AMD Radeon VII: Vorerst keine Custom-Designs der Boardpartner [Update]

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AMD Radeon VII: Vorher keine Custom-Designs der Boardpartner
Quelle: AMD

Jetzt aktualisiert: Wer eine Radeon VII erstehen möchte, wird aller Voraussicht nach mit AMDs Referenzdesign Vorlieb nehmen müssen. Im Falle der Boardpartner soll es momentan keine Anzeichen geben, dass Custom-Designs vorbereitet würden.

Aktualisierung:

Die Webseite hardocp.com hat mit Scott Herkelman, dem Leiter von AMDs Radeon Gaming Business Unit, gesprochen. Laut ihm soll es die Radeon VII im Referenzdesign nicht nur unter dem Branding verschiedener Boradpartner über den Einzelhandel, sondern "in ausgewählten Regionen" auch direkt über AMDs Webseite geben. Der Chiphersteller wagt sich somit nach Nvidia an den Direktverkauf in einem hauseigenen Store. Laut eigenen Aussagen soll so eine Verfügbarkeit zur UVP in Höhe von 699 US-Dollar, umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer circa 720 Euro, sichergestellt werden. Ob Deutschland dazu gehören wird, bleibt abzuwarten. Von Custom-Designs ist indes keine Rede.


Originalartikel:

Bisher hat AMD ausschließlich sein hauseigenes Referenzdesign der Radeon VII gezeigt. Die Zeichen für Custom-Designs standen schon von Anfang an schlecht, wenn man sich AMDs Historie seiner Grafikkarten-Topmodelle anschaut. Mit der ausladenden Kühllösung samt drei Axiallüfter (wenn auch nur Dual-Slot) dürfte der Chiphersteller darauf bedacht sein, ein ab Werk rundes Produkt abzuliefern. Die Webseite tomshw.de hat nun bei verschiedenen Boardpartnern angeklopft und vorerst lediglich Absagen zu etwaigen Custom-Designs der Radeon VII erhalten.

AMDs Boardpartner entwerfen keine eigene Radeon VII

Aktuell gebe es laut den Kontakten keinerlei Pläne, eigene Grafikkarten mit der Vega-20-GPU zu entwickeln. Das heißt, sollten solche doch noch folgen, würden noch ein paar Monate ins Land vergehen. Damit sollten Interessenten aber nicht unbedingt rechnen. Es sei noch nicht einmal klar, ob AMD den Boardpartnern das fertige Produkt anliefere oder nur die nackten Radeon-VII-Grafikkarten, woraufhin die Hersteller die Lüfter mit eigenen Aufklebern versehen und das Ganze in eigene Kartons stecken könnten.

Ebenfalls interessant: Radeon-GPUs: AMD möchte 2019 das komplette Portfolio erneuern

Die Radeon VII wirkt derweil ziemlich wie die Frontier Editions der Vega-10-GPU, bloß dass sie ohne ausgefallenen Zusatznamen daherkommt und die Profi-Treiber nicht nutzen darf. Mit der Radeon Instinct MI50 hat AMD bereits die Basis für die Radeon VII geschaffen, was das PCB mit der leicht beschnittenen Vega-20-GPU (60 statt 64 Compute-Units) und 4 statt 8 GiByte großen HBM2-Stacks angeht. Für die Gamer-Variante musste AMD nur noch den Kühler entwerfen (lassen) und ein neues BIOS schreiben. Das stellt vergleichsweise wenig Aufwand dar, um das Fahrwasser mit einer neuen High-End-Grafikkarte im Preisbereich von gut 700 Euro austesten zu können. Läuft die Lösung nicht, lassen sich die PCBs als Radeon Instinct MI50 verwerten.

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    • Kommentare (236)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schnitzel1979 Freizeitschrauber(in)
        Hallo zusammen,
        freue mich schon auf den 7. Februar. Hoffe, dass ich noch eine Radeon 7 abgreifen kann,
        da diese bestimmt schnell ausverkauft sein wird. Würde gerne einen neuen Rechner holen,
        muss mich aber noch entscheiden, welche Ryzen CPU es werden wird.
        Viele Grüße,
        Schnitzel
      • Von Schnitzel1979 Freizeitschrauber(in)
        Hallo zusammen,
        freue mich schon auf den 7. Februar. Hoffe, dass ich noch eine Radeon 7 abgreifen kann,
        da diese bestimmt schnell ausverkauft sein wird. Würde gerne einen neuen Rechner holen,
        muss mich aber noch entscheiden, welche Ryzen CPU es werden wird.
        Viele Grüße,
        Schnitzel
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von SilentHunter
        Mein Fehler du hast vollkommen Recht das es heissen muss 480 zu 580.
        Und selbst das war mehr als ein Rebrand, sondern ein Refresh, der zugleich erstmalig alle Recheneinheiten freigeschaltet hatte. Bei der 480 hatte nVidia aus thermischen Gründen den Chip nicht komplett aktiviert.
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Zitat von EyRaptor
        Da muss ich mal was klarstellen .
        Die gtx 680 ist kein Rebrand der gtx 580.
        gtx 680 -> 2GB Vram @256 Bit Speicherinterface, 40nm PCIe 2.0
        gtx 580 -> 1,5GB Vram @ 384 Bit Speicherinterface, 28nm PCIe 3.0
        also zwei komplett unterschiedliche Chips.
        Nvidia-GeForce-600-Serie – Wikipedia
        Nvidia-GeForce-500-Serie – Wikipedia
        Die gtx 580 ist ein Rebrand der gtx 480 -> ähnlich wie die rx 580 zur rx 480 heute.
        die gtx 770 ist wieder ein Rebrand der gtx 680
        Mein Fehler du hast vollkommen Recht das es heissen muss 480 zu 580.
      • Von EyRaptor BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SilentHunter
        Aus der 580 wurde 680 und als letzter Rebrand die 770. Es sollte die Logik gebieten das bei einem Rebrand nicht nochmal das Topmodell rauskommt. Schön wenn man weiss wovon man redet.
        Da muss ich mal was klarstellen .
        Die gtx 680 ist kein Rebrand der gtx 580.
        gtx 680 -> 2GB Vram @256 Bit Speicherinterface, 40nm PCIe 2.0
        gtx 580 -> 1,5GB Vram @ 384 Bit Speicherinterface, 28nm PCIe 3.0
        also zwei komplett unterschiedliche Chips.
        Nvidia-GeForce-600-Serie – Wikipedia
        Nvidia-GeForce-500-Serie – Wikipedia
        Die gtx 580 ist ein Rebrand der gtx 480 -> ähnlich wie die rx 580 zur rx 480 heute.
        die gtx 770 ist wieder ein Rebrand der gtx 680
      • Von SilentHunter Software-Overclocker(in)
        Zitat von Birdy84
        Die GTX580 war das Top Modell der Fermi Reihe, die 680 und 770 nur die Mittelklasse der Kepler-Reihe.
        Aus der 580 wurde 680 und als letzter Rebrand die 770. Es sollte die Logik gebieten das bei einem Rebrand nicht nochmal das Topmodell rauskommt. Schön wenn man weiss wovon man redet.
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