AMD Radeon RX Vega: RTG-Leiter Koduri kritisiert "Aufruhr um Preise"
Raja Koduri, Leiter von AMDs Radeon Technologies Group, hat sich nach 20 Tagen des Stillschweigens auf Twitter zurückgemeldet. Er habe seinen Urlaub in Indien verbracht und dort AMDs Ingenieurteams getroffen. Seine Aussagen zur Radeon-RX-Vega-Serie halten sich in Grenzen, indirekt verneint er jedoch eine Erhöhung der UVP und findet, dass die Preisdiskussion nur der Konkurrenz helfe.
Wenige Tage, bevor AMD die Radeon RX Vega 64 veröffentlicht und zusätzlich die Testberichte der RX Vega 56 freigegeben hat, wurde es rund um Raja Koduri still. Das mutete merkwürdig an, weil Koduri als Leiter der Radeon Technologies Group durchaus auch eine Marketing-Wirkung hat. Weitere 16 Tage herrschte Funkstille, während in den Weiten des World Wide Webs ein Shitstorm entstand, der immer weit angefacht wurde. Vor allem die Preis- und Liefersituation sorgte für aufgeregte Gemüter. Damit zusammenhängend warf (und wirft) die Performance Fragen auf, da sich die RX Vega 64 trotz deutlich höherem Material- und Stromaufwand nicht von der Geforce GTX 1080 absetzen kann.
Inzwischen hat sich Koduri auf Twitter zurückgemeldet. Er habe die vergangenen zwei Wochen im Urlaub in Indien verbracht und dort zudem AMDs Ingenieurteams einen Besuch abgestattet. Es folgten einige Tweets über die Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. "Ich habe nicht viel zu Vega hinzuzufügen, außer dass unsere Lieferteams täglich hart daran arbeiten, die Verfügbarkeit zu verbessern", heißt es. Der "Lärm um die Preise" helfe AMD nicht, er wisse nicht, woher dieser komme, er begünstige aber die Konkurrenz in Form von Nvidia.
Die Radeon-RX-Vega-Grafikkarten seien so hoch getrieben worden, weil der Markt stärker auf die Performance pro Geldeinheit achte als auf die Performance pro Watt. Um den Nutzern jedoch die Wahl zu lassen, habe man die BIOS-Versionen eingebaut und Leistungsprofile im Treiber hinterlegt. Indirekt kritisiert er damit auch Tests der Presse; die ersten Tests hätten die dynamische Bandbreite bei der Performance pro Watt nicht gut aufgezeigt.

Guck mal hier: Radeon™ Pro SSG , da gibts Anwendungsbeispiele.
Und bei Pro's sehe ich da auch nicht so sonderlich die chance. So toll sich das ganze im ersten Augenblick anhört gibt es da zu viele Fragezeichen.
Die wichtigste wäre wohl ob es noch irgendwelche anderen Programme außer Adobe premiere es unterstützen wird. Der Stromverbrauch Spielt bei Pro auch wieder eine rolle, wenn man da 8 Stunden oder mehr am Tag damit Arbeitet.
Die andere Frage ist, ob abseits von großen Studios wirklich bedarf ist an Lösungen für 8K Bearbeitung. Ne Kamera die 8K kann ist ja auch nicht gerade günstig.
Alles in allem sehe ich das ganze momentan als ein nettes Spielzeug das durchaus Anwendungsbereiche hat, wo ich aber noch meine zweifel habe ob es sich wirklich verbreiten wird. Da muss man erstmal abwarten was da in Zukunft noch kommt.
Wenn es nur bei der Unterstützung durch Adobe bleibt sehe ich da aber durchaus sehr schwarz. Aber es wäre ja nciht neues das irgendwas neues von AMD an der Untersützung scheitert weil AMD keine willen dazu zeigt. Und die Entwickler pulvern nun mal nicht einfach Millionen in irgend ein Feature das dann von so gut wie niemanden benutzt werden kann.
Was dann natürlich wiederum dazu führt das sich niemand Solche hardware dafür kauft um es Lohnenswert zu machen es in der Software zu unterstützen: Ein Teufelskreis.
Bis 4K braucht man sowas nicht, und über 4K wird zumeist eh mit Kameras von Red Gearbeitet. Und da bekommt man dann bestimmt auch guten Rabat auf die Red Rocket-X. Mal abgesehen von anderen Lösungen die es am Markt gibt.
Guck mal hier: Radeon™ Pro SSG , da gibts Anwendungsbeispiele.
Bis 4K braucht man sowas nicht, und über 4K wird zumeist eh mit Kameras von Red Gearbeitet. Und da bekommt man dann bestimmt auch guten Rabat auf die Red Rocket-X. Mal abgesehen von anderen Lösungen die es am Markt gibt.
Die frage bleibt halt weiterhin, wem AMD sowas verkaufen möchte. Für Hobby Anwender wäre sowas cool, aber für die passt der Anschaffungspreis nicht. Und bei Professionellen Anwendern spielt der Anschaffungspreis keine so große rolle. (Zumal andere Lösungen auch in dem selben Preissegment sind)