehr geben in einem Markt, der zehn Jahre, nachdem es überhaupt nur eine Handvoll Karten für deutlich mehr als 200 Euro gab, 150-200 Euro als neues absolutes Einstiegsminimum akzeptiert. Und generell eine Vervielfachung der Preise in sehr kurzer Zeit. Die UVPs selbst kannten auch schon vor den aktuellen "Krisen" nur eine Richtung.
Die PC-APUs (und auch die Apple-M- und -A-SOCs sowie deren sonstige Konkurrenz) sind beim Speicher im Endeffekt CPUs fusioniert mit einer GPU, die Konsolen-APUs GPUs fusioniert mit einer CPU.