Rainbow Six Siege: Ubisoft schaltet die Server nach Sicherheitsvorfall erstmal ab

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Rainbow Six Siege: Ubisoft schaltet die Server nach Sicherheitsvorfall erstmal ab
Quelle: Ubisoft

Ubisoft schaltet die Server von Rainbow Six Siege nach einem schweren Sicherheitsvorfall ab. Spieler berichten von speziellen Skins, Milliarden an Ingame-Credits und ungerechtfertigten Sperren.

Ubisoft hat die Server von Rainbow Six Siege sowie den zugehörigen Marktplatz auf allen Plattformen vorübergehend abgeschaltet. Anlass ist ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall, der zu massiven Unregelmäßigkeiten innerhalb des Spiels geführt hat. Zahlreiche Spieler meldeten ungewöhnliche Kontoveränderungen und diskutieren unter anderem auf Reddit über die Ursache. Unter den Anomalien befinden sich extrem hohe Mengen an geschenkter Ingame-Währung, freigeschaltete Entwickler-Skins sowie automatische Kontosperren ohne ersichtlichen Grund.

Ubisoft schaltet die Server ab

Rainbow Six Siege zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Multiplayer-Titeln des Publishers. Regelmäßige Updates, eine aktive E-Sport-Szene und eine konstante Spielerbasis sorgen weiterhin für hohe Relevanz. Umso größer fiel die Aufmerksamkeit aus, als erste Berichte über globale Sperrnachrichten auftraten, die serverweit angezeigt wurden und teils provokante Inhalte enthielten. Parallel dazu erhielten einzelne Accounts kosmetische Inhalte, die normalerweise ausschließlich Entwicklern oder internen Testumgebungen vorbehalten sind.

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Ubisoft bestätigte wenig später den Vorfall und leitete Untersuchungen ein. Rund eine Stunde nach ersten öffentlichen Stellungnahmen folgte die komplette Abschaltung der Server und des Marktplatzes. Auffällig ist dabei, dass der Publisher in seiner Kommunikation nicht explizit von einem Hack sprach. Diese Wortwahl lässt offen, wie die internen Analysen den Vorfall bislang bewerten und welches Ausmaß tatsächlich vorliegt.

Vermutlich erheblicher Schaden

Der entstandene Schaden könnte erheblich ausfallen. Die unrechtmäßige Vergabe von Milliarden an Credits entspricht theoretisch Inhalten im Wert von mehreren zehntausend Euro pro Account. Zudem besteht die Gefahr, dass Spieler durch automatisierte Sicherheitssysteme fälschlich sanktioniert wurden. Solche Vorfälle sind im Live-Service-Bereich selten, treffen Rainbow Six Siege jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da viele Nutzer während der Ferienzeit verstärkt aktiv sind.

Wie lange die Abschaltung andauern wird und welche Maßnahmen Ubisoft zur Wiederherstellung der Integrität ergreift, ist derzeit unklar. Angesichts der potenziellen Auswirkungen auf Wirtschaftssysteme, Fairness und Spielerstatistiken dürfte eine gründliche Prüfung jedoch unvermeidlich sein.

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Quelle: via Insider Gaming

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