Pathtracing, Energie-Effizienz & Fazit
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Pathtracing
Pathtracing, auch bekannt als "volles Raytracing"? Auf einer Radeon-Grafikkarte? Bis RDNA 4 die Bühne betrat, hat das kaum jemand in Erwägung gezogen - bis auf uns, denn seit Januar testen wir Grafikkarten auch mit Pathtracing. Die Ergebnisse der RDNA-2- und RDNA-3-GPUs ließen stark zu wünschen übrig, doch RDNA 4 macht einen deutlichen Sprung bei der Strahlenverfolgung.
Sehen wir uns an, was die schnellstmögliche AMD-Grafikkarte in acht Pathtracing-Spielen leistet:
Beim Pathtracing zeigen sich grundsätzlich andere Ergebnisse als beim Rasterizing und Raytracing, die Architekturen performen sehr unterschiedlich. Unstrittig ist, dass Geforce-Grafikkarten ihren Abstand vergrößern können, die Radeon RX 9070 "XTX" scheitert beim Pathtracing nicht mehr nur an der RTX 5080, sondern selbst an der RTX 5070 Ti. Vergleicht man jedoch die neue "XTX" mit der alten XTX, zeigen sich enorme Fortschritte. Die Radeon RX 7900 XTX mit ihren 96 Compute Units gemäß RDNA-3-Bauart wird vom 64-CU-RDNA-4-Modell regelrecht vorgeführt. Werfen wir abschließend einen Blick auf die Pathtracing-Leistungsindizes:
Die Bestätigung: Pathtracing bleibt vorerst Nvidia-Land, die Geforce RTX 5070 Ti deklassiert selbst eine handoptimierte Radeon RX 9070 XT. Letztere kann sich jedoch um bis zu 30 Prozent von der Radeon RX 7900 XTX absetzen, obwohl Letztere deutlich mehr Rechenwerke ins Feld führt.
Energieeffizienz
Da wir sowohl die Bildraten (Fps) als auch den Verbrauch (Watt) ermittelt haben, können wir diese ins Verhältnis setzen, um die Energieeffizienz zu berechnen. Für maximale Aussagekraft haben wir die Berechnung sowohl für das Rasterizing als auch Raytracing getrennt vorgenommen. Sehen wir uns an, wie die Radeon RX 9070 "XTX" im Vergleich abschneidet, beginnend mit dem Rasterizing:
Die durchschnittliche Leistungsaufnahme der handoptimierten Radeon RX 9070 XT beträgt 350 Watt, ergo 50 Watt mehr als bei der Referenzkarte. Dieses Plus deckt sich relativ gut mit dem Leistungsgewinn, was erfahrene Übertakter zunächst überraschen dürfte. Denn normalerweise gilt, dass die Effizienz einer Grafikkarte deutlich abnimmt, wenn man sie weit jenseits des optimalen Betriebspunkts ("Sweet Spot") betreibt. Bei der Radeon RX 9070 XT führen zwei Faktoren zu diesem Ergebnis. Erstens arbeitet bereits die Referenzkarte nicht im Sweet Spot, sondern opfert Effizienz für Takt. Die Radeon RX 9070 (Non-XT) zeigt, dass es auch anders geht. Sehen wir uns an, wie es beim Raytracing aussieht:
Ausgehend von der XT-Variante läuft unsere "XTX"-Karte aus dem folgenden Grund mit kaum reduzierter Effizienz: Wir übertakten mithilfe von Undervolting. Das Leistungsplus ergibt sich schlicht daraus, dass die GPU im Rahmen des gegebenen Power-Budgets höher boosten kann. Außerdem sorgen wir mithilfe starker Belüftung für niedrige Temperaturen. Daraus ergibt sich eine erstaunlich hohe Energieeffizienz, vor allem, wenn man den Takt jenseits von 3,2 GHz bedenkt.
Radeon RX 9070 "XTX": PCGH-Fazit
Wer sich für ein potentes Custom-Design auf Basis der Radeon RX 9070 XT entscheidet, erhält damit nicht nur Leistung satt, sondern auch ein ansehnliches Tuning-Potenzial. Unsere Ergebnisse anhand einer Asrock Taichi zeigen, was passionierte Übertakter aus der neuen AMD-Karte pressen können: Bis zu 14 Prozent mehr Leistung bei kaum reduzierter Energieeffizienz und somit die höchste Raytracing-Leistung, die eine Radeon-GPU je auf die Straße gebracht hat. Bei aller Euphorie bleiben jedoch zwei Gewissheiten: Nvidias Geforce RTX 5080 ist uneinholbar und lässt sich selbstverständlich ebenfalls übertakten.
Vergleicht man den Navi 48 mit dem GB203, hat AMD zwar deutlich aufgeholt und lässt sich erstaunlich hoch takten, die Nvidia-Architektur ist jedoch effizienter - und zwar sowohl bei der absoluten Leistung als auch der Flächeneffizienz. Wir sind gespannt, was die Tuning-Community aus RDNA 4 herausholen kann. Die ersten Wasserkühler in Kombination mit eventuellen BIOS-Modifikationen oder gar Lötarbeiten bringt möglicherweise doch noch einen "RTX-5080-Killer" hervor. Falls Sie nun neugierig geworden sind, schauen Sie gerne im RDNA-4-Sammelthread vorbei und fachsimpeln Sie mit anderen RX-9000-Nutzern!
Radeon RX 9070 XT: Flotte Custom-Designs
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Wegen der frechen Nvidia Preise hab ich sehr mit einer 9070XT geliebäugelt. Weil Hunt immer noch eins meiner Hauptspiele ist, bin ich jetzt natürlich verunsichert. Bei der höheren Leistung der 5080 und besserer FPS/Watt sind die Preise der 5080 ja schon quasi gerechtfertigt, nur auf Hunt bezogen. Da kann man nur hoffen dass Crytek und AMD hier mit Treibern noch bessere Optimierung liefern.
Krass dass ein einziges Spiel als brutaler Ausreißer soviel durcheinander bringt bei der Kaufentscheidung. Obwohl die 5070 XT"X" sonst sehr gut aussieht für das Geld.
Meine 1080 TI (OC@WaKü) läuft zwar noch im großen und ganzen, wird aber langsam altersschwach. In Hunt reichts in WQHD zwar auch für situationsabhängig ca. 50-70 fps, aber nur mit stark reduzierten Details.
Am besten noch beide Varianten unter Wasser mit den besten custom Waterblocks.
Es ist auch möglich einen Chip mit mehr Shader zu bringen 6144 Shader zb. (+50%) oder auch 8096Shader und DDR7
Eine RX 9080XT bzw. 9090XT mit 20GB / 24GB DDR7 28Gps wäre ein Monster was auch einer RTX 5090 Probleme machen kann.
400 Watt bis 475Watt für 1199$ UVP bzw. 1599$ wären da sicher Lukrativ gewesen
AMD hat es aber leider diese GEN vollkommen Verpennt und NVIDIA mit der RTX 5000 Serie Maßlos überschätzt ,
dazu schon im Vorfeld resigniert und gesagt wir bauen kein High-End mehr wir kommen so oder so nicht hinter her.
Ein Hot on the Top Produkt fehlt Einfach noch in der GEN.
Ich würde eher darauf wetten dass AMD aktuell alle Ressourcen in Richtung nächste Generation schiebt um den jetzigen Drive mitzunehmen.
Amd muss nicht high end gewinnen. Was bei den Einnahmen sowieso fast unmöglich ist.
Eine PRO dürfte für Gamer:innen uninteressant sein, wenn(da?) es für diese keine Treiberunterstützung für (neue) Spiele gäbe, oder?