Radeon RX 7000: AMD klärt Verwirrung um "Probleme" beim Shader-Prefetch
Nachdem Gerüchte aufgekommen sind, dass AMDs RDNA3-GPUs keinen Shader-Prefetch unterstützen, reagiert das Unternehmen mit einem Statement. Demnach ist die Funktion auf den RX-7000-Grafikkarten durchaus aktiviert. Das Codesegment, das für eine Fehlfunktion sprach, soll hingegen eine experimentelle, für die Zukunft gedachte Funktion betreffen.
Mit dem Release von AMDs neuen RX-7000-Grafikkarten gab es zumindest teilweise eine Ernüchterung: Manch hohe Erwartung an die Leistung und die Effizienz der RDNA3-GPUs wurde nicht erfüllt. Passend dazu kursierten schnell Begründungen wie deaktivierte Features oder Treiberprobleme, die die Leistung der GPUs schmälern würden. Passend dazu hat der Leaker @Kepler_L2 kürzlich einen Codeausschnitt aus der Mesa-Grafikbibliothek veröffentlicht, laut dem der Shader-Prefetch auf den RDNA3-GPUs deaktiviert ist.
Kein Problem bei RDNA3
Konkret soll die von Kepler veröffentlichte Methode die verfügbare Größe des Prefetch zurückgeben. Sofern es sich um eine RDNA3-GPU mit der Revision 0 handelt (Chip-Nummern 1100 bis 1103), wird dabei als Größe Null zurückgegeben, womit das Feature deaktiviert wird. Daraus wurde schnell geschlossen, dass der Prefetch auf der gesamten Generation deaktiviert ist und somit Performance verschwendet wird. Laut AMD ist das aber nicht der Fall.
Das Unternehmen hat schnell mit einem Statement reagiert, laut dem der Shader-Prefetch durchaus auf den RDNA3-GPUs und damit auf allen RX-7000-Grafikkarten funktioniert. Die betroffene Codefunktion soll dabei angeblich nur für ein experimentelles Feature genutzt werden, das erst bei zukünftigen Radeon-Generationen zum Einsatz kommen soll. Dieses Vorgehen, zukünftige Features auf aktueller Hardware auszutesten, ist laut AMD branchenüblich.
"Wie bei früheren Hardware-Generationen wird das Shader-Prefetching auf RDNA 3 gemäß [gitlab-Link] unterstützt. Der fragliche Code steuert eine experimentelle Funktion, die nicht für die Aufnahme in diese Produkte vorgesehen war und in dieser Produktgeneration nicht aktiviert sein wird. Es ist in der Branche üblich, experimentelle Funktionen einzubeziehen, um die Erforschung und Abstimmung für den Einsatz in einer zukünftigen Produktgeneration zu ermöglichen."
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Derartige Vorabtests können aber natürlich nur durchgeführt werden, wenn auch die dafür notwendige Hardware bereits vorhanden ist. Offen bleibt somit die Frage, ob das "experimentelle Feature" nicht vielleicht doch schon für die RX-7000-Grafikkarten gedacht war, aber AMD bei der Entwicklung auf Probleme gestoßen ist. So oder so ist aber zumindest die Grundannahme, dass die neuen Radeon-GPUs keinen Shader-Prefetch unterstützen, vom Tisch. Für Spieler ist das gewissermaßen Schade: Es wäre nur allzu schön, wenn AMD in ein paar Monaten mit einem einfachen Patch ein fehlendes Feature aktivieren und damit die Leistung deutlich erhöhen könnte - Stichwort "Wundertreiber".
Quelle: Tom's Hardware

Beide sind per DisplayPort angeschlossen und beide (logisch weil Klon Modus) laufen (für gewöhnlich) mit Nativen G-Sync*. Das der Stromverbrauch im Idle vom Panel abhängen kann war mir überhaupt nicht bewusst, werde ich beim nächsten Monitor kauf aber auf jeden Fall mit beachten, hab ja nun einen Vergleichswert.
*G-Sync an oder aus (Feste Aktualisierungsrate) ändert am Idle Verbauch übrigens nichts. G-Sync im Fenster Modus schalte ich nur bei Bedarf ein und ist daher normalerweise aus.
Krass wie viel Aufwand du dir für sowas machst, aber ich find's auch cool irgendwie.
Was für Panel sind das? Bisher kennen wir die Frequenz, aber nicht die Auflösung, Besonderheit wie Syn Funktionen, oder einfach das Modell. Würde mich im Sinne der Vergleichbarkeit alles interessieren.
Aktueller Post aus dem Ada Laberthread