Radeon RX 6800 (XT): Kryptominer sollten Verfügbarkeit nicht beeinflussen
Auch bei der Radeon RX 6800 und 6800 XT brach sich wieder die Sorge Bahn, Kryptominer könnten das ohnehin schon knappe Angebot weiter reduzieren. Doch dafür mangelt es wohl an Speicherbandbreite.
Beim Thema Kryptomining stehen vielen Spielern vermutlich noch immer die Nackenhaare zu Berge. Damals hatten Schürfer einen regelrechter Goldrausch auf Grafikkarten entfacht, in dessen Folge man selbst für Mittelklassekarten ein kleines Vermögen hinlegen musste - so denn überhaupt zu bekommen. Das Ganze ist mittlerweile Geschichte. Doch es kursierten vor dem Launch der Radeon RX 6800 und 6800 XT wieder einschlägige Gerüchte ob deren beträchtlicher Kryptoleistung. Dabei waren die Pixelbeschleuniger doch so schon binnen Minuten ausverkauft. Was soll aufrüstwilligen Gamern erst blühen, wenn Schürfer die Radeon RX 6000-Serie auch noch ins Visier nehmen?
Mit Blick auf das relevante Ethereum-Mining stellt sich diese Frage aber gar nicht erst. Da zählt insbesondere Bandbreite und die stieg im Vergleich zur Radeon RX 5700 XT nur geringfügig. AMD gleicht das 256 Bit breite Speicherinterface zwar durch seinen neuentwickelten Infinity Cache aus. Allerdings misst der lediglich 128 MByte, während alleine das DAG-File von Ethereum mehr als 4 GB groß ist, wie die Kollegen von "Planet 3D Now!" beleuchten.
Beim Schürfen kaum schneller als Radeon RX 5700 XT
Wie wenig sich der Aufpreis zu einer Radeon RX 6800 XT für Schürfer lohnt, zeigt sich inzwischen auch in der Praxis. Selbst wenn man manuell Hand anlegt, kommt der Neuling wohl nicht auf mehr als 66 MH/s. Zum Vergleich: Bei einer Radeon RX 5700 XT sind es etwa 50 MH/s. Die gut 90 Prozent höhere Gaming-Leistung nützt der Radeon RX 6800 XT beim Ehterium-Ming also herzlich wenig.
Mehr zum Thema: Radeon RX 6800 (XT): AMDs Referenzdesign soll nur bis Anfang 2021 produziert werden
Ähnliche Bedenken gab es vor dem Start der Ryzen-5000-Prozessoren. Allerdings erwies sich die Angst vor Minern, die Spielern reihenweise die CPUs wegschnappen, ebenfalls als unbegründet. Ryzen 5000 und die Radeon RX 6000-Serie teilen aktuell dennoch das Schicksal der schlechten Verfügbarkeit. Während die GPUs wie schon die Geforce RTX 3090 und 3080 zum Launch binnen Minuten ausverkauft waren, dauerte es bei den CPUs einige Stunden. Seither lassen sich auch immer wieder Exemplare bei Händlern blicken - häufig jedoch oberhalb der UVP.
Quelle: Planet 3D Now!
Die sollten den Typ direkt feuern der meinte es wird kein Paperlunch... immer diese leeren Versprechungen, was denken die sich? Das die User doof sind und nicht merken wenn man dreist lügt? Ist ja nicht so das die das nicht vorher wussten, dass nicht genug Karten verfügbar sind.
Ich finde es einfach entsetzlich wie sehr man heutzutage lügt. Lieber dem Kunden reinen Wein auftischen, da ist das Verständnis größer, so stößt man nur den Kunden vor den Kopf und hat direkt unzufriedene Kunden. Wer hätte das denn ahnen können... ich verstehe nicht warum so agiert wird.
Grüße
phila