Ryzen 7000: 16-Kerner schafft 5,5 GHz in Spielen ohne Overclocking
Ohne manuelle Eingriffe und Optimierungen erreichten Zen-3-Prozessoren mit 12 oder 16 Kernen in Allcore-Workloads zumeist Taktraten um bzw. sogar unter 4 GHz mit lediglich wenigen Kernen mit höherem Takt. Das soll sich mit Zen 4 samt neuem Turbo ändern. AMD hat darauf in einem Stream von Ghostwire: Tokyo einen ersten Ausblick gegeben, der auf Taktraten von mehr als 5 GHz auf allen vom Spiel verwendeten Kernen hoffen lässt.
Im Zuge der Computex 2022 hat AMD einige Einblicke in seine neuen Ryzen-7000-Chips mit dem Codenamen "Raphael" auf Basis der Zen-4-Architektur gewährt. Man hat im Stream mit PC-World sogar einen ersten Spieletest mit Ghostwire: Tokyo gezeigt, bei dem der kolportierte Ryzen 9 7950X mit 16 Kernen auf einigen Threads Boost-Taktraten von bis zu 5,5 GHz erreichte. Robert Hallock, der technische Marketingdirektor von AMD erklärte, dass das normale und zu erwartende Taktraten mit dem neuen Prozessor wären, die kein extremes OC bzw. spezielle Kühllösungen erforderten.
AMD verwendete im Test seiner Aussage nach eine handelsübliche 280-mm-AIO auf Asetek-Basis, 32 GiB DDR5-6.000 CL30 und ein Referenz-AM5-Mainboard. Dadurch schwankte die Taktrate der verwendeten Threads zwischen 5,2 und 5,5 GHz, wobei die meisten verwendeten Threads bei 5,5 GHz gelegen haben sollen. Händisches OC soll aber tatsächlich nicht betrieben worden sein, es scheint sich rein um den serienmäßigen Turbo des Chips zu handeln.
Der zum Test verwendete Prozessor stammt noch aus der Produktion vom April und ist eigentlich ein Prototyp, sodass die finale Version unter Umständen bessere Taktraten erreichen könnte. Hallock bestätigte im Rahmen des Events indes nochmals, dass es sich bei den in den Computex-Folien veröffentlichten 170 Watt nicht um die TDP, sondern um das Package-Power-Tracking (PPT) handelt, wodurch die Prozessoren nicht nur hohen Single-Core-Takt, sondern auch hohe All-Core-Taktraten erreichen sollen. Damit könnte AMD bei Zen 4 nun auch noch beim Takt endgültig zum Konkurrenten Intel aufschließen und mal wieder einen spannenden Wettbewerb erzeugen.
Quelle: Toms Hardware & Videocardz

AMDs RYZEN wären ohne TSMC heute nicht so Konkurrenzfähig. Da kannste noch so versuchen zu relativeren.
Intel konkurriert also mit TSMC und AMD, AMD aber nur mit Intel.
Wenn man bei Intel direkt was in petto gehabt hätte da kannst du dir mal sicher sein hätten sie es auch gebracht.
Selbst wenn sie den Konter noch auf dem ausgelutschten 10er hätten rausbringen müssen. Dazu hätten sie ja auch noch ihren schlechteren Fertigungsprozess um eine anfangs möglicherweise nur etwas schwächelnde Leistung und Effizenz ihres Konters gegenüber Ryzen anführen können.
So konnten sie weder kontern noch den Fertigungsprozess vorschieben. Statt dessen war es dann das volle Päckchen. Überalterte Architektur mieses P/L Verhältniss Kernmangel schlechte Effizenz und Leistung nicht nur im Desktopbereich und dazu auch noch die 10er Methusalem Fertigung.