Radeon RX 9070 XT Nitro+: Sapphire setzt auf 12V-2x6 - und Schutzschaltungen
Sapphire hat die Produktseite der Radeon RX 9070 XT Nitro+ veröffentlicht - und damit verraten, dass das Modell auf den 12V-2×6-Stromanschluss setzt. Um Zweifel an der Anbindung zu zerstreuen, wird zudem eine Schutzschaltung beworben.
Während bei Nvidias schnelleren Grafikkarten der neue 16-Pin-Stromanschluss zum Einsatz kommt - bei den RTX-4000-Modellen in Form des 12VHPWR- und bei den RTX-5000-Grafikkarten in Form des 12V-2×6-Anschlusses - bleibt AMD noch dem alten Standard treu. Gleichzeitig gibt es dort für die Boardpartner aber keine Verpflichtung, noch auf die etablierten 6- und 8-Pin-Stecker zu setzen. Und passend dazu hat Sapphire mit der Radeon RX 9070 XT Nitro+ nun eine Grafikkarte angekündigt, die ebenso über eine 12V-2×6-Buchse verfügt.
Neuer Stecker - inklusive Sicherungen
Passend zur für heute geplanten Vorstellung der RX-9000-Grafikkarten ist die Produktseite des neuen Sapphire-Modells bereits online und verrät die technischen Eckdaten. Genannt werden unter anderem 4096 RDNA4-Shader, die üblicherweise mit 2.520 MHz und im Boost sogar mit bis zu 3.060 MHz laufen sollen. Zudem ist die Rede 16 GiB GDDR6-Speicher mit 20 GT/s und einer TDP von 330 Watt. Mit zwei bis drei 8-Pin-Steckern könnte die Grafikkarte also problemfrei versorgt werden - Sapphire verbaut bei der RX 9070 XT Nitro+ aber, wie bereits erwähnt, den 12V-2×6-Anschluss.
Quelle: Sapphire
Der 16-Pin-Stromanschluss der Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ befindet sich hinten am PCB. Von dort aus wird er seitlich herausgeführt.
Dass ebendieser bei Nvidias RTX-5000-Grafikkarten schon wieder Probleme macht, hat Sapphire offenbar schon vorhergesehen - denn auf der Produktseite wird das Custom-Modell mit passenden Schutzschaltungen beworben. Demnach werden direkt an der Strombuchse zwei Sicherungen verbaut, die bei Überstrom die Verbindung trennen sollen. Im Vergleich zu Nvidias RTX 5090 sind bei der RX 9070 XT Nitro+ aber auch so weniger Probleme zu erwarten, denn mit "nur" 330 W TDP lastet sie die Adern nur zu etwas mehr als der Hälfte des vorgegebenen Werts aus. Das schafft Spielraum, damit es bei ungleicher Lastverteilung nicht gleich zu Problemen kommt. Angesichts der zahlreichen Berichte über geschmolzene Stecker kann zusätzlicher Schutz aber natürlich nie schaden - schlechte Presse kann weder AMD noch Sapphire gebrauchen.
Quelle: Sapphire
Der Zugang zum 16-Pin-Stromanschluss erfolgt durch eine abnehmbare, magnetische Zierplatte.
Auch spannend: Radeon RX 9070 (XT): AMD nennt offizielle Preise - deutlich günstiger als RTX 5070 Ti
Abseits des neuen Stromsteckers bewirbt Sapphire die Radeon RX 9070 XT Nitro+ mit den üblichen Punkten: Die Grafikkarten soll langlebig und leise sein - und die GPU trotzdem kühl halten. Inwiefern das gelingen wird, bleibt wie üblich abzuwarten. Erste Tests der Custom-Designs auf Basis der Radeon RX 9070 (XT) dürften wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen - und mit ebendiesen wird wohl auch neuen RX 9070 XT Nitro+ auf den Zahn gefühlt werden.
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Quelle: Sapphire (Produktseite) via Videocardz


Gruß T.
wenn der Anschluss bei 600 W einen Sicherheitsfaktor von 1,1 hat, liegt er hier ebend bei ca. 2
trotzdem traue ich diesem Ding kein Stück, pfui...
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Vor allem wo soll das nachher hin noch mal 90C* abknicken oder hoffen, dass das Gehäuse dort einen Durchgang hat zum Netzteil ?
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Wenn dann die Karten abfackeln, aus welchen Gründen auch immer, hagelt es Retouren...
Das anklicken sieht nicht problematisch aus. Mal hier ein Bild vom Kabel, lässt ohne Gewaltvund Druck passend auf 90 Grad winkeln
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Vor allem wo soll das nachher hin noch mal 90C* abknicken oder hoffen, dass das Gehäuse dort einen Durchgang hat zum Netzteil ?